Erfahrungen

Erfahrungen Hufrehe, Hufrehebehandlung & ich: Sicher fragt Ihr Euch – obwohl ich es ja an verschiedenen Stellen erkläre – dennoch, warum ich die Hufrehe mit anderen Augen sehe und so ganz anders denke, als die anderen, oder sagen wir besser, als fast alle Anderen…

 

Um Euch einmal Einblicke in meine Arbeit zum Thema Erfahrungen Hufrehe zu geben und zu dem, was so tagtäglich in meinem “Postkorb” landet, veröffentliche ich hier einfach einmal (eine ganz kleine Auswahl, es sind täglich seeehhhrrr viele..) Mails mit dem Thema Hufrehe bzw. Hufrehebehandlung, die mich tagtäglich so erreichen!

Erfahrungen hufrehe

Das freut mich total, wir haben uns so viel Mühe gegeben mit der Seite und sind noch nicht ganz fertig und so ein schönes positives Feedback gleich:

Hallo Frau Nehls, diese Seite ist einfach super und beantwortet mir Fragen zur Hufrehe, die ich mir schon seit ca. sechs Jahren stelle. Leider habe ich meine Stute, die fünf Jahre unter Rehe litt, vor 1, 5 Jahren verloren. Niemand wusste woher die Rehe kam, natürlich diagnostizierte der TA EMS (zwischenzeitlich auch mal ECS). Leider bekam sie auch ohne Weidegang und Diät Rehe, weshalb ich mich über den TA (und andere) hinwegsetzte und sie auf die Weide ließ, um ihr wenigstens noch für ein paar Monate ein schönes und pferdegerechtes Leben in ihrer Herde zu ermöglichen. Leider ging es ihr immer schlechter, sie hatte Durchfall, Kotwasser etc. und wir mussten sie einschläfern lassen (sie ist zusammengebrochen). Noch heute hadere ich fast täglich mit dieser Entscheidung, ich habe dieses Pferd unglaublich geliebt, aber wir haben auch gemerkt, dass sie nach fünf Jahren Dauerschmerzen nicht mehr wollte. Deshalb habe ich die allergrößten Ängste, dass meine anderen Pferde auch an Hufrehe erkranken könnten- v.a. nach dieser Aussage des TA, dass unsere Pferdehaltung nicht die richtige wäre. Aber nun bin ich beruhigt, dank Ihrer Seite! Mir ist nämlich auch ein-/ aufgefallen, dass der Wallach meiner Bekannten noch nie lahmfrei gelaufen ist…

Mein Pferd nimmt die Empfehlungen anstandslos.

Toll für mein Rehe geplagtes Pferdchen, schon nach einem Tag tritt Besserung auf.

Wie schon beim letzten Mal bin ich sehr zufrieden mit den Empfehlungen und bin sicher, dass es unserem Pony ohne diese nicht so schnell wieder so gut gehen würde.

Erfahrungen Hufrehe: Steffi Himmelreich schrieb:

Liebe Frau Nehls, die Vorgeschichte ist ja ausreichend aus meiner Erstmail bekannt. Nachdem Ihre Biofeld-Haaranalyse vorlag, habe ich zeitnah die Empfehlungen umgesetzt.
Am 23.05. hatte Mara den Rehebeschlag bekommen, allerdings hielt ihre “Lauffreude” nur 1 Tag an. Trotz Rehebeschlag und Equi war an laufen kaum zu denken. Mein Bauer bot mir dann eine Kuhweide an, die von den Kühen bezüglich dem satten Grün abgefressen war, nur noch strohiges altes Gras stand. Ich habe das Angebot gerne angenommen. Allerdings war die Weide vom Stall ziemlich weit weg. Ich habe gedacht, Mara, Nellie und ich kommen nie an. Mara bekam die Fressbremse auf, die Pferde blieben Tag und Nacht auf der Weide, damit ich Mara den Weg ersparen konnte. Wie schlecht es ihr ging, merkte ich allein daran, daß kein freudiges Gewieher kam morgens, wenn ich zur Kontrolle kam. Auch Abends, wenn ich kam, kein Begrüßungswiehern. Und ihre Augen waren wirklich leidend, jeder Schritt eine Qual, sie lag auch viel auf der Weide.
An dem Tag, als ich mit der Umsetzung Ihrer Empfehlungen begann, ging ich mit 2 Eimern auf die Weide. Nellie kam sofort, Mara mußte ich ihr Futter bringen. Sie hat sofort alles aufgefressen. Die Pferde blieben Tag und Nacht auf der Weide, Mara mit Fressbremse. Als ich nach 3 Tagen mit den Eimern kam, bekam ich zum ersten Mal wieder ein Begrüßungswiehern. Mara guckte interessiert, aber das Laufen bereitete ihr immer noch Probleme. Nach 1 Woche (!) Fütterung mit Ihren Empfehlungen, kam ich wieder mit den Eimern, ließ meinen üblichen Schnalzer, beide Pferde standen am anderen Ende der Weide, Maras Kopf ging in die Höhe, sie wieherte, und dann -ich traute meinen Augen nicht – machte sie 3 Galoppsprünge auf mich zu, dann verfiel sie in Trab und kam zu mir. Mir liefen vor Freude die Tränen runter und ich wußte, daß alles, was Sie empfohlen haben, genau das Richtige war. Nach einer weiteren Woche, an dem ich jeden Tag merkte, daß es Mara besser ging, traute ich mich auf den Weg zu machen mit den beiden, mal wieder bis zum Stall. Mara lief ganz normal neben mir her, allerdings suchte sie den Randstreifen mit weichen Boden. Aber sie lief ohne lahmen und das recht zügig.
Da es dann sehr heiß tagsüber war, gingen die Pferde nachts auf die Koppel und tagsüber blieben sie im kühlen Stall. Mara ging weiterhin mit Fressbremse auf die Koppel, ihre Box war mit Strohmehl eingestreut, sie bekam abgemessene Portionen Stroh und Heu zu fressen in der Box.
Nach 3 Wochen kam der Schmied um Nellie zu beschlagen. Er meinte, als er kam, er hätte noch eine Idee, um es Mara beim laufen noch leichter zu machen (ich hatte niemanden was erzählt von der Haaranalyse und den Empfehlungen, außer meinem Bauern). Nachdem Nellie fertig beschlagen war, sollte ich Mara aus der Box holen und er wollte sehen, wie sie läuft. Mara lief da schon auf weichen und harten Boden lahmfrei und zügig. Der Schmied konnte es gar nicht fassen. Nachdem er nicht locker ließ, was ich gemacht habe, habe ich dann “gebeichtet”. Er fand das super und ich soll so weitermachen. An dem Beschlag veränderte er nichts.
Am vergangenen Samstag kam er dann, um Mara neu zu beschlagen. Er war begeistert, wie die Hufe nachgewachsen waren. Er ist auch der Überzeugung, daß Mara, wenn bei den Hufen alles rausgewachsen ist, Mara wieder geritten werden kann.
Liebe Frau Nehls, nochmals vielen Dank, daß Sie Mara gerettet haben. Sie kann jetzt halbwegs wieder ein schönes, schmerzfreies Leben führen. Seit Ihrer letzten Analyse geht sie ohne Fressbremse auf die Koppel und meine beiden Blondinen haben sich erst einmal ausgiebig “abgeknabbert”. Mara tobt wieder rum, Galopp und Trab kein Problem mehr und ohne Lahmen. Sie steht weiterhin auf Strohmehl, bekommt in der Box gezielt Stroh und Heu gefüttert. Ihre Empfehlungen habe ich etwas reduziert. Ich hoffe, daß ich damit keinen Fehler mache.
Nellie bekommt übrigens auch, Ihre Empfehlungen. Bei ihr merke ich, daß sie einfach ein noch schöneres Fell bekommen hat. Es tut ihr offensichtlich sehr gut. Nochmal vielen lieben Dank, auch im Namen von Mara und Nellie
Ihre Steffi Himmelreich, Lützelwiesenstr. 31, 76327 Pfinztal, Tel. 07240/927519 ab 20.00 Uhr, Mobil: 0171/2743960, Tel. von 09.00 – 16.00 Uhr 0721/94430-14, Kontakt per Mail

Erfahrungen Hufrehe von Bettina

Liebe Frau Nehls, erst einmal viele Grüße und noch einmal vielen Dank für die Biofeld-Haaranalyse von Jörn (Arthrose) und Lili (Hufrehe)! Beide sprechen ganz wunderbar auf Ihre Empfehlungen an und vor allem Lili geht es wieder prächtig! Alle im Stall bezweifeln mittlerweile, dass sie überhaupt Hufrehe hatte, weil sie sich so schnell erholt hat, obwohl es daran natürlich durch die Diagnose des Tierarzts und Ihrer Analyse keinen Zweifel gibt. Liebe Grüße, Bettina und Benjamin mit Jörn, Lili und Wölkchen (Rennmaus)

Erfahrungen Hufrehe: Sylvie Vaucher schrieb

Dear all, I would like to thank you for your recommendation… Our poney, one year after “Rehe” is now back in the jumping events and perfectly in good shape (see enclosed pictures). We will continue to feed her with your recommendation as it seems to be perfect for her.
Best regards, Sylvie Vaucher, Kontakt per Mail

Erfahrungen Hufrehe: Bericht einer langen Leidensgeschichte

Betreff: Ihre Empfehlungen. Liebe Frau Nehls, nach 4 Wochen jetzt das Ergebnis, an das ich nach über einem Jahr lahmen noch nicht wirklich glauben kann: Mara ist komplett lahm frei!
Direkt nach Begin der Empfehlungen, hat sich ihr Verhalten gleich geändert, sie ist frecher und lebensfroher geworden. Und das obwohl ich zusätzlich zu der Empfehlung auch eine strenge Diät mit ihr begonnen habe. Kein Hafer mehr, ½ Stunde Weide am Tag und das Heu abgewogen. Komischerweise macht ihr das aber gar nichts aus! Sie ist trotzdem zufrieden und findet sich mit der rationalisierten Weidezeit prima ab, auch wenn ihre Freundin weiter auf der Weide bleibt. Vor einer Woche dann war das Humpeln auf hartem Boden (das seit Januar da war…) weg! Auch ist die Wärme aus dem Huf weg, was bisher ständiger Begleiter war und mir immer Magenschmerzen bereitet hat. Sehr geholfen hat mir auch der telefonische Zuspruch, von dem von ihnen genannten Hufpfleger Rainer Bilgen, der mir sehr geholfen hat und ohne den ich die Empfehlungen nicht gekauft hätte.
Fazit ist: Mara geht es gut, aber ich bin weiter sehr skeptisch, denn nach so langer Zeit (1 Jahr!!!) bin ich sehr vorsichtig geworden. Den letzten schweren Schub hatte sie im August letzten Jahres und dank der falschen Behandlung meines damaligen Tierarztes, der eine Hornsäule statt Hufrehe behandelte, wurde die ganze Sache zum echten Problem. Ich bin wirklich sehr froh, dass es ihre Aufgabe geworden ist, Pferden zu helfen, denn ich war mit meinem Latein echt am Ende!!! Seit 2 Wochen kann Mara wieder bei unserer Kinderreitstunde mitmachen und darf ca. 20 min. im Schritt Kinder tragen. Außerdem bringe ich ihr jetzt Fußballspielen mit einem Medizinball bei, was ihr riesig Spaß macht und hoffentlich die fehlenden Ausritte etwas ausgleicht, denn ich selber traue mich noch nicht, sie wieder zu reiten. Liebe Grüße auch von Mara
Familie Barbara, Thomas, Vivian und Emily Göde, Salchenried 20, 87675 Stötten am Auerberg, Kontakt: Kontakt per Mail

Erfahrungen Hufrehe von Kylie Minogue, Shetlandpony:

Nachdem mein 3-jähriges Shetlandpony ab März 2010 erstmalig an unaufhörlichen Hufreheschüben litt, wozu aufgrund der hohen Medikamentengabe durch meinen damaligen Tierarzt auch noch akute Gastroenteritis bei Pferden kam, ging es ihr von Woche zu Woche schlechter. Ihr Zustand verschlechterte sich so rapide, dass ich stundenlang vor dem Internet saß und verzweifelt nach dem berühmten Grashalm suchte, an den ich mich klammern konnte. Als ich schließlich auf die Homepage von Frau Nehls stieß, war sie unsere letzte Hoffnung. Sofort schilderte ich ihr unsere überaus dunkle Lage und bekam eine ausführliche Beratung und Empfehlungen.
Schon nach 4 Tagen stabilisierte sich der Zustand meines Ponys leicht und von da an ging es nicht mehr bergab, sondern nur mehr bergauf. Erst langsam, dann aber immer schneller, mittlerweile bekommt sie die Empfehlungen gute 2 Monate und überraschte nach ihrem anfangs so schlechten Zustand auch die Tierärzte in der Klinik, die letzten Röntgenbilder im Abstand von 6 Wochen waren nun völlig unverändert. Kylie ist stabil, völlig lahmfrei und düst quietschvergnügt im Stall, auf ihrem Paddock und beim Spazierengehen herum. Ich vertraue der Arbeit von Frau Nehls zu 100%, mittlerweile sind wir Stammkunden und auch meinen anderen Pferden gönne ich bei Bedarf gerne einige Empfehlungen, immer mit super Erfolg.

Erfahrungen Hufrehe: Beatrix Trömel aus Köln schrieb:

Sehr geehrte Frau Nehls, es sind jetzt schon bestimmt 6 Wochen vergangen und mein Islandpony Hringur bekommt nach der Haaranalyse seit dem 6. April 2010 regelmäßig alle Empfehlungen. Sein Zustand hat sich so gut gebessert, dass er bereits schon ganz schön flott seine Box verlassen und auf die Koppel gehen kann. Er geht von Tag zu Tag flüssiger. Er ging überhaupt nicht mehr aus seiner Box und schonte sein linkes Bein enorm. Dadurch konnte der andere Huf nicht mehr beschlagen werden und er hatte schreckliche Hufe bekommen. Einen Schnabelhuf und einen Stelzfuß. Wir haben ihm eine Haltevorrichtung gebaut um ihn beim Beschlag aufzuhängen. Dadurch, dass ich drei Schmiede gefragt hatte und dann einer sich nach ca. 4 Wochen an die Füsse gewagt hatte, war das Pony schon so stark, dass wir den Bauchgurt zwar angelegt haben aber er schon von selbst stehen konnte, auch auf dem extrem kranken Bein. Wir haben dann eine dicke Sohle unter die Hufe befestigt mit meiner Equicast Bandage und damit kann das Pony für seine Verhältnisse sehr gut laufen. Heute haben wir die Sohle des steilen Hufs halbiert, damit er einen Gleichstand beider Beine hat. Das Pony hatte immer guten Appetit und machte gleich nach der Verabreichung der Empfehlungen einen sehr munteren Eindruck. Er hat sogar gewiehert, was er seit ca. 20 Jahren nie gemacht hat. Es war immer ein total stummes Pferd. Es grenzt schon an ein Wunder, dass dieses Pony nach so kurzer Zeit wieder so gut laufen kann. Wie gesagt, er hat sich seit fast einem Jahr nicht mehr bewegt und jeder hat mir zum Einschläfern geraten. Das will das Pony aber nicht und er wollte auch keine Eisen mehr. Anbei sende ich Ihnen zwei Bilder von den bandagierten Hufen meines Ponys. Ich bedanke mich von Herzen für Ihre zuversichtliche Auskunft, das kriegen wir schon wieder hin, und Ihre kompetente Hilfe für den lieben Hringur (28 Jahre) und verbleibe mit herzlichen Grüßen. B. Trömel, Kontakt per Mail Tel: 0172/5840480 oder 0221/701617

Erfahrungen Hufrehe der Eselin Lilli

Meine beste Freundin ist eine Eselin mit Namen Lilli – schwarzbraun, glänzend, wunderschön, nur einen Meter groß, sehr weise und voller Lebenslust. Dieses wunderbare Tier erkrankte an Hufrehe. Anfangs dachte ich, sie hätte sich den Fuß verstaucht. Der Tierarzt legte einen kühlenden und stützenden Verband an, den ich jeden Tag wieder begoss. Die Entzündung legte sich. Aber die Diagnose lautete: Hufrehe. Zunächst behandelte Lilli nun ein erfahrender Hufschmied. Doch mit der Zeit verschlimmerte sich der Zustand der Hufe so, dass Hufschuhe erforderlich wurden. Für die Behandlung der Vorderhufe brauchte eine Hufspezialistin nun ca. 2 Stunden bis sie diese Prothesen befestigt hatte, was für Mensch und Tier eine schlimme Prozedur bedeutete. Inzwischen hatte ich das Tier auch von der Weide genommen, damit das Gras nicht noch den Zustand verschlimmerte. Lilli steht nun auf einer eingezäunten Sandfläche. Unsere liebe Hufschmiedin, die ihr Handwerk wirklich versteht und sehr sauber und gewissenhaft arbeitete, kam nun in kurzen Abständen (alle 2-4 Wochen), manchmal sogar noch öfter, weil sich die angeklebten Hufschuhe wieder lösten. Zwischenzeitlich gab es auch eine Phase, in der es möglich war, Hufeisen anzubringen. Das war leichter und sparte die lange Klebeprozedur. In dieser Zeit kamen dann zwei Hufschmiede und ergänzten sich. Doch bald hielten die Nägel nicht mehr, die Hufwände waren hohl und es musste wieder geklebt werden. Ohne diese Prothesen oder Eisen stand Lilli auf den Fersen, Trachten waren nicht mehr vorhanden und die Fußspitzen ragten in die Luft. Sie konnte so keinen Schritt mehr gehen. Immer öfter erreichten mich die verzweifelten und hoffnungslosen Blicke meiner Hufschmiedin und auch mein Schmerz steigerte sich immer mehr. Besonders die langen eiskalten Winter, wenn wir Stunden draußen an den Hufen arbeiteten, der Silikonkleber nicht abband, wir alle völlig erschöpft und durchgefroren waren, brachten uns zur Verzweifelung. Immer wieder gab es trotz der strengen Diät neue Reheschübe. Diesen Kampf haben wir mittlerweile 3 Jahre gekämpft, wovon die letzten beiden für Mensch und Tier die schwersten waren.
Ich fühlte, wie unsere Zeit knapp wurde, wollte meiner geliebten Freundin helfen, spürte ich doch trotz allem Schmerz auch ihren unbändigen Lebenswillen. Lilli ist jetzt 8 Jahre alt und wenn man bedenkt, dass Esel bis zu 40 Jahre alt werden können, ist sie gerade eine Jugendliche. Ich wollte mich einfach nicht mit dem Tod befassen, nicht aufgeben und flehte den Himmel um ein Wunder an. Und dieses Wunder geschah: Ich fand im Internet Frau Nehls (und da soll noch einmal jemand sagen, es gäbe keine Engel auf Erden!). Ich fand sie in meiner höchsten Verzweifelung, las von fachgerechter Betreuung, Gnadenhof … und war drauf und dran, mich von meinem Tier zu trennen, um es zu ihr zu bringen, damit es ihm endlich gut ginge. Ein Gedanke an eine Trennung brach mir das Herz, aber ich konnte andererseits auch das Leiden nicht mehr ertragen. Dann dachte ich an den langen Transport (wir wohnen im Berliner Raum) und an neuerliche Strapazen für Lilli. Was tun?
Ich nahm Kontakt per E-Mail mit Frau Nehls auf. Sie beruhigte mich, schlug eine Biofeld-Haaranalyse vor, um erst mal zu sehen, wie es um Lilli steht und Empfehlungen aussprechen zu können. Ich schickte umgehend Haare und erhielt sehr schnell das Ergebnis, das im wahrsten Sinne “haarsträubend” war. Die meisten Werte waren sehr schlecht, akute Hufrehe bestand und alle anderen Funktionen waren auch sehr beeinträchtigt. Frau Nehls erarbeitete einen Plan mit Empfehlungen. Lilli verschlang diese Empfehlungen und ich merkte nach relativ kurzer Zeit wie sich ihre Stimmung verbesserte, sich ihre Miene aufhellte. Die Schmerzen mussten nachgelassen haben. Nachdem wir nun eine Röntgenaufnahme machen ließen und dementsprechend die Hufe bearbeitet wurden, stand Lilli bald erstmalig wieder auf ihren eigenen Sohlen – und brauchte keine Hufschuhe mehr. Ein Wunder und eine unglaubliche Erleichterung für Mensch und Tier nach unserer langen Odyssee vorher! Uns standen die Freudentränen in den Augen! Nach 8 Wochen: Lilli ist über den Berg! Sie wird zwar immer die Empfehlungen als Dauergabe brauchen, weil ihre Rehe chronisch ist, aber sie kann gut und schmerzfrei bzw. -arm damit leben und bleibt meine Gefährtin hier auf Erden und nicht im Eselshimmel!
Dieses große Geschenk verdanken wir Frau Nehls, ihrer Fachkenntnis, ihrer liebevollen Betreuung über die ganze Zeit (wie oft habe ich sie mit E-Mails bombardiert, hatte immer wieder neue Fragen…) und ihren wunderbaren Empfehlungen. Alles lief über unsere weite örtliche Entfernung völlig reibungslos. Die Tierliebe steht hier an erster Stelle. Das ist immer und überall spürbar und krönt die hohe Qualität der Arbeit von Frau Nehls. Lilli und ich – wir lieben sie und können sie nur jedem Tierfreund empfehlen! Kontakt per Mail

