Hufrehe & Ulrike

Gedanken zur allgemeinen Hufrehebehandlung von Ulrike…

Hufrehe

“Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären lässt.” Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Zunächst einmal möchte ich gern Folgendes klären: “Habe ich die Antworten auf ALLE Fragen, habe ich DIE allumfassende Weisheit, NEIN, natürlich nicht, ich bin auch nur ein  Mensch und die Natur ist meiner Meinung nach viel zu komplex, als dass wir Menschen sie jemals in ihrer Gesamtheit verstehen werden, wir können lediglich versuchen, ihr nicht im Wege zu stehen bzw. ihr den Weg frei zu machen.”

„Medicus curat, natura sanat – der Arzt kuriert, die Natur heilt.“ Hippokrates

Was schon Hippokrates (460-370 v. Chr.) richtig erkannt hat, will die moderne Schulmedizin unserer Zeit einfach nicht wahrhaben, egal, ob es um Hufrehe bei Pferden oder beispielsweise Diabetes oder Bluthochdruck bei Menschen geht.

Behandlungen oder Medikamente sollten immer als Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers verstanden werden. Symptome, wie beispielsweise Schmerz sind wichtig, sie zeigen Dir an, dass etwas nicht stimmt im Körper, sie zeigen Dir auch an, ob Du bei der Hufbearbeitung und lokalen Hufrehebehandlung auf dem richtigen Weg oder aber auf dem Holzweg bist, dies ist die Sprache der Natur und die Natur ist es, auf die Du hören musst!

Medikamente oder Hufrehebehandlungen, die lediglich der Symptomunterdrückung dienen, schalten also schlichtweg den Ton aus und Du hörst die Natur halt nicht mehr, sie kann Dir dann aber auch nichts mehr mitteilen, vor allem nicht, wenn Du auf dem Holzweg bist.

“WENN DU WILLST, DASS DEIN REHEPFERD WIEDER GESUND WIRD, DANN VERHINDER NICHT PERMANENT, DASS DIE NATUR DEN INNEREN HUF HEILT.”

Alle Hufrehe Fälle, ganz egal welche Ursachen auch immer in Betracht kommen, haben eine Gemeinsamkeit: der innere Huf ist krank, ja, der INNERE Huf, viele denken ja, wenn sie einen Huf sehen, dass es allein um die Hornkapsel geht, die man da sieht und dass man an der rumdoktorn kann wie man will, dass sie aussehen kann, wie sie will,  ohne, dass dies irgendwelche Konsequenzen hätte. Dem ist aber nicht so! Alles, was an der äußeren Hufkapsel gemacht wird, hat einen Einfluss auf den inneren Huf im positiven oder im negativen Sinne, also entweder steht der Mensch mit der Hufbearbeitung der Natur im Weg, oder aber er macht ihr den Weg frei. Die Natur hat als oberstes Ziel immer, das Überleben zu sichern, Du kannst Dir also sicher sein, dass sie ständig versucht, den inneren Huf in Ordnung zu bekommen, stellt aber die Hufbearbeitung (äusserlich/mechanisch) oder der Stoffwechsel bzw. die Fuetterung (innerlich/chemisch) der Natur sozusagen ein Bein nach dem anderen, dann kommt die Natur nicht sehr weit und das Pferd entwickelt das, was der Mensch als chronische Hufrehe bezeichnet!

Wenn man nun also versteht, dass es nicht NUR die innerlichen Einflüsse auf den inneren Huf gibt, sondern auch die äusseren, dann wird einem klar, warum es keinen Sinn macht, die Ursache der Hufrehe allein aber intensiv innerlich zu suchen, um irgendeinen inneren Einfluss an den Haaren herbeizuziehen, frei nach dem Motto von Franz Kern, ein gesundes Pferd ist nur ein Pferd, das noch nicht lange genug untersucht wurde!

Bekomme ich folgendes Pferd zur Hufrehebehandlung vorgestellt:

Shetland Pony, 2 Jahre, keine offensichtlichen Probleme in der Fütterung…

Hufrehe

Hufrehe

Da brauche ich nicht lange überlegen, was der Natur gerade im Wege steht, da kann ich erst mal mit den offensichtlichen äußeren Einflüssen anfangen!

“Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.” Hippokrates

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Telefonisch und per E-Mail stehe ich gerne und jederzeit für weitere Fragen zur Verfügung.

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