Liebes Tierheilkundezentrum, liebe Frau Nehls,

genau vor 6 Monaten erkrankte unser Shetty MiniMaus an Hufrehe. MiniMaus lag morgens plötzlich im Offenstall, die anderen Pony waren alle draußen auf der Weide, und war durch nichts zu bewegen aufzustehen. Ehrlich gesagt waren wir zuerst total ratlos und versuchten sie mit vereinten Kräften auf die Beine zu stellen (bei einem 60kg Pferdchen geht das ;-)) , aber Mini sackte immer sofort wieder zusammen, als wollten Ihre Hufe Sie partout nicht tragen. Der eilends herbeigerufene Tierarzt diagnostizierte einen schlimmen Hufrehe Schub auf allen vier Hufen, gab Schmerzmittel und riet uns zur Dauerkühlung der Hufe. Gesagt getan, wir packten die Hufe alle paar Stunden mit Eiswickeln neu ein und Mini ging es nach 3 Tagen deutlich besser. Aber sobald wir mit der Kühlung nachliessen, lag Mini wieder viel- trotz hochdosiertem Schmerzmittel. Der Tierarzt war ernstlich besorgt und klärte uns Hufrehe Neulinge erstmal über möglich Folgeschäden wie Hufbeinsenkung und/oder Rotation auf. Ab da war uns der Ernst der Lage bewusst und unsere Sorgen wuchsen mit jedem Tag, den es Mini nicht besser ging. Bisher war Hufrehe in unserer Pferdehaltung trotz ganztägigem Weidegang rund ums Jahr noch nie vorgekommen und was wir so im Internet nachlasen machte uns nicht ruhiger.

Während unserer nächtlichen Internetrecherchen landeten wir immer wieder auf den Seiten des Tierheilkundezentrums und in der dritten Woche von Minis Erkrankung griff ich gleich montags morgens zum Telefon und rief dort an. Am Telefon erhielt ich eine sehr detalierte Beratung rund um das Thema Hufrehe, Zusammenhänge und Behandlungsmöglichkeiten wurden mir erläutert und aufgezeigt. Am Abend tagte der Familienrat und am nächsten Morgen bestellte ich das Tierheilkundezentrum Rundumsorglos Paket in Sache Erste Hilfe bei Hufrehe. Die Lieferung kam schon am nächsten Tag und wir machten einen Futterplan wann was zu verabreichen war. Auch die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und überwachten Minis Versorgung sehr sorgfältig.

Am 4. Tag nach Beginn der Therapie stand Mini morgens als ich in den Stall kam und stakste ein paar Schritte auf mich zu! Jeder der folgenden Tage brachte eine kleine Verbesserung, nach einer Woche reduzierten wir vorsichtig das Schmerzmittel. Nach 3 Wochen lief Mini geradeaus auf weichem Boden schon recht gut, aber verweigerte weiterhin jeden Schritt auf den geschotterten Hof. Besorgt fragten wir im Tierheilkundezentrum nach und man beruhigte uns. Mini wisse selbst sehr gut, was sie sich zumuten könne, wir sollten abwarten und ihr Zeit lassen. Hufrehe sei eine sehr langwierige Geschichte, aber bei konsequenter Umsetzung der Therapie seien die Aussichten auf eine vollständige Genesung sehr gut. Ok, das gab uns den Mut weiter duchzuhalten…

Fast auf den Tag 6 Wochen später kehrten Minis Lebensgeister mit einem Schlag zurück. Sie lief fast völlig normal, protestierte gegen den Einzelknast im separaten Paddock und auch Ihre Augen hatten den alten Glanz zurück! Wir haben alle geheult vor Freude.

Seidem sind wieder einige Tage ins Land gegangen und es erinnert fast nichts mehr an Minis Hufrehe. Die Rillen an allen 4 Hufen wachsen kontinuierlich nach unten, das nachwachsende Hornmaterial sieht glatt, glänzend und gut aus! Noch bekommt Mini das volle Programm Kräuter und Kügelchen. Über den Winter werden wir das etwas reduzieren und im Frühjahr vorsichtshalber wieder hochfahren. Sicher ist sicher!

Heute möchte unsere ganze Familie Danke sagen.

Danke für die kompetente Beratung, die moralische Unterstützung über Monate und nicht zuletzt die tollen und vor allem wirksamen Produkte!

Familie Hoffmann mit MiniMaus

Eine Übersicht über alles Wissenswerte rund um das Thema Hufrehe findet Ihr HIER!

 

 

 

 

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