Dr. Michaela Kriessmayr aus Österreich schrieb ihre Erfahrungen Hufrehe:

Hufrehe hatte ich schon gehört und war für mich eine schreckliche Erkrankung, die meine Pferde und mich natürlich nie betreffen wird. Die Erkrankung traf uns leider mit voller Wucht! Wie begann es dann:
Im Januar 2005 war ich mit meiner Lieblingsstute Dyara im Schnee ausreiten und sie zerrte sich die rechte Schulter. Bis April Schonung und langsames Schritt reiten. Im April plötzlich Lahmheit linke Vorderhand. Der TA meinte, es wäre eine Hufprellung und Wochen mit Sauerkrautwickel folgten. Es kam zu einer kurzen Besserung des Gangbildes. Dann war sie plötzlich wieder rechts lahm, und einige Tage später ging sie wie auf rohen Eiern. Mein Freund meinte, sieht aus wie Hufrehe! Mein TA meinte, kann nicht sein, woher denn?
Ich glaubte natürlich dem TA, denn Hufrehe wollte ich nicht wahrhaben. Sie bekam einen Beschlag mit Sohle. Nach einer Woche stand sie nicht mehr auf und ich holte einen anderen TA. Die Diagnose schmetterte mich nieder: Hufrehe!!! Sie wurde eingegipst, bekam Heparin und Butazolidin. Sie ging zwar kurze Zeit besser, dann wieder schlechter, und auch der Röntgenbefund verschlechterte sich!! Der TA gab sie mehr oder weniger auf! Mein Freund war viel im Internet und suchte und suchte nach Hilfe und fand Frau Nehls und die Berichte. Da ich selbst Schulmediziner bin, war ich skeptisch! Wie können solche Empfehlungen helfen, wenn die Schulmedizin versagt? Aber ich wollte nichts unversucht lassen, um meiner Zuckerschnute zu helfen, denn ihre Schmerzen und die Traurigkeit, nicht mit den anderen auf die Koppel zu dürfen, war für mich fast nicht zu ertragen. Ich schrieb einen verzweifelten Hilferuf an Frau Nehls und bekam sofort von ihr Antwort! Sie machte mir Mut und bat um Haare vom Pferd, um sie zu analysieren und eine Empfehlung für Dyara zusammenstellen zu können. Wir stellten die Fütterung nach den Empfehlungen von Frau Nehls um. Innerhalb von 10 Tagen hatte Dyara wieder einen flotten Schritt und nach einigen Wochen konnte ich sie reiten. Leider hat sie dann der Schmied derart radikal bearbeitet, dass sie wieder einen fürchterlichen Reheschub bekam. Ich war verzweifelt und ratlos und fast beim Aufgeben, da ich sie nicht mehr leiden sehen konnte. Wieder machte mir Frau Nehls Mut und Dyara erholte sich in den nächsten zwei Wochen.
Da inzwischen auch meine 4-jährige Stute rechts zu lahmen begann und wir Cyra ebenfalls auf Hufrehe behandeln mussten, und wir beobachten konnten, dass beide Pferde nach dem Ausschneiden sich massiv verschlechterten und sich für 2-4 Wochen kaum erholten, wechselten wir, auch auf Anraten von Frau Nehls, den Schmied, welcher die Hufe so bearbeitete wie es Frau Nehls vorschlug! Beide Pferde werden von Beschlag zu Beschlag trittsicherer, lebendiger und wieder freche Zuckerschnuten!!! Dank der zuletzt positiven Haaranalysen und der Empfehlungen von Frau Nehls dürfen beide wieder auf die Koppel und sie bleiben stabil und genießen die Freiheit und ich mit ihnen. Ich sitze vor der Koppel und kann es kaum fassen, dass Dyara und Cyra wieder draußen sein dürfen und danke jeden Tag Frau Nehls, denn das Wichtigste für mich war nicht, sie wieder reiten zu können, sondern sie wieder Pferde sein lassen zu dürfen, das heißt für mich: raus in die Natur! Auch meine jetzige Tierärztin glaubt, das wir mit der Schulmedizin die zwei Mädels nie so hinbekommen hätten. Meine Zwei und ich sind Frau Nehls unsagbar dankbar für ihr unglaubliches Wissen, Ihre instinktive Liebe zu Pferden (den Delphinen der Erde) und Ihre Geduld, denn sie hat Dyara und Cyra nie aufgegeben, wie dramatisch ich es ihr auch schilderte und selbst fast daran verzweifelt wäre!! Jedem Pferdebesitzer und Pferdeliebhaber, den ich kenne, gebe ich die Adresse von Frau Nehls, denn kein Pferd sollte so leiden müssen wie es meine Zwei mussten, bis ich endlich Frau Nehls fand!!! Und sie konnte schon mehrmals wieder helfen!!! In ewiger Dankbarkeit Dyara, Cyra und Michaela. Kontakt per Mail

Erfahrungen Hufrehe von Sunny:

Hallo Frau Nehls, danke dass es noch solche Menschen wie Sie auf diesem Planeten gibt, meiner Ponystute Sunny geht es nach einer Woche mit den Empfehlungen super. Sie hatte einen schweren Reheschub und auch eine Hufbeinsenkung. Und das Gute ist auch, dass sie wieder fressen durfte, denn jeder sagte mir, ich solle strengste Diät mit ihr machen. Als ich dann Ihre Seite im Internet gefunden habe, bekam sie gleich ein paar Möhren, rote Beete und auch wieder ein bisschen mehr Heu. Habe noch mehrere Tiere die mein ein und alles sind, aber ich weiß jetzt, dass ich mir nicht mehr so viel Kummer machen muss weil es immer wieder etwas gibt, was man im Krankheitsfall für sie tun kann. Heike Kolles, Bergstrasse 27, 66839 Schmelz, Kontakt per Mail

AGIP-Station, Frau Cornelia Rost-Cassin, Detterstr. 1 a, 94469 Deggendorf schrieb ihre Erfahrungen Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, durch einen wunderbaren Zufall habe ich die Berichte über die Hufrehe Pferde in der Reiter Revue gelesen und bin so auf Sie gestoßen. Meine Pinto Stute Tribana hat beim Winter Frühjahrsübergang durch zuviel Kraftfutter Hufrehe bekommen, da die Bewegung im Winter trotz Offenstallhaltung nicht genug war, wir hatten auf unserer Koppel ca. 1,80 m Schnee. Die anderen beiden Pinto Stuten Mutter und Tochter haben es gut verarbeitet, denn die Mutterstute säugt das einjährige Fohlen noch und somit hat sie wahrscheinlich alles in die Milch gepackt. Zuerst dachten wir, meine Stute hat sich draußen beim Herumtoben im Schnee verletzt, ich habe ihr dann die Beine bandagiert, doch es wurde immer schlimmer und zum Schluss lag sie nur noch im Stall und wollte nicht aufstehen. Nach mehrfachem Telefonieren mit dem Tierarzt, ist er dann endlich gekommen. Dann die niederschmetternde Nachricht Hufrehe! Ich fragte ihn, was kann ich machen? Absolute und strickte Diät sagte er mir, nur etwas Heu und Stroh, wenn Sie sich nicht daran halten, muss sie zum Schlachter! Er gab ihr eine Spritze und ich musste ihr 6 Tage früh und abends ein Pulver verabreichen. Es wurde dann auch besser. Zusätzlich musste der Hufschmied kommen und die Vorderhufe noch stärker kürzen. Ich habe die Hufe dann bis unten bandagiert und mit kaltem Wasser begossen, dass sie sehr nass waren und kühlten. Trotzdem war ich jetzt mit meinem Elend allein gelassen. Ich wusste nicht, wie lange ich Diät mit meinem Pferd machen sollte, was sie überhaupt noch fressen durfte und wie viel. Da kam die rettende Anzeige in der Pferdezeitung und ich habe mich sofort mit Ihnen in Verbindung gesetzt. Sie haben mir dann einige Empfehlungen ausgesprochen. Seit 1 Monat füttere ich diese jetzt meiner Stute mit Karotten vermischt und ich muss sagen, es geht ihr blendend! Sie tollen zu Dritt auf der Koppel herum und man merkt nicht mehr, dass sie krank war. Wir haben sie alle drei langsam jeden Tag mit 1 Schubkarre Gras eingewöhnt und jetzt kommen sie jeden Nachmittag auf die Graskoppel. Ich und meine Stute möchten uns bei Ihnen recht herzlich für die große Hilfe bedanken. Viele Grüße, Cornelia Rost-Cassin

Kerstin Lübkemann schrieb ihre Erfahrungen Hufrehe zu Otto:

Liebe Frau Nehls, muss jetzt mal schnell von Otto’s Fortschritten berichten. Er hat seit 1,5 Wochen keine Schmerzmittel mehr bekommen und er läuft….. zwar noch nicht richtig aber freiwillig und für seine Verhältnisse schon gut. Bin so glücklich. Ich habe keinem davon erzählt, was ich ihm jetzt gebe und nach einer Woche ohne Schmerzmittel habe ich das erste Mal mit meinem Mann darüber gesprochen. Er dachte immer, dass ich ihm noch Schmerzmittel gebe und war so was von erstaunt, dass man mit Ihren Empfehlungen so etwas erreichen kann. Ich warte auf den Tag, wo Otto wieder ganz gut laufen kann und dann ev. mal wieder der Tierarzt ( ich hoffe nur zum Impfen ) auf meinem Hof ist und der sich dann wundert wie gut Otto laufen kann. Dann werde ich nur sagen, dass sie mit der Diagnose “austherapiert” doch lieber vorsichtig sein sollen. Ich bin so froh, dass ich Ihre Internetseite gefunden habe. Ich habe im Moment noch ein Problem mit meiner kleinen Shettystute, sie hatte im März ein Hufgeschwür das sehr hoch im Huf war und nicht so richtig geöffnet werden konnte. Nach einigen Sauerkrautverbänden ( hat der Schmied vorgeschlagen ) war das Hufgeschwür auch erst weg, kam dann aber einige Wochen später wieder. Es wurde wieder nur angeschnitten und nach erneuten Sauerkrautverbänden war es auch wieder weg. Aber anscheinend nicht ganz. Denn zwei Wochen später konnte sie gar nicht richtig laufen und legte sich immer wieder hin. Der Tierarzt sagte jetzt hat sie Hufrehe. Nach Schmerzmitteln ging es ihr auch sehr schnell besser und sie konnte wieder laufen. War schon froh, nicht noch so einen schwierigen Fall wie Otto zu haben. Der Tierarzt sagte, ich sollte sie wenn sie beschwerdefrei ist langsam wieder an die Weide gewöhnen. Das habe ich auch gemacht aber sie hat zwischenzeitlich immer wieder mal einen klammen Gang und legt sich auch öfter hin. Habe sie jetzt ganz von der Weide genommen und mit Otto in meine sog. Pony-Rehe-Station gesteckt. Ist ein Stück Weide aber total abgefressen ( kein Gras mehr ) mit einem Unterstand der zur Hälfte mit nassen Spänen und die andere Hälfte mit Stroh eingestreut ist. So können sie wenigstens draußen sein und meine große Stute ist nicht alleine auf der Weide.
Ich habe jetzt angefangen. der Shettystute (heißt Trixi) auch die Empfehlungen zu füttern, 2x tgl. eine Handvoll. Aber trotzdem hat sie immer wieder Tage, an denen sie nicht richtig laufen kann. Mache ich da irgendwas verkehrt, ich weiß ja auch gar nicht genau, ob es wirklich Hufrehe bei ihr war. Die Tierärzte sind manchmal so schnell mit ihrer Diagnose…. Auch mein Hund bekommt Empfehlungen von Ihnen, da er in seinem Alter (wird 11 Jahre und ist ein ziemlich großer Hund) ja doch schon einige Arthroseschmerzen hat. War sehr skeptisch, ob er die Empfehlung mitfrisst da er ein echtes Leckermäulchen ist, aber man glaubt es nicht er frisst sie anstandslos mit und sie scheinen ihm auch zu schmecken. Und ich glaube zu sehen, dass er jetzt etwas flüssiger läuft und auch das Hinlegen was manchmal schon sehr mühevoll war, geht etwas besser. Ich finde es so klasse, dass man den Tieren mit Ihren Empfehlungen so toll helfen kann. Denn laut Tierarzt sollte ich meinem Hund, damit er keine Schmerzen hat, jeden Tag Schmerzmittel geben und dabei hatte ich kein gutes Gefühl, zumal er sie auch nicht auf Dauer vertragen konnte. So, nun ist es doch eine sehr lange Mail an Sie geworden aber eines möchte ich Ihnen noch schreiben. Ich finde Ihre Internetseite ganz klasse und schaue, obwohl ich eigentlich schon alles kenne, immer mal wieder darauf. Besonders Ihre Seite über den Pferdehimmel hat mir sehr nach dem Tod meines Pferdes im Februar geholfen. Ich habe vor einigen Wochen zum Gedenken an mein Pferd und den Freund und Kumpel meiner anderen Pferde auf der Weide einen Apfelbaum gepflanzt und das Gedicht von der Regenbogenbrücke mit eingepflanzt.. denn irgendwann werden wir uns wiedersehen. Es ist so schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die ihre Tiere nicht als Sache sondern als Freund sehen. Viele liebe Grüße Kerstin, Kontakt per Mail

Sandra Clemens schrieb ihre Erfahrungen Hufrehe von Cindy:

Liebe Frau Nehls, ich bin total begeistert, nach nur kurzer Zeit der vorgeschlagenen Empfehlungen geht es Cindy wieder richtig gut. Das Lahmen ist fast (bis auf im Trab nur noch ein bisschen) verschwunden. Das ist einfach klasse und ich bin sooooo froh. Ich bedanke mich nochmal ganz ganz herzlich bei Ihnen. Liebe Grüße Sandra, Kontakt per Mail

Sandra Clemens schrieb weiter über die Hufrehe:
Liebe Frau Nehls, ich wollte Ihnen nur kurz berichten, ich gebe Cindy jetzt seit zwei Tagen die Empfehlungen und ich finde, dass sich ihr Zustand schon super gebessert hat. Zwar ist immer noch Wärme im Huf und geringe Pulsation zu spüren aber das Lahmen ist deutlich besser, geht das denn so schnell dass die Empfehlungen wirken? Na ja umso besser. Ich bin froh, dass es Cindy wieder besser geht, hoffe auch das bleibt so. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten. Vorab aber nochmals Vielen Dank! Liebe Grüße Sandra

Erfahrungen Hufrehe von Pilona:

Liebe Frau Nehls, hier ist mein versprochener Erfahrungsbericht: Meine Stute Pilona ist 21 Jahre alt. Ich besitze sie seit ihrem 5-ten Lebensjahr. Sie wurde die ganzen Jahre regelmäßig geritten und war eigentlich nie richtig krank, von kleineren Verletzungen und dem Älterwerden mal abgesehen. Ihre Vorderhufe wuchsen immer schon sehr langsam und sind eher weich, so dass sie seit jeher vorne beschlagen war. Anfang Juni 2004 stand sie dann plötzlich mit großen Schmerzen in der Box. Sie war mir die drei Tage zuvor schon ein wenig müde und abgeschlagen vorgekommen und sehr klamm gelaufen. Da ich das Rehe-Krankheitsbild jedoch überhauptnicht kannte, gab ich Weiderangeleien, ihrem fortgeschrittenen Alter u.s.w. die Schuld und schonte sie nur ein wenig. Nun war es aber nicht mehr zu übersehen, dass da was ganz Schlimmes mit ihr sein musste und ich alarmierte sofort den Tierarzt. Der diagnostizierte Hufrehe im fortgeschrittenen Stadium und verordnete: Eisen ab, nasser Sand in die Box, starke Medikamente und Null-Diät. Die Prognose sei sehr schlecht, schon wegen des Alters, sagte er mir. Es war schrecklich, sie so leiden zu sehen. Ich war völlig geschockt und durchstöberte sofort erst mal das Internet nach allen Informationen über Hufrehe. Dabei stieß ich glücklicherweise auf Ihre Seite, Frau Nehls, wofür ich sehr dankbar bin. Die ausführlichen Informationen und Erfahrungsberichte, sowie meine grundsätzlichen Neigungen zur ganzheitlichen Medizin haben mich dazu bewogen, ganz schnell bei Ihnen anzurufen. Nach zwei Tagen mit Ihren Empfehlungen ging es Pilona dann so viel besser, dass keine weiteren schulmedizinischen Medikamente mehr verordnet werden mussten. Von nun an bekam sie wieder ein wenig Heu und Stroh zum fressen. Nach einer weiteren Woche (ca. 2 Wochen nach Ausbruch der Hufrehe) konnte sie wieder vorsichtig beschlagen werden (Spezialbeschlag mit Silikon und Steg). Sie war quitschvergnügt und wollte laufen. Also fingen wir langsam mit Schrittführen an und nach weiteren 3 Wochen konnten wir dann wieder mit dem Traben beginnen u.s.w. Den Weidegang haben wir für den Rest des Jahres aber lieber sein gelassen. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass das rehekundige Umfeld (Tierarzt, Schmied, Stallkollegen) sich sehr gewundert hat, dass es ihr so schnell besser ging. (Aber von den Empfehlungen wollten sie leider nichts hören). Bis heute läuft Pilona einwandfrei, von einem kleinen Ausrutscher Anfang Mai diesen Jahres mal abgesehen. Da hatte sie einen minimalen Rehe-Schub auf dem linken Vorderbein, wahrscheinlich, weil ich beim Anweiden mit den Empfehlungen gegeizt habe. Mittlerweile ist sie wieder halbtags auf der Weide, wird geritten und ist putzmunter. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Inga Parpart, Kontakt per Mail

Dies ist leider nicht selten der Fall, daher ein Denk- und Handelanstoß für Pferdebesitzer an Hufrehe erkrankter Pferde, die Hufschmied/Hufpfleger erwarten!

Erfahrungen Hufrehe:

Liebe Frau Nehls, habe nun bald die Empfehlungen aufgebraucht, bei Sunshine, die zwischenzeitlich französische Eisen verpasst bekam, ist der Erfolg verblüffend, man sieht, wie wunderbar der Huf heruntergewachsen ist. Auch bei Susi ist der Huf sehr gut gewachsen, sie ist dann zwischenzeitlich auch schon mal auf weichem Untergrund übermütig galoppiert, doch dann kam die Hufpflegerin am Montag vor 14 Tagen und hat nachgeschnitten, am Dienstag ging Susi noch relativ normal, am Mittwoch fühlig, und dann verschlechterte sich ihr Zustand von Tag zu Tag, so dass ich am Sonntag den TA rufen mußte, da ich wieder einen Reheschub befürchtete. Leider kann ja keiner sagen, ob das nun ein Reheschub oder eine Huflederhautentzündung ist, die vom Schneiden oder vom Weidegang kommt (täglich ca. 1/2 Std. auf abgesteckter Weide, ca. 10 qm altes langes Gras). Der TA machte vorab Laserakupunktur und verabreichte einen Entzündungshemmer. Die Hufe weisen keine Wärme auf, jedoch hat Susi immer Pulsation im Mittelfußbereich, nicht sehr stark, jedoch eben immer. Wir polstern die Hufe seither, dann läuft sie ganz gut, beim Spaziergang auf der Wiese sogar ganz flott. Die Röntgenbilder zeigen, dass der Huf seit September letzten Jahres sich wieder ganz gut von oben herab eingehängt hat, Sohle hat sich auch schön gebildet, jedoch ist im letzten viertel noch eine leichte Rotation zu erkennen. Was mir auffällt ist, dass Susi aufgrund der Gabe von den Empfehlungen endlich wieder ein schönes Fell bekommt, deshalb glaube ich auch, daß die Hufe wieder in Ordnung kommen werden. Vielleicht ist sie ja aufgrund der vielen Schmerzen nun eben empfindlicher geworden und bekommt deshalb gleich eine Entzündung. Werde nun mit dem Hufschmied, der Sunshine beschlagen hat, einen Termin ausmachen, vielleicht entscheide ich mich auch für Eisen für Susi – was würden Sie tun? Kontakt per Mail

Kommentar dazu von mir: Die Hufpflegerin korrigierte die Hufe meiner Ansicht nach viel zu stark und Folge war eine “normale” Huflederhautentzündung. Ich riet, Susi erst einmal beschlagen zu lassen, die Empfehlungen weiterhin zu füttern und zukünftig unbedingt darauf zu achten, dass die Hufe nicht zu stark ausgeschnitten werden, C. Nehls

Dr. Michaela Kriessmayr berichtet noch einmal zum Thema Erfahrungen Hufrehe:

Liebe Claudia!!!! Vor 3 Wochen wurden Beide wieder beschlagen und seit einer Woche reite ich Dyara am Sandplatz und seit 2 Tagen galoppieren wir auf der Geraden!!!!!! Sie geht derart versammelt und ist weich zum reiten!!! Meine Ohren hatten Besuch und ich wusste nicht, soll ich losheulen oder vor Freude laut aufschreien!!! Sie hat in diesen eineinhalb Jahren nichts verlernt im Gegensatz zu mir!!! Bin sie zuvor ein bissl ohne Sattel im Schritt geritten. 10 Min oder so, und vor 1 1/2 Wochen: ich reite wieder von der Koppel herein in den Stall- Kavalastikhalfter und Strick und sie galoppierte an zum Gras und ich lag am Boden!!! Ich hatte eine große Freude sie ist wieder da!!!! Frech und lebendig und keck!! PS: Seit ich sie habe – 6 Jahre – bin ich das 1. MAL runtergefallen!!! Cyra geht auch super, trabt und galoppiert auf der Koppel und freiwillig im Roundpen. In der Box springt sie einmal vorn, einmal hinten in die Höhe wenn das falsche Pferd hinausgeht und sie drinnen bleiben muß!! Auch sie wird immer lebendiger und die freche “was kost die Welt” hier bin ich Cyra!!! Du kannst dir vorstellen, wie mein Herz hüpft vor lauter FREUDE!!!!! Ich denke jeden Tag an dich und danke dir in Gedanken, denn du hast unser aller “Leben” gerettet!!!! Masha ist auch seit 2 Wochen hier und stell dir vor, mein Mann hat auch den 3-jährigen Wallach mitgenommen!! Jetzt haben wir acht wunderbare Pferde und ein bisschen Arbeit! Aber nachdem meine Zuckerschnuten von Tag zu Tag die Alten werden macht es riesigen Spaß!!! Beide bekommen die Empfehlungen auch weiter. Soll ich oder kann ich etwas reduzieren? Oder bis in den Winter so weiter? Ich danke dir nicht tausendmal sondern unendlichmal! Alles Liebe Dyara, Cyra und Michaela, Kontakt per Mail
P.S.: jeder der sah, wie es meinen Pferden ging, kann es nicht glauben, dass wir wieder DA sind und dass Dyara soo geht! Ich bin überglücklich und sprachlos!!! Ich danke Dir{#emotions_dlg.tongue_out}

Meike Schmidt schrieb ihre Erfahrungen Hufrehe:

Im Juni 2004 bemerkte ich bei meinem damals 8-jährigen Aegidienbergerwallach Herkules, dass er vorsichtiger auftrat als sonst und sein sonst so toller Tölt nur noch auf weichem Boden taktklar war und sich auf hartem Belag immer mehr in Richtung Pass verschob. Da er aber nicht lahmte habe ich nicht sofort reagiert. Im Laufe der nächsten Wochen wurde es aber nicht besser, sondern ganz schleichend immer schlechter. Ich konnte es aber nur beim Reiten feststellen, meine Freundinnen sahen immer noch keine Lahmheit. Nachdem der Schmied dann Herkules neu beschlagen hatte lief er plötzlich noch sehr viel schlechter. Nun kam der Tierarzt und stellte die Diagnose Hufrehe. Nach zwei Spritzen und einer Woche Behandlung mit Aspirin und einem Spezialhufbeschlag mit Polsterung und Lederplatte bewegte sich Herkules wieder besser. Der Schmied konnte keine Veränderung am Huf erkennen und meinte, wir hätten Glück gehabt. In dem Jahr war Herkules dann nur noch stundenweise mit Maulkorb auf der Wiese. Im Jahr 2005 habe ich meine Pferde dann wie immer wirklich ganz vorsichtig angeweidet, Herkules wieder nur mit Maulkorb und auch nach dem Anweiden nur stundenweise und immer mit Maulkorb.
Am 2. Juni war dann der Schmied da und Herkules lief wie immer nach dem Beschlagen erst mal sehr vorsichtig. Als mein Pferd dann aber nach 5 Tagen immer noch nicht wieder klar ging, ließ ich den Schmied nachsehen um eine Vernagelung auszuschließen. Vom Beschlag her war alles o. K., also ließ ich den Tierarzt kommen! Der konnte aber keine Lahmheit, sondern maximal ein leichtes “klamm gehen” feststellen. Meine Befürchtung einer erneuten Hufrehe schloss er aus, weil Herkules dafür angeblich nicht genug lahmte. Mein Pferd bekam also eine Woche lang Schmerzmittel und als danach noch keine Besserung da war noch einmal eine Woche eine höhere Dosis. Dann konnte der Tierarzt keine Lahmheit mehr feststellen, aber ich merkte deutlich, dass mein Pferd nicht vorwärts gehen mochte, oft stolperte und enge Wendungen vermeiden wollte. Aufgrund eines Stolperns habe ich mich dann mit Herkules überschlagen. Wir hatten beide ein paar Prellungen abbekommen und hatten also erst mal Reitpause. Danach ging er immer noch klamm (nur ich konnte es beim Reiten merken, Zuschauer konnten es nicht sehen und hielten es für Einbildung) und ich ließ ihn osteopathisch untersuchen. Es war aber alles in Ordnung. Trotzdem ging mein Pferd immer mehr Schweinepass und verspannte sich.
Also fuhr ich mit ihm in die Tierklinik. Dort war ein sehr gründlicher Tierarzt, der mich immer wieder auf hartem und auf weichem Boden vortraben ließ und dann auch feststellte, dass es mal besser, mal schlechter war. Er spritzte die Vorderbeine dann nacheinander, aber nach wie vor war das gleiche Ergebnis, er lahmte sporadisch. Dann wurden in der Klinik noch von den Beinen und den Hufen Röntgenaufnahmen gemacht, weil der Verdacht auf Hufrolle da war. Aber alles war in Ordnung. Auch dieser Tierarzt wurde von mir auf die Vorgeschichte der Hufrehe hingewiesen, schloss das aber auch mit der Begründung auf die minimale Lahmheit aus. Wieder einmal bekam ich für meinen Herkules nur Schmerzmittel. Dann fuhr ich in den Sommerurlaub und die Pferde hatten frei und wurden von meiner Freundin betreut. Herkules kam wie immer nur stundenweise mit Maulkorb auf die Wiese.
Nachdem ich aus dem Urlaub zurück war wollte ich natürlich reiten und habe mich fürchterlich erschreckt, als ich an beiden Vorderhufen am Ballen nässende Stellen fand. Innerhalb von einer Nacht rissen die Ballen auf und es entstanden an beiden Vorderhufen zwei Löcher, in die eine Kinderfaust hinein gepasst hätte. Der Tierarzt hatte so etwas noch nicht gesehen und erklärte mir nun, es sei wohl doch eine Hufrehe gewesen, die mein Pferd nun zum “Ausschuhen” gebracht hätte und das würde nur in ganz wenigen Fällen hinten an den Ballen passieren und es würde Monate dauern, wenn überhaupt, bis Herkules wieder laufen könnte. Ich habe ihn nun zweimal täglich neu verbunden und mit Laser akkupunktiert, um die Wundheilung zu beschleunigen. Gleichzeitig fand ich im Internet die Seite über Hufrehe von Frau Nehls und wie jeder, der sich an einen Strohhalm klammert, habe ich sofort eine Biofeld-Haar-Analyse machen lassen und Herkules mit den Empfehlungen gefüttert. Die ganze Ernährung habe ich nach Anweisung von Frau Nehls umgestellt. Der Tierarzt wunderte sich dann schon, dass die Wunden sich doch so relativ schnell (8 Wochen) schlossen und Herkules schon wieder so munter war. Nach weiteren Einsatz der Empfehlungen konnte ich Herkules schon wieder voll reiten und er war wieder wie früher ein tolles, lauffreudiges und taktrein töltendes Pferd. Hätte ich früher auf mein Gefühl gehört und von Frau Nehls erfahren, hätte ich meinem Pferd monatelange Schmerzen ersparen können. Ich werde die Fütterung der Empfehlungen auf jeden Fall weiterhin so fortführen. Mein Schmied ist mit den Hufen sehr zufrieden und meinem Pferd geht es bestens. Ich hoffe für meinen Herkules, dass er auf diese Weise mit aller Vorsicht auch im kommenden Sommer mal wieder auf die Weide darf und nicht nur auf dem Paddock bleiben muss. Vielen, vielen Dank auf diesem Weg nochmals an Frau Nehls. Meike Schmidt, Kontakt per Mail

Inga Graf aus Frankreich schildert ihre Erfahrungen Hufrehe Bijou:

(Die Vorgeschichte)

Bijou kam am 27. April 1998 zur Welt. Sie war ein schnüseliges und sehr lustiges Fohlen. Immer zum Spielen und Galoppieren aufgelegt. 2 Jahre später fing das ganze Elend an. Sie konnte immer schlechter gehen. Es gab keinen Galopp mehr. Der Tierarzt verpasste ihr mehrere Spritzen, was nur für ein paar Tage die Schmerzen nahm. Ich machte auch Kuren mit Homöopathie, leider half das gar nichts. Im Sommer besserte sich allmählich der Zustand und sie ging wieder freiwillig auf die Weide. Im Herbst ging es wieder von vorne los. Oft lag sie einfach nur im Stall und fraß liegend. Schrecklich! Über das Internet fand ich dann einen Tierarzt der Pferde Spezialist war. Ich bekam auch gleich einen Termin. Der Pferdedoktor untersuchte sie gründlich und machte von den Hufen Röntgenbilder. Ich hatte Angst, dass ich mein Pony einschläfern lassen müsste, aber er beruhigte mich und meinte, zuerst werden wir mal die Hufe anders schneiden und dann bekommt sie vorne Hufeisen und zwar umgekehrt montiert, die Öffnung nach vorne. Die müssen allerdings alle 3 Wochen gewechselt werden. All das taten wir dann auch und ihr Zustand verbesserte sich wohl, aber von FIT Sein keine Spur. Sie bewegte sich zwar, aber es war, als ginge sie auf Stelzen. Nach 4 Monaten wurden die Eisen wieder ganz entfernt und im Herbst ging alles wieder von vorne los. Also von Heilung, im eigentlichen Sinne, war nicht die Rede, nur, dass sie weniger Schmerzmittel brauchte. Nun fing ich an im Internet zu stöbern. Es muss doch was geben, was meinem Pony hilft! Im September diesen Jahres kam ich durch Zufall auf die Internet-Seite von Frau Nehls. Ich druckte alles aus, was es zu diesem Thema gab und zeigte dies am Wochenende meinem Mann. Er war sehr, sehr skeptisch und meinte, außer teuer, wird es wohl wieder Nichts sein. Zugegeben, ich war es auch ein bisschen, aber die Hoffnung war größer! Ich will jetzt auch noch das ausprobieren! Kommt auch nicht mehr drauf an, haben wir schon so viel Geld ausgegeben… So setze ich schließlich die Empfehlungen von Frau Nehls in die Fütterung ein.

Kurbeginn 4. Oktober 2005

Abends:  Ich gab ihr die Hälfte der angegebenen Menge von den Empfehlungen, vermischt mit grob geraffelten Karotten. Da stürzte sie sich drauf! Vermutlich mehr wegen den Karotten! Die beiden darauf folgenden Tage machte ich dasselbe, immer morgens und abends.

Freitag, 7. Oktober: Morgens, ich kam wie immer mit der Traurigkeit in mir, dass das Pony wieder liegt, oft im eigenen Kot und nicht mal aufstand, wenn ich Heu nachfüllte. Welche Überraschung! Das Pony stand am Heurauf und wartete auf Nachschub! Sie lief zwar noch echt stacksig in die Ecke um ihre Äpfelchen loszuwerden, aber sie ging seit langem wieder in die Ecke!

Samstag 8. Oktober: Samstag und Sonntag versorgt immer mein Mann die Ponys. Ich sagte kein Wort, gab ihm auch keine Medizin mit, ich sagte nur: später, und er war der Annahme, dass ich immer noch täglich das Schmerzmittel gebe! Nach 1 Std. erschien er und meinte, ich glaube, heute braucht Bijou keine Medizin, sie ist sogar auf dem Weg nach draußen. Die Freude war groß. Mein Mann war natürlich total überrascht und ich erst: in der kurzen Zeit!

4. November: Die Empfehlungen gehen zu Ende! Was wird jetzt? Reicht es nun? Ich gebe die Empfehlungen weiter und immer noch mit einer geraffelten Karotte.

19. November: Bijou läuft immer besser! Heute hat mein Mann sie sogar kurz springen gesehen und wir werden am Tor zu unserem Haus auch wieder von ihr abgeholt und dann marschiert sie strammen Schrittes mit uns in den Stall. Es ist für mich heute noch wie ein Wunder!

25. November: Heute hat sie einen wahrhaft längeren Galopp hingelegt und Mogli, der Wallach, schloss sich gleich an. Es war eine Freude, den beiden zu zusehen. Ihre Mutter Beauty glotzte den beiden so komisch hinterher, wenn die ihr Gesicht hätten sehen können!!!

28. November: Heute ist sie wieder so richtig das freche, kleine Biest! Wenn ihr was nicht passt, wird mal schnell kurz nach hinten ausgeschlagen. Kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann das zum letzten Mal vorkam. Jahre her! Und ihre blauen Augen haben wieder das Lausbubenhafte bekommen.

4. Dezember 2005: Ich kann nur noch sagen, wir sind glücklich! Es macht endlich wieder Spaß, mit den Ponys zusammen auf der Weide die Äpfelchen zusammenzunehmen. Man wird von Allen begleitet und oft geht die Freude auch mit Bijou durch. Ich werde ihr die Empfehlungen weiterhin geben, denn wir sind froh, endlich ein schmerzfreies Pony zu haben. Inga Graf, Frankreich-70130 Savoyeux, Tel. +33 384 67 17 77, Fax  +33 384 67 03 94, Kontakt per Mail

Sabine Ammann und ihre Erfahrungen Hufrehe von Momo:

Hallo Frau Nehls, Momo geht es besser!!! Nachdem ich das Equipalazone abgesetzt habe, lief sie den ersten Tag wieder etwas schlechter, hat sich aber wieder gebessert, auf weichem Boden läuft sie ganz gut, auf hartem noch sehr langsam, aber auch ihr Gesamteindruck ist besser und wenn´s Futter gibt, kann sie schon wieder mit den Hufen scharren. Die Empfehlungen gebe ich ihr wie besprochen, ich hoffe, dass es ihr weiter besser geht. Melde mich wieder bei Ihnen. Herzliche Grüße Sabine Ammann-Schlau

Einige Monate später zum Verlauf der Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, nun möchte ich Ihnen mal wieder Zwischenbericht geben, wie es Momo geht: Der Abszess scheint zu heilen, sie lahmt nicht mehr, auch läuft sie, auf dem zur Zeit sehr hart gefrorenen Boden sehr gut. Am Sonntag ließ sie sich sogar zu ein paar Galopprunden mit Luftsprüngen hinreißen, als ich die Bande auf eine Weide mit frischem Schnee ließ. Die Empfehlungen bekommt sie weiterhin täglich. Ich vermute inzwischen, dass Momo diese 2 Reheschübe dieses Jahr hatte, da die Weiden, die ich seit Frühjahr 2005 habe, vorher intensiv genutzte Mähweiden waren, die fleißig gedüngt wurden. Weiß noch gar nicht so recht, wie ich das im Frühjahr machen soll, auf jeden Fall langsam anweisen, Portionsweide etc.. Hätten Sie noch einen Tipp? Bis dahin viele Grüße Sabine Ammann-Schlau

Noch später, nach der Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, alles klar, ich melde mich wieder vor der nächsten Bestellung und bis dahin dürfen Sie raten, wer heute hoch erhobenen Schweifes im Schwebetrab und Buckelgalopp auf der Weide rumgesaust ist. Bis dahin, Ihnen eine gute Zeit! Sabine Ammann-Schlau, Kontakt per Mail

Jutta Sabrowski’s Erfahrungen Hufrehe von Dicki:

Mitte des Jahres 2005 erkrankte Dicki an einer Bronchitis bei Pferden, welche antibiotisch versorgt wurde. Ca. nach 2 Wochen trat eine Besserung ein, das Fieber war weg und er hustete nicht mehr so stark und er wollte auch wieder auf die Weide. Es fiel mir zu diesem Zeitpunkt schon auf, dass er nicht mehr so fröhlich und frisch lief wie sonst, sondern sehr langsam ging. Ich führte dies auf seine Bronchitis (hauptsächlich in den oberen Bronchen) zurück.
Ungefähr 1 Woche später wollte er gar nicht mehr gehen und lag auch oft auf der Weide. Da habe ich den Tierarzt wieder angerufen und dieser diagnostiziert “Hufrehe“. Dies war für mich sehr schockierend. Dicki bekam einen Aderlass, wurde in seine Box gestellt, er bekam nur Heu zu fressen und Schmerzmittel und da er Fieber hatte auch fiebersenkende Mittel. Jeden Tag kühlte ich seine Hufe und Vorderbeine. Da ich nicht viel über Hufrehe wusste ging ich auf die Suche ins Internet.
Dort traf ich auf Frau Nehls und das Tierheilkundezentrum sowie die Briefe von mehreren Leidensgenossen und rief sie an. Frau Nehls führte ein langes Beratungsgespräch mit mir und sprach einige Empfehlungen aus. Der Tierarzt kam eine Woche später zu Dicki, um ihn zu röntgen. Er stellte eine Hufbeinsenkung auf beiden Vorderbeinen von 10 sowie 11 Grad fest. Anschließend wurden Dickis Vorderbeine eingegipst. Der Tierarzt machte mir keine großen Hoffnungen mehr. Ich gab ihm morgens und abends Möhren mit den Empfehlungen sowie Heu.
Nach 3 Tagen drehte sich Dicki das erste Mal wieder zu mir um und schaute mich an (sonst stand er mit dem Kopf zur Wand). Zum Boxen machen ging er dann schon bis zum Anbindestrick mit nach draußen. Nach 1 Woche konnte er schon bis zum Paddock laufen. Da er als Gesellschaft im Stall seine Lieblingsstute neben sich stehen hatte und diese natürlich auch nach draußen wollte, hatten wir für Dicki ein Stück Weide (ohne Gras) von ca. 400 qm abgeteilt. Nach noch einer 1 Woche bekam Dicki seinen Gips ab. Die Hufe stanken erbärmlich. Den Tag danach hatte ich den Schmied bestellt, dieser hatte dann die Hufe so gut es ging zurechtgefeilt. Ich muss sagen, wir haben einen Schmied, der sich sehr gut bei Ponys mit Hufrehe auskennt. Ich fragte ihn nach einem Hufrehe Beschlag. Er riet mir davon ab, da der Huf durch die Nägel noch mehr beschädigt würde.
2 Wochen später lief Dicki galoppierend über seine kleine Weide und ärgerte seine Lieblingsstute über den Zaun hinweg. Die Stute mit dem Namen Dely wich nie von seiner Seite. Nach Beendigung der Empfehlungen rief ich Frau Nehls an und fragte nach, ob ich noch weiter machen sollte. Welches sie bestätigte. Danach war Dicki fast wieder der Alte. Bis auf seinen Husten. Er durfte dann mit Maulkorb 2 Stunden am Tag, meistens gegen Abend, auf die Weide zu den anderen. Er freute sich riesig. Dann rief ich Frau Nehls noch einmal an und fragte nach der Biofeld-Haaranalyse, da Dicki ja immer noch den Husten hatte. Ferner gingen ihm die Schweif- und Mähnenhaare büschelweise aus. Das Fell war stumpf. Also schickte ich ihr die Haare. Wobei sich dann herausstellte, dass Dicki unter einer Allergie sowie Stoffwechselstörungen etc. litt. Auch hier stellte Sie mir wieder Empfehlungen zusammen. Der Stand heute ist, das Fell glänzt wieder, die Haare fallen nicht mehr aus, die Hufe sind phantastisch geworden (selbst die Hufrinne unter dem Huf ist wieder fest mit den s.g. Plättchen verbunden – mein Schmied war bzw. ist begeistert -) und Dicki ist noch frecher (aber lieb frech – er neckt alle, ob Mensch oder Tier) geworden als vorher. Er wurde ja schließlich auch sehr verwöhnt. Ich hoffe es bleibt so. Kontakt per Mail

A. Petri schrieb ihre Erfahrungen Hufrehe von Merlin:

Sehr geehrte Frau Nehls, hier ist mein Erfahrungsbericht über Ihre Empfehlungen: Meinen Haflinger – Mix “Merlin” habe ich im Alter von 4 Monaten 1995 aus einem Pferdetransport nach Polen freigekauft. Ich wollte ihn als Beistellpferd zu für meinen 6-jährigen Württembergermix. Er war sehr abgemagert u. völlig verwurmt. Mit Hilfe von Tierarzt u. Homöopathie wurde aus ihm wirklich ein Prachtkerl. Habe ihn dann eingeritten u. eingefahren. Dann kam im Frühjahr 2003 der Schock: Hufrehe !!! Das ganze Programm begann: Aderlass, Medikamente, Homöopathie, Sand und Torf in seine Box, Rehebeschlag usw. Es ging ihm dann auch wieder besser, habe ihn dann nur noch im Schritt geritten und nicht mehr gefahren. Da meine Pferde den ganzen Tag auf der Weide sind, habe ich eine extra – Weide eingezäunt auf der nur sehr wenig Gras wächst. Merlin lief wieder gut, aber immer wieder hatte er dann doch Probleme und lief sehr steif. Dann kann das Frühjahr 2004 und er hatte im Mai 2004 wieder einen sehr schlimmen Reheschub. Ich war schon ganz verzweifelt. Aber Merlin hatte so einen Lebenswillen und kämpfte.
Und dann habe ich das Internet durchstöbert und bin auf Ihre Seite gekommen. Und das war Merlins Rettung. Schon nachdem ich 2 Tage die Empfehlungen gegeben hatte ging es Merlin bedeutend besser. Von Tag zu Tag ging es Merlin besser. Heute September 2004 geht es Merlin prächtig. Er läuft, als ob er niemals Hufrehe gehabt hat. Ich gebe ihm immer noch täglich die Empfehlungen mit Karotten. Sonst bekommt er Heu und Stroh gemischt und ist täglich von morgens bis abends auf der Weide. Kraftfutter bekommt er nicht. Ich reite noch im Schritt ein wenig oder laufe mit ihm spazieren. Er hat einen Spezialbeschlag, denn mein Hufschmied beschäftigt sich sehr viel mit Hufrehe und ist selber erstaunt, dass es Merlin wieder so gut geht. Er wird seiner Kundschaft Ihre Empfehlungen auf alle Fälle weiterempfehlen. Und alle die meinten, ich solle Merlin einschläfern lassen, können es kaum fassen, wie toll Merlin wieder läuft und aussieht. Mein Merlin ist so ein wunderbares, anhängliches und liebes Pferd, dass er es absolut verdient hat, ein schmerzfreies Leben zu führen. Und ich bin sehr froh, dass ich Ihre Produkte entdeckt habe. Liebe und dankbare Grüße vom Bodensee, A. Petri und Merlin, Kontakt per Mail

Bärbel Schneider und ihre Erfahrungen Hufrehe nach 6 Tagen Fütterung der Empfehlungen:

Guten Abend Fr. Nehls, möchte nur kurz einen Zwischenbericht geben. Am vergangenen Mittwoch habe ich mit Ihren Empfehlungen angefangen und die Jackie ist schon etwas munterer geworden. Sie geht freiwillig aus Ihrer Box und ich konnte mit ihr schon etwas spazieren gehen. Sie hat auch einen lebhafteren Gesichtsausdruck bekommen. Die hinteren Beine sind auch nicht mehr so dick angelaufen. Sie läuft freiwillig auf dem Paddock und auf der Wiese (habe sie ca. 5 Min. auf die große Wiese gelassen, kaum noch Gras, mehr ein begrünter Auslauf) einige Schritte. Die Empfehlungen bekommt sie mit ein paar Mohrrüben und einem Apfel und einer handvoll Hafer.

Etwas später:

Guten Abend Frau Nehls, heute ist der 11. Tag seit wir mit Ihren Empfehlungen angefangen haben und die Jackie wird immer munterer und bewegt sich freiwillig immer mehr. Heute ist sie seit langem auf dem “Krankenpaddock” (Paddock ca. 15 x 12 m mit sehr weichen Boden – KEIN GRAS) getrabt und ein paar Sprünge galoppiert, weil sie nicht als erste Mittags zur Futterzeit reingeholt wurde. Jeden Vormittag kommt sie für ca. 3 – 4 Std. mit einer andern älteren Stute (ebenfalls Beinprobleme) auf dieses Paddock. Am Mittag kommt sie dann wieder in ihre Paddock-Box und Abends gehe ich dann mit ihr etwas spazieren, kühle die Hufe und  beschäftige sie. Heute beim spazieren gehen war sie auch sehr ausgelassen und wollte schneller vorwärts gehen. Vor ca. 2 Wochen  ist sie so schlecht gelaufen, dass ich dachte ich müsse sie einschläfern lassen. Sie bekommt, außer Heu und Stroh,  3x am Tag jeweils eine gute Handvoll Ihrer Empfehlungen mit etwas Hafer und Mohrrüben gemischt. Habe noch eine Frage bezüglich der Graskoppel. Unsere Graskoppeln sind schon alle sehr abgefressen, es steht nur noch ganz kurzes Gras darauf, ich sage immer begrünte Ausläufe dazu. Ist es für die Stute schädlich, sie am Abend ca. 10 – 15 Min. einmal auf diese Fläche zu lassen???. – (Wenn ich mit ihr aus dem Stall  gehe,  möchte sie immer in Richtung Koppel laufen). Dies war wieder ein kurzer Zwischenbericht – Nochmals vielen Dank  für Ihre Super Produkte. – Wünsche noch ein schönes Wochenende, bis bald per E-Mail oder Telefon. Liebe Grüße Bärbel Schneider, Kontakt per Mail

Und nach weiteren 3 Tagen:

Bin bei der Biofeld-Haaranalyse schon etwas erschrocken, obwohl ich heute Abend beim Spazieren gehen mit Jackie wirklich Mühe hatte, die Stute am Stallhalfter zu halten, sie hat gebockt und wollte nur vorwärts gehen. (Wir haben  wohl kurzzeitig unsere gute Erziehung vergessen, bei Whow stehen zu bleiben). Da Jackie so munter ist, wäre es zu früh, sie im Schritt im Gelände oder in der Halle etwas zu bewegen oder soll die Stute weiterhin geführt werden? Die Stallkollegen sind ganz verblüfft, dass die Stute wieder so munter ist und von selbst wieder läuft, hatten doch die meisten gedacht, sie würde bald nicht mehr leben. Noch einen schönen Tag und vielen Dank für Alles.

Nach 6 Wochen:

Jackie ist sehr munter geworden und wir reiten jeden Tag, wenn das Wetter es  erlaubt, im Schritt, ca. 1/2 Stunde ins Gelände und sie läuft sehr gut, ist munter und aufgeweckt, dank Ihrer Empfehlungen. Die besten Ergebnisse haben bei Jackie Ihre Empfehlungen gezeigt!!!

Gunter Seypt schildert seine Erfahrungen Hufrehe nach 5 Tagen Fütterung der Empfehlungen:

Hallo Frau Nehls, die Empfehlungen helfen gut. Unser Jonny kann sich jetzt schon ein kleines bisschen mehr bewegen. Zwar noch lange nicht gut, aber es geht Berg auf. Jetzt wollten wir Sie fragen, ob es sinnvoll wäre, wenn wir noch einen Aderlass machen würden oder ob sie uns davon abraten würden? Danke Fam. Seypt

Gunter Seypt schrieb zum weiteren Verlauf der Hufrehe Erkrankung:

ERFAHRUNGSBERICHT:

Liebe Claudia, wir wissen nicht, wie wir uns bei Ihnen bedanken können. Mit den Empfehlungen haben Sie unserem Jonny das Leben gerettet. Unser Shetty Jonny ( 12 Jahre alt) hatte Hufrehe bekommen und ihm ging es jeden Tag schlimmer. Nichts half. Keinerlei Medizin und nicht mal die speziellen Rehe Eisen zeigten die erhoffte Wirkung. Wir waren verzweifelt und fürchteten, wir müssten ihn einschläfern. Er lag fast den ganzen Tag in seiner Box und auch sein seelischer Zustand ging den Bach runter. Dann lasen wir im Internet von ihrer Hilfe und beschlossen einen letzten Rettungsversuch zu starten. Wenn das nicht geholfen hätte, hätten wir ihn wohl eingeschläfert. Jetzt sind wir heilfroh, dass wir es nicht getan haben.  Die ersten 1-2 Wochen wurde er nur sehr langsam wieder etwas aufgebaut. Dann waren wir eine Woche im Urlaub und meine Schwester kümmerte sich weiterhin um ihn. Als wir wieder kamen, konnte er flüssig laufen. Es war wie ein Wunder. Unser kleiner Jonny galoppiert wieder über die Koppel. Allerdings sollte ich wohl erwähnen, das er jetzt auf einen Dreckplatz steht und dieses Jahr wohl auch kein Gras mehr sehen wird. Außerdem sind seine Hufe extrem gewachsen. Bow, das sind ein paar Raketen, aber sie sind nicht von Bakterien zerfressen, sondern es ist ordentliches Hufhorn. Ich kann ehrlich nur jedem, der ein Rehe krankes Pferd hat, Claudia Nehls empfehlen. Anfangs waren wir auch etwas skeptisch, aber nun sind alle Zweifel aus dem Weg geräumt. Das einzige an dieser fast perfekten Sache, sind die finanziellen Kosten. Mit freundlichen Grüßen Fam. Seypt
Wer noch Fragen hat, kann uns auch gerne schreiben, Kontakt per Mail

Julia Bauer und ihre Erfahrungen Hufrehe:

Hallo Frau Nehls, meinem Dicken geht es Dank den Empfehlungen wieder gut, er ist sogar noch besser drauf als vorher und kann gar nicht genug bekommen!! Er läuft viel lieber und nimmt langsam sichtbar ab, kurz gesagt, es bekommt Ihm super gut!! Wir haben es zwei Tage nach dem wir mit den Empfehlungen angefangen haben gemerkt, dass es einfach wirkt. Ich kann es kaum glauben, aber es ist so! Er zeigt es mir jeden Tag! Seiner Stallnachbarin habe ich auch gleich etwas mitbestellt, die beiden lieben die Empfehlungen! Ich danke Ihnen, ich bin total froh! Danke auch für die vielen interessanten Infos, wirklich toll was sie machen, ich habe auch schon alles an Freunde weitergegeben. Liebe Grüße und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit. Julia Bauer, Kontakt per Mail

Nadine Kucil schrieb ihre Erfahrungen Hufrehe:

Liebe Frau Nehls, erst mal möchte  ich mich für Ihre schnelle Hilfe bedanken. Mein Pony bekommt jetzt seit ca. 3 Wochen die Empfehlungen und ich würde sagen, es geht ihm blendend. Er bekommt zwar nur noch ca. 3 Std. Wiese am Tag muss sonst auf dem Paddock stehen, aber er läuft prima, ich arbeite ihn wieder völlig normal und er schlägt munter mit seinen Hufen wieder gegen die Boxentür, wenn sein Futter nicht schnell genug kommt. Nix mehr zu sehen von einer Hufrehe!!! Meine Frage jetzt noch, Sie sagten ich solle mein Mineralfutter aus Algen, Seetang und Hagebutte absetzen. Wann kann ich wieder das Mineralfutter füttern?? Oder sollte ich auf ein ganz anderes umstellen??? Zur Zeit füttere ich ihr Ihre Empfehlungen, Knoblauch und Möhren, Heu. Demnächst wahrscheinlich Diät Heucobs. Wäre für eine Antwort sehr dankbar. Ihnen noch einen schönen Tag. Viele Grüße Nadine Kucil, 40699 Erkrath Kontakt per Mail

Erfahrungen Hufrehe von Christian und Kirsten Guhl:

Sehr geehrte Frau Nehls, hiermit möchte ich mich im Namen unserer ganzen Familie für die tolle Hilfe und wohl auch Rettung unseres Shetties Felix bedanken. Unser Shetty hatte letztes Jahr im Mai plötzlich einen ganz starken Reheanfall und unser Tierarzt kam und sagte nur : Wollen wir mal hoffen, dass wir ihn überhaupt am Leben halten können. Unsere Kinder die daneben standen brachen in dicke Tränen aus. Der Tierarzt machte erst mal 2 Röntgenbilder und einen Aderlass. Dann wickelte er seine Beine dick ein und wir mussten sie täglich kühlen. Der Tierarzt kam täglich und spritzte ihm täglich Schmerzmittel. Wir mussten ihm zusätzlich auch noch Schmerzmittel geben in Form von Paste. Alles half nix…. Der Tierarzt führte mit mir ein Gespräch, indem er mir erklärte, dass es keinen Sinn mehr hat weil wir in 14 Tagen keinerlei Besserung erreicht hatten. Ich machte mich im Internet schlau und bin auf Sie gestoßen…. Ich schilderte Ihnen mein Problem und Sie sagten gleich, dass wir bestimmte Empfehlungen ausprobieren könnten. Wir fingen zügig an und am Abend des nächsten Tages kam Felix schon nicht mehr so steif aus der Box als wir ihm die Beine kühlten wie sonst. Wir haben ihm dann Rehe Eisen machen lassen und eine Woche nach Behandlungsbeginn ist er beim führen schon immer hibbelig gewesen und wollte lospreschen. Wir ließen ihn dann aufs Sandpaddock wo er wie ein verrückter rumbuckelte und wieherte. Als wir am nächsten Tag auf den Hof kamen hatte unser Hofbesitzer ihn bereits ins Paddock gelassen und er kam uns wiehernd und trabend entgegen. Er ging zwar noch etwas steif aber das wurde von Tag zu Tag besser. Die Eisen haben wir nach 8 Wochen abnehmen lassen und unser Felix ist immer noch putzmunter. Wir hoffen, dass wir die jetzt wieder bald wieder kommende Weidesaison gut überstehen. Unser Tierarzt ist heute noch begeistert, dass er es geschafft hat. Die Diagnose des Tierarztes lautet aufgrund des Röntgenbildes: Felix hat vorne rechts 11 Grad und vorne links 8 Grad. Das Hufbein ist disloziert und hat keine Parallelität. Was das genau bedeutet weiß ich zwar nicht, aber ich bin mir sicher, dass Sie mir dies beantworten können… Vielen vielen Dank noch mal. Mit frdl. Gruß Kirsten Guhl, Kontakt per Mail

Erfahrungen Hufrehe: Die Hufrehe von Willy:

Guten Tag Frau Nehls, ich wollte nur den Zwischenstand von Willy mitteilen. Ich weiß nicht, was Sie mir da empfohlen haben, aber eines weiß ich: Willy geht es so gut wie seit langem nicht mehr. Er läuft wieder über die Wiese, ist ausgelassen, wälzt sich wieder, legt sich zum schlafen hin, scheint schmerzfrei zu sein und ist einfach wieder super drauf. Ich werde Ihre Empfehlung natürlich weiter machen und laut Menge, haben wir jetzt etwa Halbzeit. Wie geht es dann weiter? Letzten Freitag ist Willy geimpft worden und der Tierarzt konnte nicht verstehen, dass er ohne Hufeisen und Schmerzmittel wieder so fit ist. Ich habe einem befreundeten Stall meine Erfahrung mitgeteilt und dort sind ebenfalls Rehepferde, so dass Sie in Zukunft wohl noch weitere Nachfragen aus dieser Region erhalten werden. Ich kann nur Positives über Ihre Empfehlungen sagen. Ich bedanke mich im Namen von Willy. Ein schönes Wochenende, Silvia Jakusch. Kontakt per Mail

Hufrehe-Tagebuch und Erfahrungen Hufrehe von Ingrid Gödde

Krankheitsverlauf Cushing mit Hufrehe von August 2004 bis September 2005. Alles fing im letzten August an. Meine Tochter und unsere Reitbeteiligung hatten am Sonntag einen ganz normalen 2 Stunden Ausritt gemacht, am Montagabend ist Hexe etwas klamm aus der Box gekommen. Wir dachten, sie hätte evtl. einen Muskelkater oder sie hat wieder etwas Probleme mit ihren Nieren. Sie hat sich dann schnell wieder eingelaufen und war munter wie immer.

Dienstag dann das gleiche Spiel..

11.08.04 Hexe geht heute noch klammer wie gestern. Wir rufen lieber Dr. H. an, er soll sie sich anschauen. Er kommt auch und meint, sie hätte einen Muskelkater und spritzt sie
13.08.04 Hexe geht’s immer schlechter, sie mag nicht mehr laufen. Keine heißen Hufe, keine Pulsation an den Hufen, also wieder Dr. H. anrufen.
Wir lassen zusätzlich Blut und Urin abnehmen, vielleicht hat sie wieder Probleme mit den Nieren, weitere 2 Spritzen sind fällig
16.08.04 Jetzt kommt auch noch erhöhte Temperatur dazu, außerdem ist Milch eingeschossen, wir rufen wieder Dr. H. an, dieses Mal kommt Dr. J., okay vielleicht findet der raus, was Hexe fehlt. Inzwischen geht sie nur noch das Notwendigste. Sie bekommt wieder 2 Spritzen! Auf unsere Frage, was es sein könnte: Achselzucken
17.08.04 Morgens und abends sollen wir Hexe abmelken, es tut ihr sichtlich gut, wenn die Milch rauskommt. Wir fangen in einem sauberen Behälter einen Teil auf, wir wollen sie untersuchen lassen. Evtl. findet man dort irgendwas..
18.08.04 Es geht ihr immer schlechter, Dr. J. kommt wieder und gibt ihr eine Spritze. Wir sollen trotz allem versuchen mit ihr ein paar Schritte zu gehen
19.08.04 Wieder sind Spritzen fällig und es wird nicht besser
20.08.04 Es wird einfach nicht besser, wir rätseln immer noch, was es noch sein könnte, sie bekommt wieder ein paar Spritzen, wieder Equipalazone Beutel
21.08.04 Wir haben einen Termin mit Frau Dr. W. vereinbart, sie als führende Homöopathin weiß vielleicht noch einen Rat.
Sie kommt, untersucht Hexe sehr lange, sehr genau und meint, sie hätte irgendeine Infektion und beginnende Hufrehe. Wir sollen die Box von Hexe mit Spänen einstreuen, davon die eine Hälfte unter Wasser setzten, damit sie selber entscheiden kann, ob sie im kühlen, feuchten Einstreu stehen will oder im trockenen, täglich 2-3 mal die Beine mit kaltem Wasser abspritzen. Dann bekommt Hexe eine Akupunktur und wir eine saftige Rechnung. Wir überlegen das erste Mal, ob es nicht besser wäre, Hexe von ihren Leiden zu erlösen …
23.08.04 Unser Schmied war da, wir haben die alten Eisen runter gemacht, er kann an den Hufen nichts von einer Hufrehe erkennen, sie steht auch auf allen vier Beinen, nur ihr Gang ist sehr steif. Vorsorglich lassen wir ihr einen Rehebeschlag machen
27.08.04 Frau Dr. W. kommt wieder, sie meint, es schaut doch schon besser aus (wir können nichts feststellen, ganz im Gegenteil) und setzt wieder ihre Akupunkturnadeln. Sie nimmt auch noch Blut und möchte daheim einiges austesten. Sie will morgen anrufen, dann kann sie mir schon mehr sagen
28.08.04 Ich fahre zu Frau Dr. W. und hole eine ganze Ladung an Medikamenten. Da ein paar Tröpfchen, da ein paar Globuli, da eine kleine Spritze. Wir machen alles, Hauptsache Hexe ist damit geholfen: nur leider sehen wir überhaupt keine Besserung!
03.09.04 Frau Dr. W. war wieder da, sie sagt es schaut alles schon viel besser aus, Hexe ist auf dem Weg der Besserung. Wir sehen diesbezüglich nichts, nach wie vor steht sie den ganzen Tag in ihrer Box, sie humpelt nur den Weg vom Heu zum Wasser, sie mag auch nicht mehr vom Tränkebecken trinken, lieber aus der großen Tonne. Ich spreche Frau Dr. W gezielt darauf an, wie viel Chance sie Hexe noch gibt, sie sagt, die wird wieder, schauen Sie doch nur, wie sich ihr Gesundheitszustand in den letzten vier Wochen geändert hat (warum sehen wir das nicht ???)
24.09.04 Frau Dr. W. konnte nicht früher kommen, sie war mal wieder unterwegs auf Weiterbildung. Wir haben gewissenhaft alle Medikamente gegeben, die wir bekommen haben, nur von einer für uns sichtbaren Besserung bemerken wir nichts. Frau Doktor dagegen ist sehr mit Hexe zufrieden, wieder werden die Akupunkturnadeln gesetzt, Hexe mag die ganze Piekserei nicht mehr, sie wird richtig unleidig und wir halten wieder Kriegsrat, ob es für Hexe nicht besser wäre, sie zu erlösen …
25.09.04 Wir forsten das Internet durch, irgendwo hat vielleicht jemand das gleiche Problem mit seinem Pferd wie wir. Wir werden auf ein Tierheilkundezentrum aufmerksam.
Ich nehme per Mail Kontakt mit Fr. Nehls auf. Schildere ihr unser Problem, sie rät uns zu einigen Empfehlungen. Wir beratschlagen wieder mal, ob wir dies noch probieren sollen, wir entschließen uns, es zu versuchen..
30.09.04 Die Empfehlungen sind da, wir legen los und haben wieder etwas Hoffnung
08.10.04 Der Schmied war wieder da, an den Hufen kann er nichts feststellen, trotzdem bewegt sich Hexe nur noch, wenn man sie dazu zwingt
10.10.04 Hexe liegt nur noch in der Box, sie steht auch nicht zum Misten auf, trotz allem ist sie von den Augen her munter, die Ohren sind gespitzt, sie blubbert, wenn sie ihr Heu bekommt. Wir beschließen, sie noch röntgen zu lassen, wenn dabei nichts rauskommt, dann darf sie über den Regenbogen galoppieren …
11.10.04 Wir nehmen Kontakt mit Dr. L auf, er hat ein mobiles Röntgengerät, leider hat er erst in 2 Wochen Zeit. Was sollen wir tun? Können wir Hexe zumuten, solange noch zu leiden?
13.10.04 Hexe steht wieder, entlastet zwar abwechselnd einen Fuß, mal vorne, mal hinten, die Nüstern sind gekräuselt – ein Zeichen, dass sie Schmerzen hat. Sie frisst aber gut, ist auch an ihrer Umwelt interessiert, sie mag sich nur nicht bewegen. Wir zwingen sie auch nicht mehr …
25.10.04 Dr. L kommt mit seiner Helferin, geht in den Stall, schaut Hexe nur an und sagt: Cushing, Ihre Stute hat Cushing. Das kann aber wohl nicht der Grund für ihre Lahmheit sein …
Wir schieben, tragen Hexe aus dem Stall zum Röntgen, er schaut sich das Pferd sehr genau an, Hufe nicht heiß, Sehnen in Ordnung. Er nimmt noch Blut ab zum testen auf Cushing. Er sagt, morgen ruft er an, wenn die Bilder entwickelt sind, dann sprechen wir weiter.
Er hat am selben Abend noch angerufen, Hufbeinsenkung auf beiden vorderen Beinen, es sieht nicht gut aus …
26.10.04 Dr. L kommt, spritzt für den Cushingtest ein Mittel, am Abend noch mal Blutentnahme.
27.10.04 Dr. L ist wieder da, gibt Hexe schmerzstillendes Medikament
28.10.04 Wir machen bei Hexe einen Aderlass – 10 Liter lässt Dr. L ihr raus. Das Laborergebnis ist auch endlich da, es ist Cushing! Wir lassen uns sofort das Rezept für die Pergolidetabletten ausstellen, wir wollen so schnell wie möglich mit der Tablettengabe beginnen, jeder Tag ist kostbar, wir haben sowieso schon sehr viel Zeit verloren ..
Wir versuchen im Internet soviel wie möglich über Cushing zu erfahren, nehmen Kontakt mit anderen Pferdebesitzern auf. Es gibt erstaunlich viele Pferde, die daran erkranken, die aber auch sehr gute Chancen haben, ein langes Leben zu haben, wenn sie regelmäßig, sprich täglich, die Pergolidetabletten bekommen
29.10.04 Dr. L kommt und spritzt Hexe wieder, wir fragen, wie viel Chancen sie denn noch hat, wir möchten sie nicht leiden lassen, es tut uns weh, zu sehen, wie sie sich quält aus dem Stall zu gehen, wenn der Tierarzt kommt. Er sagt, solange sie um ihr Leben kämpft, hat sie eine Chance
30.10.04 Tierarzt und Schmied sind da. Wir haben Teppiche besorgt, Hexe kann auf dem harten Untergrund nicht mehr stehen, sie bekommt eine Leitungsanästhesie, wir können sie sonst nicht mehr beschlagen, sie kann auf keinem vorderen Fuß mehr stehen. Wir sind schockiert, was wir zu sehen bekommen, als die Eisen ab sind. Die weiße Linie ist ca. 1,5 cm breit, es kommt Blutwasser und Eiter raus. Wir schauen uns alle betroffen an, wir fragen Dr. L., ob wir es Hexe zumuten sollen, sie am Leben zulassen, ob es für sie nicht eine Erlösung wäre, sie einzuschläfern. Und wieder sagt er, sie kämpft doch um ihr Leben, wenn sie aufgibt, dann ist es Zeit für den letzten Schritt.
Sie bekommt Hufverbände, die wir täglich erneuern sollen und mit Jod spülen. Wir wissen zwar noch nicht, wie wir das bewerkstelligen sollen, denn sie kann ja nicht auf einem Bein stehen, aber irgendwie schaffen wir das schon
01.11.04 Wir lassen Hexe scheren, sie schwitzt soviel. Sie ist den ganzen Tag in der Box, also braucht sie noch keine Decke.
Ich kontaktiere wieder Fr. Nehls, schildere ihr, was inzwischen alles passiert ist, ich bekomme sofort Antwort, wir können die bisherigen Empfehlungen + zusätzliche Empfehlung geben. Die Hoffnung stirbt zuletzt heißt es immer
03.11.04 Dr. L. kommt heute, möchte beim Hufverbandwechsel dabei sein. Eine Tortour für uns alle, am meisten wohl für Hexe. Aber sie ist brav, versucht solange wie möglich auf einem Bein zu stehen, die Sohlen schauen gut aus, es kommt nur noch Blutwasser, kein Eiter mehr. Wir dürfen die Gabe vom Equipalazone erhöhen
06.11.04 Wieder ist Dr. L. da, raspelt tiefe Rillen in die Hufe, nimmt die Spitze bis auf die weiße Linie weg, damit der Druck auf die Zehe nicht so schmerzhaft ist
10.11.04 Hexe möchte fressen, kann aber ihr Heu nicht mehr kauen, knödelt alles. Wir rufen Dr. L., er kommt auch sehr schnell, Narkose für Hexe, Zähne nachschauen. Sie hat sich einen Backenzahn gespalten. Wir wissen zwar nicht wie, aber es ist so. Dr. L. macht sein Möglichstes, raspelt den Zahn ab. Wir hoffen, sie kann wieder fressen
11.11.04 Hexe frisst wieder, zwar sehr vorsichtig, aber es geht wieder. Die täglichen Hufverbände werden zur Routine für uns. Dr. L. kommt nur noch einmal in der Woche zum Hufverbandwechsel und schauen, wie alles aussieht
17.12.04 Jeep: Hexe ist heute allein bis vor die Stalltüre gehumpelt, wir freuen uns, Hoffnung keimt in uns, dass sie es schafft
21.01.05 Rabenschwarzer Freitag für uns alle. Tierarzt und Schmied sind da, Hexe braucht Eisenwechsel. Wir müssen ihr keine Narkose mehr geben, sie kann für kurze Zeit auf einem Vorderbein stehen, Tochter hebt auf – 3 Leute stützen Hexe. Linker Huf schaut nicht schlecht aus, die breite weiße Linie ist noch da, es kommt aber kein Sekret mehr, die Sohle ist trocken. Dann kommt der rechte Huf. Beim Sohlenausschneiden sieht man an zwei Stellen das Hufbein, es subbt. Betretenes Schweigen macht sich breit. Was sollen wir tun? Tierarzt und Schmied beraten sich, Hexe soll die Eisen verkehrt aufgenagelt bekommen, dazu einen Steg und eine Sohle eingelegt. Darüber kommt wieder ein Hufverband, jeden 2-ten Tag wechseln. Die beiden Herren wundert es, wie schnell die Hufe bei Hexe nachwachsen. Wir sagen dazu nichts und freuen uns, das die Empfehlungen so anschlagen
30.01.05 Hexe mag jetzt fast jeden Tag vor den Stall gehen, bisserl Luft schnappen und den anderen Pferden zuschauen. Wir freuen uns darüber und loben sie natürlich. Dr. L. kommt nur noch selten, immer, wenn er am Stall vorbei fährt, schaut er kurz rein und macht uns Mut
14.02.05 Michaela und Helene sind mit anderen Pferden ausgeritten, ich beschäftige mich mit Hexe, sie schiebt mich auf die Seite und humpelt raus. Als sie merkt, dass die anderen nicht da sind, humpelt sie Richtung Tor, sie will raus. Also lasse ich sie raus, sie geht noch bis zum Maibaum, da wartet sie auf die anderen. Es gibt eine große Begrüßung und dann geht’s im Schneckentempo wieder zurück zum Stall. Wir haben für eine Strecke von insgesamt 100 Meter gute 45 Minuten gebraucht. Wir sind unendlich stolz auf Hexe und sie ist unendlich müde
Täglich geht es mit dem Laufen bei Hexe besser, täglich müssen wir den Hufverband wechseln, weil sie ihn durchgelaufen hat.
07.03.05 Schmied und Tierarzt sind wieder da. Eisenwechsel steht wieder an. Sie wundern sich wieder, das soviel Horn nachgewachsen ist. Die Löcher auf der rechten Seite sind wieder fast zu, die Sohle ist verhältnismäßig hart, die Lamellenbreite hat sich verschmälert. Wir erzählen auch, das Hexe wieder spazieren gehen mag, beide Herren begrüßen es und sagen, wir dürfen soviel mit ihr tun, wie sie es will. Die Eisen kommen wieder verkehrt herum drauf, also die geschlossene Seite zum Strahl, die Zehe schwebend vorne offen. Auf den Hufverband können wir verzichten, der Schnee würde gut tun und den Huf säubern
Wir gehen täglich mit Hexe spazieren, sie wird immer frecher, ihr Gang immer klarer, sie fängt zu steigen an, wenn ihr was nicht passt, wir telefonieren mit Dr. L. und fragen, ob wir Hexe als Handpferd kurze Strecken mitnehmen dürfen, zu Fuß ist sie nur noch schwer zu händeln, vom Pferd aus leichter (denken wir). Die ersten Male geht auch alles gut, dann fängt sie auch als Handpferd zu buckeln und steigen an. Als meine Tochter sie rügen will, haut sie gewaltig aus und trifft meine Tochter am Oberschenkel. Jetzt wissen wir, das sie wieder gesund wird …
29.04.05 Hexe braucht wieder einen Beschlag: Schmied und Dr. L. sind wieder da. Sie sind sehr zufrieden mit den Hufen. Die Sohle ist komplett zugewachsen, es kommt gesundes Horn nach, nach wie vor wundern sie sich, wie schnell bei Hexe das Horn wächst. Dr. L. schreibt Hexe vom Standpunkt Tierarzt gesund, wir dürfen soviel mit ihr tun, wie sie möchte
16.05.05 Helene reitet seit August 2004 das erste Mal wieder auf Hexe in der Bahn. Scherzhaft sagen wir zu Helene, wir sind froh, dass sie Ohren hat, sonst würde sie ringsum lachen. Es ist schön, Hexe wieder als Reitpferd zu sehen
25.06.05 Unser Schmied ist wieder da, er ist mit dem Hufwachstum mehr als zufrieden. Die weiße Linie wird immer schmäler.
Hexe geht’s von Tag zu Tag besser, nach wie vor bekommt sie die Empfehlungen, das wollen wir ihr solange geben, bis die Hufe normal (?) sind.
02.08.05 Nächster Termin beim Schmied steht an. Alles schaut gut aus, die Linie wird zunehmend schmäler, Hexe bekommt runde Eisen mit Steg verpasst. Sie läuft gut damit, außerdem ist sie sehr frech geworden, wir müssen wieder durchgreifen, sonst tanzt sie uns auf der Nase rum
Hexe freut sich täglich auf ihr Paddock gehen zu dürfen, gibt es doch dort immer ein paar Heucobs, außerdm kann sie schnell im Vorbeigehen ein Maul Gras fressen. Es geht ihr gut, sie ist gut auf die Pergolidetabletten eingestellt, wir haben die ¾ Tablette auf zwei Portionen gelegt, so verträgt sie sie besser. Die Reitzeit haben wir  auf eine Stunde gesteigert
23.09.05 Schmiedtermin für Hexe: Es schaut sehr, sehr gut aus, sie wird Seitens des Schmiedes auch für Gesund erklärt. Wir dürfen mit ihr wieder lange Ausritte unternehmen, auch einen Wanderritt, nur mit dem Springen sollen wir noch etwas warten

Ich weiß nicht, ob sich jemand vorstellen kann, wie glücklich wir sind. Wir haben unserem Pferd die Chance gegeben, weiterzuleben, weil sie leben wollte. Sie war in dem ganzen Krankheitsverlauf immer aufmerksam und wach und hat gekämpft – gekämpft um ihr Leben! Wir haben so manches Mal gedacht, wir geben auf, aber dann waren da immer unser Schmied (Franz vielen, vielen Dank) und unser Tierarzt mit seiner sehr netten Assistentin, die uns Mut gemacht haben. Wir wissen, dass wir immer ein Problempferd haben werden, dass wir immer mit der Fütterung, der Weidehaltung und der Bewegung aufpassen müssen, trotzdem bereuen wir nichts! Nicht zu vergessen ist auch die Empfehlung von Frau Nehls. Wir sind der festen Überzeugung, ohne diese hätte es Hexe nicht so schnell geschafft, man konnte zuschauen, wie das Hufhorn nachgewachsen ist, wie es immer härter wurde. Wir können guten Gewissens die Empfehlungen weiter empfehlen. Wir sagen Allen Danke – Danke für alles, was Ihr für Hexe getan habt! Kontakt per Mail

Sonja Sanchez de la Cerda aus Österreich hat in Tagebuchaufzeichnungen ihre Erfahrungen Hufrehe von Avalon festgehalten:

Avalon ist ein nicht alltäglicher Hufrehe Patient und allgemein gültige Empfehlungen bei Hufrehe hätten bei ihm – so glaube ich heute – direkt zum Tode geführt; denn: diese massiven Hufentzündungen sind absolut unüblich bei einer Hufrehe und diese waren Avalons größtes Problem, aber: bei einer “normalen” Hufrehe Beratung hätte man diese nicht berücksichtigen können, da für die Einschätzung der “Tiefgang” gefehlt hätte: 

16.07.2006

Am Donnerstag dieser Woche wurde an unserem Pferd Avalon (20-jähriger Wallach) aufgrund einer Röntgenaufnahme festgestellt, dass er Belastungsrehe hat. Vorher bestand der Verdacht auf Hufabszess, nachdem am Kronrand ein ca. 5 cm breiter nässender Spalt auftrat und er nach Abnahme des Eisens bei Prüfung mit der Zange druckempfindlich war.

Kurzer Rückblick:

Avalon erlitt am 2006-05-07 einen Einschuss ins linke Karpalgelenk, schmerzstillende Spritze und Vliesbandage nach Röntgen von ganz unten bis ganz oben und das über 12 Stunden (die Nacht) als Stütze falls doch eine Bruchverletzung vorhanden ist. Nach Auswertung des Röntgens stellte sich Gott sei Dank kein Bruch heraus. Am nächsten Tag war das Bein unsagbar von oben bis unten angeschwollen und Avalon stand nur mehr in der Ecke und konnte sich kaum mehr bewegen. Daraufhin folgten viele Tage mit Kühlung durch Wasser und Bewegung (mehrmals täglich). In dieser Zeit bekam er selbstverständlich schmerzstillende Spritzen und wegen der Infektionsgefahr nach dem Einschuss Antibiotika, zuerst 5 Tage. Zusätzliche Behandlung mit jeden Tag 2 x Magnetfeldmatte an der betroffenen Stelle und am ganzen Körper. Nach einer Woche wurde mir dann geraten, Lymphdrainagen (jeden 2. Tag) am kranken Bein durchführen zu lassen, was zu einem sehr guten Ergebnis führte.
Am 2006-06-15 begann er 2 Tage nach einem schon sehr notwendigen Beschlag, welcher nach einer schmerzstillenden Spritze, da er das Karpalgelenk ja nur unter großen Schmerzen abbiegen konnte, durchgeführt wurde, plötzlich rechts zu lahmen. Am Nachmittag war es so schlimm, dass ich sofort meine Tierärztin verständigte und diese meinte, dass dies von der Überbelastung käme. Es wurde jedoch nie von Belastungsrehe gesprochen! Ich wusste auch nicht, dass es eine solche gibt! Weiter stellte sie nach chiropraktischer Untersuchung fest, dass das Ileosakralgelenk links etwas hoch stand und sie behandelte dieses. Dies ging ca. 1 Woche gut, dann ging es ihm wieder viel schlechter. Die Tierärztin meinte, wir drehen uns im Kreis und wir sollten uns überlegen, ihn einschläfern zu lassen. Wir waren am Grunde zerstört. Eine liebe Cousine bewahrte mich, eine überschnelle Entscheidung zu treffen und riet mir, ihn einfach einmal regenerieren zu lassen. Es war ja eine wirklich schwere Beeinträchtigung durch das total angeschwollene Gelenk und da könne man nicht erwarten, dass er in einigen Wochen wieder fit ist. So bekam er in den nächsten Tagen wieder Medikamente gegen die Schmerzen und wir versuchten, ihm so viel Bewegungsfreiheit wie möglich zu verschaffen. So kam er morgens 3 Stunden und nachmittags (ab ca. 17.00 Uhr) 4 Stunden auf die Koppel. Was er zuerst auch richtig genoss.
Letzte Woche zog ich dann, nachdem er noch immer humpelte, jetzt doch wieder mehr links als rechts, eine Chiropraktikerin hinzu, die dann die oben angeführte Diagnose stellte. Nach dem Einrichten der Wirbel hatte man wirklich das Gefühl, dass er sich besser bewegen konnte. Es wurde von Tag zu Tag besser. Wahrscheinlich war auch ein bisschen Täuschung dabei, da er nach der Behandlung für einige Tage Buta bekam. So erkannten wir weiterhin das wirkliche Problem nicht. Obwohl von unserer Ärztin laufend die Pulsation und die Huftemperatur überprüft wurde, erkannte sie das wirkliche Problem nicht.
Erst am Abend 10.07.2006 zeigte mir Avalon sein Problem, er zeigte mir mit seinem Kopf die Stelle am Hufrand und blieb so lange darauf, bis ich sie mir anschaute. Da traf mich fast der Schlag, hier war eine nässende Stelle zwischen Fell und Kronrand. Zuerst dachte ich mir, dass er sich hier eine Verletzung zugezogen hatte. Am nächsten Tag kam abermals die Chiropraktikerin, welche Tierärztin für Pferde ist, und kontrollierte seine Wirbelsäule. Der Befund war super, er hatte keine Schmerzpunkte mehr. Dafür hatten wir ein Problem an der rechten Hand. Der zufällig anwesende Hufschmied nahm das Eisen ab und dann stellten beide fest, dass es sich wahrscheinlich um einen Hufabszess handelt, obwohl dies nicht eindeutig war, nachdem der Kronrand in der Mitte aufgebrochen war und er die Druckempfindlichkeit auf der Seite zeigt, was untypisch ist. Es wurde auch der Verdacht geäußert, dass vielleicht beim letzten Beschlagen vor 3 Wochen ein Nagel nicht genau saß und er den Schmerz beim Beschlagen jedoch nicht zeigen konnte, da das Beschlagen unter Medikamenten erfolgte.
So wurde vorerst ein Sauerkrautwickel auf der Sohle mit Bandagierung des Hufes angebracht und gemeint, dass dadurch ein noch nicht sichtbarer Abszess aufgehen konnte. Am nächsten Tag zeigte sich noch immer nichts. Dann wurde noch für 24 Stunden ein Glaubersalz aufgelegt, wieder zeigte sich nichts, nur dass die Sohle etwas abgesunken war – für mich als Laie leider noch kein Alarmzeichen, ich vertraute den Fachleuten. Darauf gab mir ein befreundeter Tierarzt (Arzt an der Uniklinik Wien) den entscheidenden Tipp, ein Röntgen machen zu lassen, welches dann zutage brachte, dass es kein Abszess war, sondern eine Belastungsrehe rechts vorne mit einer Rotation von ca. 6°. Die Hufspitze hat noch 5,4 mm zur Sohle. Ich war total geschockt. Avalon erhielt daraufhin sofort ein Eisen mit einem Steg, damit die Beugesehne nicht noch weiter die Hufspitze nach unten zieht. Weiterhin wurden in seiner Box 40 cm Sägespäne eingestreut. Sein Futter – morgens 1 Liter warme Kleie!!!!! mit 30 g Ingwer und abends 1 Liter Müsli sowie jeweils Heu – sollte auf die halbe Menge reduziert werden – Anordnung Ärztin. Nach Rücksprache mit dem Hufschmied (ein älterer Herr) riet mir dieser jedoch, das Müsli wegzulassen und nur Kleie zu füttern, da energiereiche Kost für den Heilungsprozess nicht förderlich ist, sondern das Blut verdickt. Das waren leider nicht die idealen Tipps, weder die halbe Menge, noch die Kleie. Er steht wohl auf 4 Beinen, auch wenn er immer wieder das kranke Bein entlastet. Er humpelt nur ein bisschen am Reitplatz. Es gehen ihm vermehrt Haare aus und er hat kahle Stellen im Rückenbereich, auch wenn die Tierärztin heute meinte, das sei auf die Hitze zurückzuführen. Aber bis jetzt hatte er immer wunderschönes dichtes, glänzendes Haar.

16.07.2006

Ich suchte im Internet verzweifelt nach Hilfe und fand dort unter dem Stichwort Hufrehe das Tierheilkundezentrum und Claudia Nehls. Sofort vereinbarte ich ein telefonisches Beratungsgespräch mit ihr und schilderte Avalons Krankengeschichte. Wir besprachen ausführlich das weitere Vorgehen. Ich bekam einige Empfehlungen von Claudia Nehls. Parallel erfolgten umfangreiche Informationen über die Hufrehe-Erkrankung.

18.07.2006

Die Empfehlungen wurden sofort eingesetzt.

Wir mischen die Kräuter unter Heucobs. Er verlässt noch jeden Tag die Box, um raus zu gehen.

21.07.2006

Er geht nicht mehr aus der Box oder nur mit größter Anstrengung. Das größte Problem scheint der Kronrand zu sein! Hier ist ein ca. 5 cm breiter Bereich offen und fühlt sich verkrustet und örtlich begrenzt auf den offenen Bereich warm an. Die Tierärztin – darauf angesprochen – empfiehlt nur mit Blauspray zu behandeln, damit keine weitere Entzündung entsteht, sonst sagt sie dazu nichts.

22.07.2006

Wir sind verzweifelt. Unsere Tierärztin, die Avalon bisher betreut hat, hat ihn aufgegeben! Sie hat ihn nicht einmal mehr angeschaut, obwohl ihr mein Mann den offenen Hufrand gezeigt hat!

23.07.2006

Heute kann Avalon überhaupt nur mehr auf 3 Beinen stehen, am Hufrand ist ca. in der Mitte ein bisschen nach rechts gehend (von vorne gesehen) eine starke Wölbung des Fells – wie ein Geschwür – sichtbar. Kann es sein, dass er ausschuht? Ist das dann das Todesurteil? Nachdem ich nun keinen Arzt mehr finde, der ihn betreut, habe ich mich entschlossen, ihn am Nachmittag in die Uniklinik Wien zu stellen – Bedingung, dass er weiter die Empfehlungen von Frau Nehls bekommt. Ich möchte nur sicher sein, dass es sich nicht um ein Geschwür handelt, dass man nicht richtig behandelt. Es war ja offen und er steht in Sägespänen bzw. war am Reitplatz, wo Sand ist. Auch wenn ich die Wunde immer gepflegt habe, kann doch sehr leicht eine Infektion entstehen – weiter sind derzeit viele Fliegen. Am Huf wurde nur unter den Beschlag ein fester Styroporkern geschoben, damit er nicht mehr am Beton in der Stallgasse rutscht. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich – außer von Frau Nehls – von lauter Quacksalbern umgeben bin, die einfach nur das eine kennen “Einschläfern, keine Chance!“ Vielleicht haben wir noch eine Chance? Wichtig ist auch, dass Frau Nehls sagte: “wenn Avalon nicht aus der Box will, bitte nicht zwingen, dann sollte er halt drin bleiben. Bewegung bitte nur freiwillig.” Avalon wurde 2 x, nachdem Belastungsrehe diagnostiziert wurde, beschlagen. Ist hierin evt. eine Ursache für die Verschlechterung gegeben?

23.07.2006

Einlieferung Uniklinik Wien, da er unserer Meinung nach im Stall aufgrund der sichtbaren Infektion am Kronrand überhaupt keine Chance hat.

24.07.2006

Ich versuche die behandelnden Ärzte davon zu überzeugen, dass Avalon ein Recht auf Leben hat und es dem Menschen nicht zusteht, ihm dieses einfach zu nehmen. Tierschutz hin und her, wenn ein Tier frisst und am Leben teilnimmt, so meine ich, möchte es leben. So kämpfe ich für Avalon.

26.07.2006

Avalon frisst und ist aufmerksam.

28.07.2006

Erste Haaranalyse durch Frau Nehls: niederschmetternd!

09.08.2006

Heute eine sehr gute Nachricht, ich komme direkt von der Klinik. 2 der behandelnden Ärzte sind von der Erholung Avalons ganz begeistert. Beim gestrigen Befund stand sogar: Pferd läuft in die Box mit 3 x !!!. Also wirklich erstaunlich. Am Huf bildet sich Granulationsgewebe und beim gestrigen Neuverband war alles trocken, keine neuerliche Eiterbildung und dies schon seit 1 Woche. Diesbezüglich sieht es also gut aus. Auch belastet er immer mehr den Rehefuss, steht teilweise auf 4 Beinen. Er bekommt noch Schmerzmittel 2 x täglich. Auch wenn der Weg noch lange ist, sieht man schon ein bisschen Licht und wir denken, er wird es schaffen.

10.08.2006

In den letzten beiden Wochen hat sich Avalon sichtlich erholt. Ich habe heute mit der Klinik gesprochen, die sind ganz zufrieden. Die eitrige Stelle am Strahl ist wieder ganz geschlossen und o.k. Er belastet das rechte Bein mehr und mehr. Er ist in seiner Box sehr rege und wenn man die Boxentür öffnet, geht er immer gleich einige Schritte in die Boxengasse. Sein Fell hat sich ca. zur Hälfte von vorne gesehen am Körper bereits sehr verbessert, wieder glänzend und weich, die andere Hälfte zeigt immer noch etwas Flecken und ist rauer. Aber das wird auch noch. Die Empfehlungen frisst er weiterhin ohne Probleme. Sie denken, dass er noch ca. 4 bis 6 Wochen am Fuß einen Verband benötigt, da die offene Stelle am Kronrand noch nicht ganz trocken ist. Antibiotika sind seit einer Woche abgesetzt. Nun brauchen wir nur mehr Geduld und die haben wir!

27.08.2006

Avalons Fellausfall ist nicht mehr so stark, im vorderen Körperbereich wird das Fell zunehmend weicher, im rückwärtigen Teil hat er schuppende Hautteile, die jedoch nicht nässen, wo auch das Fell stärker ausgeht. Diesen Bereich behandele ich derzeit mit Aloe Vera Gelly (100 % Aloe Vera) und die Hautschuppen lösen sich dadurch schön. Ich habe das Gefühl, dass es ihm gut tut, auch wenn die Heilung natürlich von innen kommen muss – Ursache wahrscheinlich die vielen Medikamente. Derzeit bekommt er noch Schmerzmittel und 1 ml Magenschutzmittel 2 x täglich.

06.09.2006

Avalons Huf ist nun seit Montag komplett trocken, nachdem letzte Woche, wahrscheinlich aufgrund der einen Woche Cast (= Gips), wieder Eiter aufgetreten ist. Er bekam aber kein Antibiotikum. Die Ärzte sind zufrieden, er kann auch schon besser auftreten. Sein Fell am Rücken ist wieder komplett o.k., auch wenn er noch haart, jedoch wesentlich weniger stark als zu Beginn. Auch sein Gesamtzustand hat sich wesentlich verbessert. Seit letzter Woche Montag bekommt er zusätzlich noch Reiki (universelle Heilenergie nach Dr. Mikao Usui) mit zusätzlichem Laserkristall, was er sehr genießt. Es wurden bei ihm zusätzlich zur Belastungsrehe und seines schlechten Allgemeinzustandes massive Blockaden am Dickdarmmeridian und Blasenmeridian festgestellt, welche durch Reiki (ab diesem Tag an 2 x wöchentlich über einen Zeitraum von mehreren Monaten) gelöst werden. Außerdem wird ihm so zusätzlich Energie zugeführt. Bis zur völligen Gesundung, sein Huf hat doch einen sehr schweren Schaden durch Eiter und Hufrehe erlitten, können lt. Aussage des behandelnden Arztes bis zu 20 Monate – bis der Huf 1 x nachgewachsen ist – vergehen (glücklicherweise wächst der Huf dank den Empfehlungen aber sehr schnell und qualitativ gut nach, daher bin ich überzeugt, dass es sehr viel schneller geht als die vorhergesagten 20 Monate..).

15.09.2006

Sein Huf ist an der Sohle noch im Hufbeinspitzenbereich offen – nicht durchgebrochen, im anderen Sohlenbereich ist schon wieder Deckung gegeben, an der Vorderseite des Hufes ist am Kronrand schon ca. einen Finger breit der Huf nachgewachsen, darunter ist ein Bereich ohne Huf, auch an der Hufspitze wurde ihm der Huf entfernt, wegen des Druckes. Der behandelnde Tierarzt revidierte die Heilungszeit nun von 20 auf 12 Monate – klingt doch schon optimistischer, auch wenn er sagt, dass Avalon es noch nicht sicher geschafft hat, da immer noch offene Stellen sind, wo jederzeit eine Infektion auftreten kann. Sein Gesamtzustand hat sich wesentlich verbessert. Er hat auch gestern den Dauerkatheder für Zufuhr von Medikamenten am Hals entfernt bekommen. Er bekommt jetzt nur mehr 2 x 2 mg Buta + Magenschutz täglich, damit er das kranke Bein doch etwas belastet. Er kann mittlerweile mit dem kranken Bein sehr gut umgehen. Er ist rege, sobald die Box offen ist, ist er in der Stallgasse, die sehr schön groß ist und wo er sich ein bisschen bewegen kann. Er bekommt dann auch dort sein Heu. Der Stall ist übrigens sehr schön groß und sonnig. Man hat das Gefühl, dass er sich dort sehr wohl fühlt, was auch sehr wichtig ist. Er genießt jedenfalls die tägliche Betreuung durch uns oder durch unsere Studentin.

17.09.2006

Zweite Haaranalyse, welche schon sehr viel positiver ausgefallen ist. Frau Nehls sagt bzw. schreibt: “Avalon ist auf dem richtigen Weg, wenn zukünftig keine schwerwiegenden Fehler gemacht werden.”

02.10.2006

Heute hat der Hufschmied in der Klinik Avalons hintere Hufe gemacht und mich dann daraufhin angerufen. Er war ganz begeistert, wie gut er sich erholt hat. Er hat ihn vom ersten Tag an in der Klinik betreut, kranken Huf ausgeschnitten usw.. Er hat das neue Beschlagen sogar ohne weiteres Schmerzmittel – nur 1 Buta täglich – ohne Probleme durchgehalten. Auch ist er gut aus der Box gegangen. Er meinte, dass Avalon ihn heute überzeugt hat, dass er es schaffen wird und wieder gesund werden wird! Auch die behandelnde Ärztin sagte mir das gestern schon! An der Sohle (diese war am 06.08. komplett offen) ist nur mehr eine ca. 2 x 2 cm große Stelle offen, der Strahl, der mit Eiter unterminiert war, ist zur Gänze schön nachgewachsen. Der Kronsaum ist rundherum wieder fest und ca. 1 Finger breit in der Mitte, wo das Stück Hufwand fehlt, sehr schön, so wie es sich gehört, nachgewachsen. Die offene Stelle an der Hufvorderwand ist auch schon komplett trocken. Jetzt braucht es nur noch Geduld, dass der Huf herunterwächst. Mit der Belastung wird es auch täglich besser. Er entlastet sogar schon ganz kurzfristig das gesunde Bein. Alle meinten, er sei sehr zäh, sonst hätte er den Weg sicher nicht geschafft.

10.10.2006

Avalon geht es sehr gut, er entlastet z.T. schon den gesunden Fuß mit dem kranken Fuß. Gestern waren in der Uniklinik für die Studenten verschiedene Vorträge über Lahmheiten bei Pferden. Avalon wurde mehrmals den Studenten vorgeführt und von den Professoren wurde er als “unser Avalon” bezeichnet. Die sind richtig stolz darauf, dass er noch lebt und es ihm so gut geht, auch wenn sie immer betonen, dass doch noch das Risiko einer neuerlichen Belastungsrehe besteht. Sonst sind seine Chancen sehr gut, wieder ganz gesund zu werden. Auch sehen sie, wie gut er sich erholt hat, Gesamteindruck und Fell (super glänzend). Auch mussten sich die Professoren einiges von den Studenten wegen Tierschutz anhören, dass man ein Pferd mit Schmerzmittel und so langer Boxenhaft leben lässt – wo er doch schon 20 Jahre alt ist. Aber die Antwort war immer: Avalon wollte leben, nicht nur seine Besitzer wollten dies, und so hat man ihm die Chance gegeben. Außerdem antwortete ich den Studenten, dass man immer erst entscheiden kann, wenn man selbst in der Situation ist. Außerdem sollten sie sich überlegen, ob 20 Jahre wirklich so alt sind, dass Avalon keine Lebensberechtigung mehr gehabt hätte. Heute werden viele Pferde 30 und mehr Jahre alt und sind auch zufrieden. Aber so denken halt junge Leute Anfang 20. Einige sind sehr interessiert, was ich ihm gefüttert habe und ich habe sie auf die Internetadresse von Frau Nehls verwiesen! Ich finde, dass es wichtig wäre, dass betreffend Fütterung ein Umdenken stattfindet und nicht wie üblich, Kleie und Kraftfutter in allen Situationen gefüttert wird.

24.10.2007

Avalon geht es immer besser: An der Sohle ist nur mehr eine ganz kleine Stelle (ca. einen kleinen Fingernagel groß) offen, auch ist sie großteils schon fest, der Kronsaum wächst gut nach, auch wenn im vorderen Bereich das Horn doch durch die Rehe nicht mehr so gut werden wird. Er hat nur noch einen gesunden Hufbereich im hinteren Bereich, was aber lt. Auskunft kein Problem ist, da die anderen Bereiche ohne Probleme nachwachsen. Es ist einfach Geduld angesagt. Zur Zeit hat er im Strahlbereich eine Gipsschale als Unterlage (vorher Huf bandagiert), der vordere Bereich ist schwebend und gut unterpolstert, so dass er auch auf der Sohle ohne Probleme stehen kann. Der Schmied hofft, dass er ihm in 3 bis 4 Wochen ein Eisen (wenn auch kein richtiges) allerdings mit Nägeln, beschlagen kann, da nur bei akuter Rehe von einem Nagelbeschlag abzuraten sei.

02.11.2006

Gestern war ein super Tag: Der behandelnde Arzt meinte, dass Avalon bereits vor Weihnachten nach Hause gehen könne. Sie sind mit dem Huf und seinem Allgemeinzustand sehr zufrieden. Auch der linke belastete Huf hat bis jetzt alles ohne Probleme überstanden. Ich denke jedoch, dass ich ihn noch eine Weile in der Klinik lassen werden, bis er sich gut erholt hat. Dort gibt es die Möglichkeit eines Bewegungszentrums usw. Auch wird er von uns täglich betreut, gefüttert und geputzt. Momentan ist der Huf noch in einem Verband, da es noch einige Wochen dauern wird, bis ein Beschlag möglich ist.

05.11.2006

Wieder eine große Neuigkeit. Avalons Huf ist gut verhornt und er bekommt nächste Woche einen Beschlag (wenn auch keinen normalen) mit Nägeln. Lt. Hufschmied wäre ein Krankenschuh nicht gut für seinen Huf und kleben würde den Teil des Hufes, der noch in Ordnung ist, beschädigen.

Er bekommt auch seit einigen Tagen keine Schmerzmittel mehr und belastet immer mehr den “kranken” Fuß. Im Moment muss er sich einmal daran gewöhnen, dass er wieder 4 Beine belasten kann, aber das wird schon. Das Sprichwort “Die Hoffnung stirbt zuletzt” hat wirklich Gültigkeit und ich kann nur jedem sagen, sich daran zu halten, und die Hoffnung nie aufzugeben!

07.11.2006

Avalon wurde mit je 4 Nägeln beschlagen, er hat jedoch noch einen Keil, der langsam in der Höhe verringert wird. Dann erst wird der zweite Huf wieder beschlagen, dann auch an diesem wieder langsam der Keil verringert. Im Moment hat er am festen Boden etwas Probleme beim Auftreten, ungewohnt, am weichen Boden geht es besser. Das Saumband ist nun offen sichtbar, es wächst schön gerade nach. Der Beschlag muss jedoch nach 2 Tagen entfernt werden, zu viel Zug an den Hufwänden.

30.11.2006

Dritte Haaranalyse durch Frau Nehls: erfreuliches Ergebnis, es sieht gut aus!

01.12.2006

Letzte Woche am Dienstagabend hatte Avalon plötzlich am Kronrand in der Mitte eine kleine eitrige Stelle. Der Huf wurde von unten nach oben dann sofort gespült und wieder täglich verbunden. Seit Samstag ist wieder alles trocken. Auch die leichte Strahlfäule am linken Huf ist wieder komplett o.k.! Problem ist, dass er im vorderen Bereich – mittig – durch die Rehe eine lose Wand hat und so doch das Risiko besteht, dass Bakterien eindringen können. Diese lose Wand kann im Moment lt. Röntgen noch nicht abgetragen werden, da noch zu wenig nachgewachsen ist, damit der ganze Huf zusammenhält. Sonst geht es ihm wirklich super. Er war am Freitag das erste Mal im Freien bei Sonnenschein spazieren. Er war ganz aufgeregt und glücklich. Nun gehen wir mit ihm jeden Tag im Freien – bis jetzt immer im Innenbereich der Klinik – spazieren, damit die Durchblutung im Huf angeregt wird. Die Wege werden immer weiter. Bei den ersten Schritten ist er immer sehr vorsichtig, dann wird es von Schritt zu Schritt besser. Seine Sehnen und der Huf im Gesamten sind lt. Röntgen vom letzten Mittwoch o.k.

Es wird jetzt versucht, die Hufbeinsenkung zu korrigieren, denn innerhalb der losen Wand ist eine Parallele zum Hufbein, Sohlendeckung auch schon einen guten Zentimeter. Es sieht also gut aus, auch wenn noch viel Geduld und doch auch Glück erforderlich ist. Die Empfehlungen von Frau Nehls habe ich erhöht.

11.12.2006

Avalon erholt sich gut. Seit letztem Samstag ist er jeden Tag ein bisschen in der Bewegungshalle – weicher Boden. Beim ersten Mal war ich mit ihm alleine dort. Ich habe ihn frei laufen lassen. Zuerst galoppierte!!! er los und lief dann 2 Runden im Trab. Er war ganz glücklich. Wenn Sie ihn sehen könnten, man glaubt nicht, ein ehemals so krankes Pferd vor sich zu haben. Auch die Studenten und der nun für Avalon zuständige Professor – er ist super – sowie der Hufschmied sind ganz begeistert. Am festen Boden tut er sich noch ein bisschen schwer. Heute besorgt der Hufschmied einen Hufschuh – die Zehe tut Avalon aufgrund des fehlenden Hufes in diesem Bereich – ein bisschen weh. Es wurde von der Klinik auch ein neues Mittel gegen Bakterien und Pilze, welches jedoch nicht den Huf angreift, sondern ihn pflegt, besorgt. Dieses wird jeden 2. Tag auf den gesamten Huf aufgetragen und wird über das Horn aufgenommen. Also er wird bestens gepflegt und gefüttert. Man sieht, wenn man die Geduld aufbringt, wird man wieder gesund!

23.01.2007

Im hinteren Bereich hat Avalon schon eine Sohlendeckung von ca. 2 cm, im Zehenbereich leider erst ca. 6 mm, da hier ja Ende November noch einmal aufgemacht wurde – leichter Eiter durch lose Wand. Diese lose Wand ist nun schon fast zur Gänze losgelöst und abgetragen worden. Er hat auch nun mehr seitlich einen Gips und auf der Sohle, der vordere Bereich ist offen und wird mit Kevin Bacon’s Hufschutzmittel behandelt – gegen Pilze und Bakterien – nur Vorsichtsmaßnahme. Es wird ins Auge gefasst, bald einen Spezialbeschlag zu machen – Zehe schwebend -, da er in diesem Bereich aufgrund fehlender Sohlendeckung druckempfindlich ist. So wäre dann wieder ein ganz großer Schritt getan und der Huf könnte sicher noch besser nachwachsen als doch mit einem Teil Gips.

24.01.2007

Vierte Haaranalyse: weiterhin erfreuliches Ergebnis: “Alles so weitermachen, wie bisher.”

20.02.2007

Gestern wurde Avalon mit einem umgedrehten Eisen beschlagen, vorher Korrektur im Trachten- und Sohlenbereich. Es geht ihm nun viel besser beim Gehen. Sogar der Uniklinikchef hat ihn angeschaut und meinte, dass er wohl viele Schmerzmittel haben muss, um so zu gehen. Dies ist jedoch nicht der Fall, er ist schmerzmittelfrei!! Alle Ärzte haben sich gestern riesig über den Fortschritt gefreut! Nun will er mehr aus der Box aufs Paddock, wo er auch hin darf. Er frisst weiterhin brav die Empfehlungen in doppelter Dosierung.

17.03.2007

Avalon ist nun jeden Tag ca. 2 bis 3 Stunden am Sandpaddock und nachmittags bzw. abends gehe ich mit ihm ca. ½ Stunde in die Bewegungshalle, wo er wirklich fleißig Schritt geht. Am Anfang waren seine Schritte nach der Bewegungshalle am harten Boden sehr zögerlich und scheinbar ein bisschen schmerzhaft, doch nach ca. 3 Wochen geht es schon wirklich gut.

24.03.2007

Fünfte Haaranalyse: wieder verbesserte Ergebnisse!

05.04.2007

Neuer Beschlag mit Eiereisen mit Lederunterfütterung, wobei im Zehenbereich freiliegend.

21.04.2007

Avalon geht nun endlich nach fast genau 9 Monaten Klinikaufenthalt nach Hause. Es geht ihm wirklich super, auch wenn er noch lahmt.

02.06.2007

Avalon ist nun seit 6 Wochen zu Hause in einem neuen Stall. Er wird täglich 2 x auf Wiesen- und Waldwegen spazieren geführt, damit die Durchblutung in seinem Huf gefördert wird. Er fühlt sich in seiner neuen Umgebung sichtlich wohl.

Zusammenfassung:

Ich bin überzeugt, dass Avalon ohne seinen Überlebenswillen (er war immer guter Dinge und hat immer gefressen), die gute Zusammenarbeit zwischen Klinik und Hufschmied, die super Empfehlungen von Frau Nehls und ihre Unterstützung, die Beseitigung von Energieblockaden an den Meridianen und die Unterstützung der Heilung durch Reiki (universelle Heilenergie) und die tägliche persönliche Betreuung (füttern, spazierengehen und putzen) seine schwere Erkrankung nicht überlebt hätte! Wichtig ist sicherlich, dass weiterhin keine Fehler bei der Fütterung und Haltung gemacht werden und dass Avalon weiter seine Empfehlungen von Frau Nehls dauerhaft bekommt! Einen großen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass Avalon noch weiter ein glückliches Pferdeleben führen darf und wir weiter viele schöne Stunden mit ihm genießen dürfen.

Sonja Sanchez de la Cerda aus Österreich, Kontakt per Mail, Tel. 0043/6642201158

“Ich möchte diesen Erfahrungsbericht kurz kommentieren: Die Geduld, die die Familie Sanchez aufgebracht hat, ist ebenso herausstechend wie Avalons Hufrehe-Geschichte; ich habe derartige Infektionen, Entzündungen, Vereiterungen etc. im Zuge einer Hufrehe-Erkrankung in all den Jahren nicht erlebt! Ich war jetzt fast 1 Jahr begleitend tätig mit Rat, Tipps, Hilfe, Haaranalysen und meinen Empfehlungen und mir ist bewusst, wie schwierig das alles für die Familie Sanchez war. Die behandelnden Klinikärzte hatten keinen Einwand gegen die Fütterung der Empfehlungen. Die Ärzte stellten nur in den ersten Tagen des Klinikaufenthalts den Tierschutz immer wieder zur Diskussion.
Nach und nach erkannten diese jedoch, dass Avalon leben möchte und die Familie Sanchez alles dazu beiträgt. Für Familie Sanchez war das letzte Jahr eine starke Belastung zwischen Hoffen und Bangen: ich freue mich sehr, dass wir es – und das sollte jeder Beteiligte einfach nur akzeptieren und anerkennen – in Gemeinschaft über Grenzen hinweg geschafft haben, Avalon sein Leben, seine Lebensqualität zurückzugeben. Es geht hier nicht darum, welche Methode letztlich die Richtige war, welche Therapie, welches Vorgehen das Erfolgbringendste, es geht alleine darum: In Gemeinschaft haben wir Avalon seine Lebensqualität zurückgeben können!
Ohne dieses ganzheitliche Konzept, was die weitreichende Desinfektion, Hufbearbeitung/Abtragungen/Hufschutz, die richtige Fütterung (auch zur Vermeidung eines erneuten akuten Hufrehe-Schubes), veterinär- und homöopathische Medikamente, alternative Therapien, Bewegungstherapie, gute Betreuung und “waches Auge” der Klinikärzte und der Familie Sanchez, wäre es keinesfalls möglich gewesen, Avalon sein “zweites Leben” zu schenken! Man muss auch einmal ganz klar sagen: Die erste Zeit des Klinikaufenthalts war es letztlich so, dass niemand der behandelnden Ärzte an ein pferdegerechtes Überleben gedacht hat, niemand glaubte, dass Avalon es schafft! Ich erinnere mich noch an manch verzweifelt klingende Mails und Telefongespräche, die wenig Hoffnung gaben und an meine immer positive Einschätzung der Situation. Nicht jeder Pferdebesitzer ist so couragiert und selbstbewusst wie Familie Sanchez, welche sich zu keiner Zeit und von Niemandem von ihrem Weg – nämlich den, alles Erdenkliche zu bewegen, dass Avalon wieder gesund wird – abbringen ließ! Avalon ist in einen neuen Stall mit für ihn optimalen Bedingungen umgezogen, ihm geht es heute wunderbar; auch das hat Familie Sanchez durchgesetzt. Wären im neuen Stall die Bedingungen nicht Avalon gerecht gewesen: gut, dann wären sie halt erneut umgezogen! Ein gesundes Selbstbewusstein, ausdauernder persönlicher Einsatz und das Bestreben, alles nur Mögliche zur Gesundung beizutragen, prägt hier das Überleben von Avalon. Ziehe ich hier ein Resümee, muss ich sagen: 99 % hätten nicht überlebt, ganz klar, zu oft wird das eigene Gedankengut “auf Eis” gelegt, zu oft vertraut, wo Vertrauen nicht hingehört, zu oft gespart am falschen Ende! Claudia Nehls”

Hufrehe bei Pony Topsy

Ulrike Müller schrieb über Topsys Hufrehe:

12.05.2006

Nachmittags um 3 in den schönen Weinbergen bei Naumburg an der Saale…

Topsy – mein schwarzes Shetlandpony, von Natur aus sehr lebhaft, immer fröhlich, frech und munter- steht in der hintersten Ecke ihrer Box und rührt sich nicht von der Stelle, als ich die Tür öffne und eine Möhre hinhalte. Bei anderen Pferden möglicherweise nichts ungewöhnliches, doch Topsy kommt normalerweise nie in den Sinn, nicht nach dem Futter zu gieren. Ich hole die merkwürdig ruhige Stute aus dem Stall und merke, dass sie sehr steif und fühlig läuft. Nach einer halben Stunde kommt der Stallvermieter, schaut sich das Leiden an und meint sofort Hufrehe! Ich kann es bis heute noch nicht fassen: da stehen hunderte von Pferden Tag und Nacht auf Weiden mit saftigem Gras und werden nicht krank; am Tag zuvor hatte Topsy eine halbe Stunde gegrast und nun SOWAS. Und dann auch noch zum Geburtstag –  Topsy ist heute 18 Jahre geworden. Der Stallbesitzer weiß aus Erfahrung, was zu tun ist und wir stellen Topsy mit den Vorderbeinen in eine kleine Plastikwanne mit Wasser gefüllt, um die warmen Hufe zu kühlen. Danach stelle ich Topsy wieder in ihre Box, da heute aus dem täglichen Spaziergang wohl nix mehr wird. Ich streue die Box ordentlich mit Stroh ein, damit Topsy auch weich steht. Abends rufe ich den Tierarzt an, auch er meint: “Nicht zum Laufen zwingen, Beine kühlen und nur ganz wenig Heu füttern, das Pony stirbt davon nicht!”  Topsy war generell etwas zu dick… schadet also nichts, etwas Diät zu halten… Jeden Tag Beine und Hufe kühlen, nur wenig und auf weichem Untergrund bewegen – ca. 2 Wochen lang, dann kann Topsy wieder relativ normal laufen und hat den scheinbar leichten Reheschub gut überstanden.

— keine weiteren Probleme im Jahr 2006 —

Anfang Februar 2007 – Stallwechsel

Da es auf Dauer doch etwas weit bis in die Weinberge ist und wir in Naumburg einen sehr schönen Hof gefunden haben, wo Topsy von nun an leben kann, verlassen Topsy und ich unsere gewohnte schöne Umgebung und ziehen um. Topsy steigt gelassen auf den Pferdehänger… – Juhuuu, wir fahren mit dem Auto! Neugierig und interessiert schaut sich Topsy auf dem neuen Hof um, putzmunter wie immer. Ihre neue riesige Box nimmt Topsy sichtlich zufrieden in Besitz und frisst auch sofort ihr Heu. Doch nach ca. 2 Wochen plötzlich ein Schlag – Topsy läuft sehr klamm und gezwungen, ich ahne das Schlimmste. Ich rufe unseren Tierarzt an, dieser hat sehr viel Erfahrung mit Pferden und ist unter den Pferdeleuten im Umkreis als “Pferdedoktor” bekannt. Da dieser Reheschub offensichtlich schlimmer ist, als der erste, kommt der Doktor auf den Hof und schaut sich das Pony an. Er sagt: Hufrehe, vorn und hinten. Er gibt mir eine Art Paste, einzugeben wie eine Wurmkur, die Topsy’s Schmerzen lindern soll. Wieder jeden Tag kühlen, Futter reduzieren und nicht auf zu hartem Untergrund bewegen. Nur leider ist der neue Hof  komplett gepflastert, was dem Pony sichtlich das Gehen erschwert. Nach einiger Zeit ist die Medizin alle, Topsy geht es nicht wirklich besser. Der Tierarzt kommt wieder und gibt mir ein stärkeres Mittel, was anfangs auch wirkt… Keiner kann sich erklären, wie das Pony Hufrehe bekommen konnte. Zu dieser Zeit wuchs kaum Gras und Topsy hatte auch kaum welches bekommen. Der Tierarzt vermutete, dass Topsy eine Zuckerrübe bekommen hatte, die im neuen Stall den anderen Pferden gefüttert wurden, die Topsy aber NICHT gefüttert wurden…  aber wer weiß, ob nicht DOCH irgendjemand dem Pony so eine Rübe gegeben hat… Ich recherchiere im Internet und lese, dass Hufrehe auch durch Stress hervorgerufen werden kann. Mittlerweile nehme ich an, dass einfach alles für das Pony zu viel war – erst der Transport, dann der neue Stall… vielleicht auch das andere Futter… das war einfach zu viel Umstellung… Irgendwann bin ich auf die Seite vom Tierheilkundezentrum gestoßen und habe dort die Empfehlungen entdeckt. Nach etwas Überlegen habe ich mich entschlossen, diese auszuprobieren, da ich einfach keinen anderen Ausweg mehr sah und Topsy’s Zustand deutlich absackte. Das einst muntere und aufmerksame Pony stand nun mit gesenktem Kopf und müden Augen im Stall und wollte mittlerweile nicht mal mehr aus der Box. Da half kein Ziehen und kein Schieben, Topsy war nicht aus dem Stall zu bekommen. Mit 2-3 Mann haben wir sie dann aus der Box raus in die Stallgasse bekommen, damit ich wenigstens ausmisten konnte… Wenn ich Glück hatte, kam Topsy mit raus auf den Hof bis zur ersten Anbindestelle und dort blieb sie aber dann auch stehen und streikte. Es war ein einziges Leiden, was da jeden Tag passierte. Die Empfehlungen mischte ich in Topsy’s geraspelte Möhren und das Pony fraß… Nach ungefähr 2 Wochen merkte man deutlich, dass Topsy zumindest INNERLICH wieder fitter war. Anfangs schien es, als hätte das Pony aufgegeben, doch nun war sie wieder munterer und aufmerksamer, was mich wahnsinnig freute. Irgendwann bekam ich Topsy ab und zu alleine aus dem Stall.
Ich überlegte lange, wie ich Topsy zum Laufen kriegen konnte und kam auf die Idee, ihr „Schuhe“ zu basteln. Alte Handtücher und etwas Schaumstoff in Hufform geschnitten, zusammengenäht, noch ein paar Schlaufen dran, durch die ich ein Klettband fedelte, welches über dem Huf um die Fessel geschnallt wurde… passt, hält und hat Luft — Topsy sah nun aus als hätte sie Flip-Flops an. Schade, dass ich DAVON kein Foto gemacht habe…
Naja… jedenfalls konnte Topsy nun etwas besser laufen, da der harte Boden nicht mehr so stark zu spüren war…  Die kleine Topsy ist nicht dumm und merkt schnell, dass es nun besser zu Laufen geht und spaziert nun des öfteren mit mir vom Stall bis zum Sandplatz, später auch mehrere Runden über den Hof – immer mit ihren neuen Schuhen. Mittlerweile bekam Topsy ca. 5 Wochen die Empfehlungen und es ging ihr nach und nach etwas besser.
Der Schmied musste kommen, die Hufe waren ziemlich lang gewachsen. Normalerweise hat unser Schmied den Pferden die Hufe immer ordentlich ausgeschnitten und ist hier im Umkreis auch der am meisten gefragte Schmied und wir waren immer zufrieden. Doch als der Schmied fertig war mit ausschneiden, lehnte sich Topsy weit nach hinten und verzerrte das Gesicht, man sah ihr die Schmerzen deutlich an. Auch der Schmied reagierte verwundert und war gar nicht guter Dinge. Soviel Erfahrung er auch haben mag… anscheinend hatte er doch etwas zu viel abgeschnitten… Am nächsten Tag bekam ich Topsy zwar aus dem Stall, aber sie lief schlechter als vor dem Schmiedbesuch. Nach einigen Tagen ging es zum Glück aber wieder etwas besser… Mittlerweile war es Mitte Juni und Topsy konnte nun sichtlich besser laufen, ich hatte ihr seit einigen Wochen etwas mehr von den Empfehlungen gefüttert. Hinter dem Hof haben wir eine kleine Wiese, auf die Topsy mir mittlerweile erfreut folgte, weil sie wusste, dass es dort schön weich ist. Ende Juli fing Topsy an, wieder leicht zu traben, was ein unbeschreibliches erleichterndes Gefühl war. Jeden Tag spazierte die kleine tapfere Ponystute nun hinter dem Hof die Wiese entlang und rannte irgendwann auch ab und zu von alleine los. Es wurde jeden Tag etwas besser! Wenige Wochen später hatte ich meine Mühe, das Pony zu halten — Topsy galoppierte! Unglaublich, wie sie los hoppelte! Nun war das Schlimmste vorbei und ich konnte jetzt auch wieder mit Topsy auf die Straße, zog ihr aber die Schuhe an, weil’s ja doch harter Boden ist… Irgendwann waren die Schuhe aber durchgelaufen und hatten so viele Löcher, dass es keinen Sinn mehr hatte, sie Topsy anzuziehen. Und zu meinem Erstaunen lief Topsy auch ohne ihre Schuhe sehr locker und flott… Ich ging alle paar Tage etwas weiter mit ihr und sie blieb auch nicht mehr stehen. Topsy hatte den schweren Reheschub überstanden.

HEUTE…

Topsy ist ENDLICH wieder die Alte: sie ist frech und munter, endlich wieder richtig lebendig und sie bettelt auch wieder nach ihren Möhrchen, – JA – man kann sagen, sie scharrt mit den einst so kranken Hufen Löcher in den Boden, unmöglich, aber daran erkennt man wirklich, dass sie keinerlei Schmerzen mehr hat und es geht ihr prächtig. Mittlerweile muss ich, wenn ich mit Topsy auf der Straße spazieren gehe, die Trense drauf machen, weil ich das Pferd ohne Gebiss im Maul einfach nicht halten kann, Topsy RENNT! Es braucht  nur irgendwo in einer Hecke zu rascheln und Topsy kriegt ihren – von früher bekannten BERÜHMTEN – RAPPEL und springt einfach drauf los! Aber auf den Anwohnerstraßen, die ich mit Topsy lang gehe, kommt nur selten mal ein Auto…, kann also nichts passieren! Auch, wenn das Pony sich monatelang ziemlich rumgequält hat, bin ich sicher, das ich die richtige Entscheidung getroffen habe und Topsy NICHT einschläfern lassen habe! Der Stallbesitzer hier in Naumburg ist leider generell sehr pessimistisch und meinte oft, ich solle Topsy doch die Spritze geben lassen. Doch ich wusste, dass das Pony nicht so schnell den Mut verlieren würde und auch unser Tierarzt – der oft nach Topsy gesehen hatte – machte uns immer wieder Mut und meinte, Topsy hat das Gnadenbrot verdient und wird bald wieder auf die Beine kommen. Dafür sind wir dem Doktor UND auch Frau Nehls, die uns immer gut zugeredet haben, SEHR dankbar. Ich hoffe sehr, dass dieser Erfahrungsbericht die Leser zum Nachdenken anregt. Und ich möchte erreichen, dass die Leute, deren Pferde ebenfalls Opfer dieser unberechenbaren Krankheit geworden sind, sich im Klaren darüber sind, dass von Heute auf Morgen alles vorbei sein kann und man wirklich schnellstmöglich handeln sollte! Hufrehe ist und bleibt eine der schlimmsten und gefährlichsten Krankheiten überhaupt. Ich kann die Empfehlungen von Frau Nehls nur empfehlen, ich denke, ohne diese wäre Topsy sicherlich nicht so schnell wieder auf die Beine gekommen. Und vor allem hat sich Topsy innerlich sichtbar wohler gefühlt, soviel steht fest. Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei Frau Nehls bedanken! Mein geliebtes Shetty darf weiter leben! Kontakt per Mail

Pony Topsy sagt DANKE!

Hufrehe Video Topsy

Hufrehe Folge-Video Topsy

Mit den Empfehlungen zurück ins Leben. Topsy und ich sagen DANKE!

Liebe Frau Nehls,

Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an uns erinnern – an Topsy und mich. Viele Jahre ist es her, als Topsy an Hufrehe erkrankte und ich nach dem rettenden Strohhalm griff. Lange Zeit litt Topsy unter dem Schub und erst mit Ihren Empfehlungen wurde es nach und nach wieder besser.

Was soll ich sagen…. DIE EMPFEHLUNGEN RETTETEN TOPSY JETZT ERNEUT DAS LEBEN!!!

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll… Wir haben seit 2010 unseren eigenen wunderschönen Stall für Topsy und seitdem ging es ihr immer gut. Niemand mehr, der irgendwas füttert, was nicht ins Pferd gehört… Auch die Hufe hatte ich mit der Zeit wieder unter Kontrolle, die sich ja durch die vielen Rehe Schübe damals sehr verformt hatten. Es sah gruselig aus. RICHTIG gruselig. Und keiner dieser ach so tollen Experten konnte da was dran ändern. Schon garnicht am “Laufkomfort”. Tja, Sie werden es nicht glauben, aber ich bin jetzt SELBST Hufmensch. So nenn ich es. Ich arbeite nach Linda Harris’ Methode “TACT” – the anatomically correct trim, zu deutsch der anatomisch korrekte Trimm. Leider in Deutschland bisher kaum bekannt, dabei ist diese Bearbeitungsmethode so lebensrettend! Es wird nicht stur nach Schema F gearbeitet, sondern mithilfe von bestimmten Mappings genauestens gemessen, wie der individuelle Huf bearbeitet werden muss, um anatomisch exakt passend für das Pferd zu sein. Ich habe anfangs verschiedene andere bekannte Methoden “ausprobiert” und hatte bei Topsy’s Hufen mit keiner davon Erfolg. Erst TACT brachte uns auf den richtigen Weg.

Leider wäre unser gemeinsamer Weg kürzlich beinahe zu Ende gewesen…

Topsy ist jetzt 31 Jahre, sie hat heute (12.05.) Geburtstag. 🙂
Die letzten Jahre hat Topsy keine der Empfehlungen mehr bekommen, weil ich mir so sicher war, dass die Ursache für die Schübe damals der alte Stallbesitzer mit seiner dummen Fütterei war (Zuckerrüben, Äpfel und Co, trotz meines ausdrücklichen Verbots) und die nicht ganz passende Hufbearbeitung. Beides war ja nun aus der Welt geschafft. Also habe ich die Empfehlungen langsam wieder abgesetzt. Und tatsächlich hatte Topsy keine weiteren Schübe seit ich die Hufe selber bearbeite.
Auch was die Fütterung angeht, bin ich ein absoluter Kontrollfreak und Klugscheißer geworden. Was immer ich auch füttere, es wird jeder Inhaltsstoff genauestens analysiert. Ich kenne mich jetzt mit der gesunden Ernährung von Pferden besser aus, als mit meiner eigenen.
Da Topsy mit zunehmendem Alter immer schmaler wurde, trotz 24h Heu, füttere ich seit langem Heucobs und Reiskleie zu – andere “Dickmacher” sind ja bei so vorbelasteten Reheponys leider tabu…. aber die Reiskleie ist schon in Ordnung, wenn so ein Pony zunehmen muss und die liebt sie. Da wird immer wild an der Stalltür gerüttelt, wenn sie hört, dass ich ihr Essen zubereite. Wenn man die Tür nicht verriegelt, schubst Topsy sie auf – und brummelt dann laut und fordernd. Man könnte sagen, sie bewaffnet sich mit Messerchen und Gabelchen – fehlt nur noch die Serviette am Hals.
Dank der Zufütterung, plus weiterhin 24h Heu, hat sie eine gute Figur.

Doch nun kam der schwere Schicksalsschlag, der beinahe alles beendete…

Topsy konnte im Januar plötzlich von heute auf morgen ihr Heu nicht mehr essen. Es kam alles in Röllchen wieder heraus. Sie bekam es einfach nicht hinter gekaut. Also kam am nächsten Tag der Tierarzt und hat die Zähne geraspelt – unter Sedierung. Ja, da waren einige Haken und scharfe Spitzen dran, die scheinbar der Übeltäter waren. Es war auch etwas entzündet, deswegen bekam Topsy nach der Behandlung noch eine Zeit lang Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Nach dem Absetzen des Schmerzmittels begann das Drama. Topsy wurde von Tag zu Tag steifer, lag öfter… Wendeschmerz, Schonhaltung… Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich realisierte, dass wahrscheinlich schon direkt nach der Sedierung ein böser Reheschub schon voll in Gange war…. Durch die Schmerzmittel bekam man davon natürlich erstmal nichts mit, erst nach dem Absetzen zeigte sich das Ausmaß. Wie ich von anderen Betroffenen erfahren habe, ist eine Hufrehe nach einer Sedierung wohl keine Seltenheit, vor allem, wenn das Pferd schon vorbelastet ist, was Rehe angeht … Leider kam diese Info für uns zu spät. Und es gibt ja auch kaum Tierärzte, die Pferden ohne Sedierung die Zähne raspeln. Ist ja auch nicht ganz ungefährlich, zumal bei Topsy’s Zähnen einiges zu machen war.

Nun ja, jetzt knallte ich unsanft auf den Boden der Tatsachen – mein geliebtes Pony hatte wieder Hufrehe und diesmal war es so schlimm wie noch nie zuvor. Meine arme Topsy konnte kaum noch laufen. Schon ein einziger Schritt schmerzte so sehr, dass sie am ganzen Körper zittere! Normalerweise bin ich GEGEN Schmerzmittelgabe bei Hufrehe, weil das Pferd dann eben zuviel und falsch seine Hufe belastet, weil es ja den Schmerz nicht mehr wahrnimmt. Das Risiko einer Hufbeinrotation und Absenkung des Hufbeins steigt enorm. Dennoch bekam Topsy eine Weile Schmerzmittel, weil die Schmerzen einfach zu extrem waren. Natürlich brachte das nicht viel. Nach dem Absetzen war es wieder genau so schlimm. Und ja – diesmal dachte ich wirklich sehr oft darüber nach, ob es nicht das beste wäre, meinen armen Schatz von all diesen Qualen zu erlösen. Sie litt so sehr, dass sie kaum noch Appetit hatte. Obwohl sie nun wieder Heu essen konnte, ging sie kaum dran … Ihren Heucobs-Brei ließ sie manchmal zur Hälfte stehen und ich dachte wirklich DAS WAR’S – jetzt beschließt sie, mir vorm vollen Trog zu verhungern. Sie will nicht mehr. Es wirkte manchmal, als hätte sie sich aufgegeben.

Topsy lag nur noch. Sie stand maximal für eine Stunde auf, während ich den Stall sauber machte und sie putzte … Eine kleine Runde gingen wir auch täglich im Schneckentempo spazieren, denn Topsy hat auch leichte Arthrose und da wäre es Gift, wenn sie gar keine Bewegung bekäme. Sie trägt seit Jahren schon Hufschuhe an den Vorderhufen, da leider ihr Sohlenhorn nicht mehr so dick nach wächst, nach all den damaligen Reheschüben. Aber mit den Schuhen geht es prima. Nach den Spaziergängen ließ sie sich in ihr Strohbett fallen und blieb liegen, so lange bis dann doch mal Hunger kam und sie sich hoch quälte. Jeden einzelnen Tag saß ich bei ihr im Stall und heulte wie ein Schlosshund – JEDEN TAG! Zum Teil mehrmals am Tag. Ich brach einfach in Tränen aus beim Anblick meines leidenden Ponys. Obwohl ich weiß, dass man für das Pferd stark sein muss und Zuversicht ausstrahlen sollte … Wieder und wieder weinte ich meinem Pferd die Mähne nass. Es war eine unbeschreibliche Ohnmacht, ja, das Wort Ohnmacht beschreibt es wahrscheinlich am besten. Diese Hilflosigkeit, nichts tun zu können…
Kein freudiges Brummeln mehr von Topsy, wenn ich mit dem Essen komme, kein Drängeln an der Tür mehr, kein Verlangen nach Nachschub… Manchmal hatte ich den Eindruck, sie frisst nur noch, um mir einen Gefallen zu tun. Der Gedanke, meinen Schatz über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen, war mein täglicher Begleiter. Doch irgend etwas sagte mir immer, dass es noch nicht soweit sei. Da waren diese kleinen Momente…. Momente, in denen ich noch einen Funken Lebenswillen in Topsy’s Augen sah…. ein kleines bisschen Freude, wenn es Reiskleie über die Heucobs gab…. ein kleines leises Brummeln…. ein zuversichtlicher Blick…. Das machte mir Hoffnung, an die ich mich klammerte. Und dann gab es Momente, in denen brach alles wie ein Kartenhaus zusammen und in denen verlor auch ich beinahe meine Hoffnung. Es war ein einziger Alptraum. Und wieder der Gedanke…. wie lange soll sie noch leiden? Ist das fair? Wenn man doch nur wüsste, was richtig und was falsch ist…

In all dieser qualvollen Zeit dachte ich oft an die Empfehlungen von Ihnen zurück. Aber Topsy wollte ja eh schon kaum etwas essen… es war ein Krampf, die lebensnotwenige Menge an Heu und Heucobs in das Pony rein zu bekommen. Wie soll das dann noch mit weiteren Empfehlungen klappen? Die wird sie wieder nicht fressen, wenn sie jetzt schon so viel von ihren Heucobs stehen lässt. Irgendwann stöberte ich dann doch mal wieder im Shop des Tierheilkundezentrums und siehe da: die Empfehlungen gibt es jetzt auch in flüssig! Es ist kaum zu glauben, aber bereits in der zweiten Woche mit den Empfehlungen ging es Topsy schon etwas besser!
Es ist genau wie damals beim ersten Mal. Es wird von Tag zu Tag einen kleinen Hauch besser. Genau wie damals, bemerkte ich auch jetzt, dass es ihr psychisch etwas besser geht. Sie wurde nach und nach wieder aufgeweckter, wirkte fröhlicher, trotz der noch vorhandenen Schmerzen. Da war plötzlich wieder diese Lebensfreude in ihr zu sehen. So kleine Zeichen, die einem das sichere Gefühl geben, dass es jetzt bergauf geht. Ein freudiges Brummeln, wenn man in den Stall kommt, ein besserer Appetit …. und auch gaaanz langsam weniger Schmerzen. Ich merkte, dass jetzt endlich auch in Topsy wieder die Hoffnung wächst. Sie bekommt jetzt seit dem 21.04. täglich die Empfehlungen und ich merke wirklich, wie es ihr hilft! Sie war wirklich extrem steif, der Rücken steinhart, alles total verspannt…. das alles lässt jetzt immer mehr nach, sie bewegt sich schon besser. Jeden Tag ein bisschen mehr Freude über das Essen, jeden Tag ein bisschen mehr Appetit und jeden Tag ein kleines bisschen mehr Freude in ihren Augen.

Und langsam wird auch das Tempo beim Spaziergang einen kleinen Hauch schneller. Natürlich braucht das alles Zeit… gerade in so einem hohen Alter steckt man eine Hufrehe eben leider auch nicht mehr so gut weg, wie in jungen Jahren. Aber wir haben wieder Hoffnung, denn es geht wirklich jeden Tag ein bisschen besser! Und Topsy ist wieder so schön wach und nimmt viel mehr am Leben Teil. Wenn wir vom Spaziergang kommen, lässt sie sich nicht mehr sofort erschöpft in ihr Bett fallen und muss sich dann erstmal über eine Stunde ausruhen, sondern bleibt immer erstmal noch eine Weile stehen und frisst. Später legt sie sich dann meist nochmal hin und ruht sich aus, steht dann aber beizeiten von alleine wieder auf und möchte ihren Brei.
Gestern hat sie das erste Mal wieder nach Nachschub verlangt, als sie mit ihrer Abendportion Heucobs fertig war!!!! (das ist eine kleinere Portion, sie bekommt gegen 20 Uhr nochmals eine große Nachtportion und natürlich immer Heu zur freien Verfügung). Sie kam tatsächlich zur Tür, gab ihr einen Schubs mit der Nase und brummelte nach MEHR!! Das war so unglaublich schön… wie hatte ich das vermisst!!! Mein kleiner süßer Frechdachs kommt langsam wieder zurück! Die letzten Tage hat sie mich jedes Mal freudig angebrummelt, wenn ich zur Tür rein kam. Sie freut sich so! Diese Lebensfreude ist so wunderschön, auch wenn es sicher noch eine Zeit lang dauern wird, ehe sie wieder richtig flott und problemlos laufen kann. Aber immerhin geht sie freiwillig ohne Zögern mit mir spazieren und ist allgemein nicht mehr so abwesend – im Gegenteil – sie ist so schön munter und schmust in letzter Zeit so gerne. Ich bin so unendlich dankbar, dass es ihr jetzt endlich besser geht und ich hoffe einfach, dass ich ihr noch möglichst viele schöne, glückliche Jahre ermöglichen kann.

Ach Frau Nehls, ich weiß garnicht was ich sagen soll…. DANKE, dass Sie Ihre Empfehlungen entwickelt haben! Ich weiß nicht, ob Topsy’s Zustand sich ohne diese Wundermittel so schnell gebessert hätte. Ja, es IST ein Wundermittel für mich – und das jetzt schon zum zweiten Mal.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Ihnen und wünsche auch Ihnen und Ihren Tieren weiterhin alles Gute!
Sie dürfen meinen Text und die mitgesendeten Bilder gerne auf Ihren Internetseiten veröffentlichen.

Liebe und dankbare Grüße von Topsy und mir!

Ulrike Müller (Mail vom 12.05.2018)

Anke Frank schreibt zur Hufrehe ihrer trächtigen Stute:

Liebe Frau Nehls, seit Mai betreuen Sie die Ponystute Czafra meiner Tochter mit Hufrehe. Durch Biofeld-Haaranalyse und Ihren Empfehlungen sowie diverser Medikamente konnten wir, dank Internet, das Pony mit Ihrer Hilfe betreuen und die Hufrehe gut behandeln. Am 11.9. war es so weit. Ein Hengstfohlen, mittlerweile prämiert, wurde ohne Probleme geboren. Liebe Grueße Familie Frank, Kontakt per Mail

Reinhart Kiefer, Therapeut + Reitlehrer schreibt: Meine trächtige Stute Delcanta hat Hufrehe

Nun ist es passiert. Delcanta hat diese schlimme, äußerst schmerzhafte Huferkrankung Hufrehe. Ich war mir in Punkto Haltung und Weidegang keiner Schuld bewusst. Daher konnte sie also die Hufrehe nicht bekommen haben. Meine Tierheilpraktikerin aus SE diagnostizierte eindeutige Medikamenten Hufrehe. Mein damaliger Tierarzt aus dem Nachbarort hat mit seinen falsch verabreichten Medikamenten nachweislich diese Hufrehe produziert. Was tun? Ich suchte mir verschiedenen Rat zum Thema Hufrehe, so auch im Internet. Mit den Empfehlungen von Fr. Nehls von denen ich gleich berichte,  durch Aderlass und mit einer Diät bestehend aus Heu, Stroh, Karotten u. Äpfeln, brachte ich Delcanta wieder zum Laufen. Im gleichen Jahr brachte ich sie noch zum Hengst, um einer erneuten Hufrehe aus dem Wege zu gehen. Welch ein Irrtum von mir: Schwangerschaft schützt vor Hufrehe gar nicht!!!!
Im Jahre 2004 brachte die Stute ein gesundes Hengstfohlen zur Welt. Delacio heißt der junge Mann.
Da ich ja nun besonders vorsichtig in der Haltung der Stute war, wollte ich unbedingt eine neue Hufrehe, eine Futterrehe, vermeiden. Tagsüber stundenweise auf die Weide. Auf dieser Weide stehen mehrere große Eichenbäume. Was ich nicht wusste, diese Früchte sind wohl für Pferde genauso anziehend wie Leckerli. Allerdings durch die Inhaltstoffe der Eicheln besonders gefährlich in Bezug auf Hufrehe.
Peng !!! Erneute Hufrehe Erkrankung ( 2 Jahre später nach Absetzen von den Empfehlungen im 3. Monat trächtig!). Sofortiger Anruf bei der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls. Nach 10 Tagen mit den Empfehlungen lief meine Stute wieder normal und das auch ohne besonderen Beschlag für die Hufrehe.
Kontakt: 0172.4222110 u. 04551.93912 Fax: 943715, Hammweg 3, 23795 Schwissel, Kontakt per Mail

Delice – ein zweiter Hufrehe Fall, Reinhart Kiefer berichtet erneut:

Delice, Oldenburger Stute von Don Primero. Ihre Besitzerin rief mich eines Abends weinend an: Mein Pferd muss getötet werden, es hat Hufrehe! Die Ärzte der Tierklinik hatten das Pferd aufgegeben. Die Hufrehe Erkrankung war zu sehr fortgeschritten. Nur Widerwillig gab man mir die Stute heraus: Wir geben ihnen 3 Wochen Zeit, Herr Kiefer! (Was immer das zu bedeuten hat.) Ich nahm das Pferd zu mir nach Neverstaven und begann sogleich mit den Emfehlungen von Frau Nehls.
Schon am nächsten Morgen war das bislang traurige schmerzbefallene Pferd nicht wieder zu erkennen. Ihr klares Auge und ihre aufmerksame Art gaben mir Hoffnung.
Nach 10 Tagen lief Delice wieder normal im Schritt.
Ich kann nur jedem Pferdebesitzer raten, bei Hufrehe und Reheerkrankung und bei anderen Beschwerden des Pferdes sich vertrauensvoll an Frau Nehls zu wenden.

Hufrehe – Erfahrungsbericht einer 13jährigen Islandstute

Erfahrungen Hufrehe

Diagnose: Hufrehe, der Albtraum eines jeden Pferdebesitzers…

Anfang Oktober 2015 bekam meine Islandstute „Lowis“ einen sehr heftigen Hufreheschub.

Die Tierärzte verabreichten ihr Schmerzmittel, Entzündungshemmer(Phenylbutazon) und Blutverdünner (Heparin). Ich ließ auch einen Aderlass machen, der jedoch nicht den gewünschten Erfolg zeigte. Und Hufverbände wurden angelegt.

Nach wochenlanger Behandlung stellte sich nicht wirklich eine Besserung ein. Anfang November verschlechterte sich ihr Zustand so sehr, dass ich mich entschloss sie in die Klinik zu bringen. Doch auch hier wurde nach weiteren Wochen (insgesamt 5) der Behandlung mit, unter anderem Phenylbutazon und Heparin bei absoluter Boxen -Ruhe kein zufriedenes Ergebnis erreicht.

Sie hatte immer wieder starke Schmerzen, es glich einer Achterbahnfahrt die nicht enden wollte. Nach den Medikamenten ging es ihr 1 -2 Tage etwas besser, danach wieder schlecht. Dies wiederholte sich ständig. Lt. Röntgenbilder hatte sie eine Hufbeinrotation, links 12° und rechts 11,5°. Die Hufe wurden so korrigiert das die Rotation zwar auf 2-4° verringert war, doch danach hatte das Pferd keine Trachten mehr was für den eh schon sehr schmerzhaften Reheschub nicht dienlich war, sondern kontraproduktiv. Es „fuhr“ ständig hin und her, leider mit der Tendenz nach unten.

Erfahrungen Hufrehe

Sie war dann lt. Klinik austherapiert.

Mitte Dezember 2015 entschloss ich mich das Pferd heim zu holen und hatte, ca. 2 Wochen vorher, bereits mit Fr. Nehls Kontakt aufgenommen. Dem Pferd ging es sehr schlecht.

Ich war sehr besorgt um mein Pferd. Fr. Nehls reagierte sehr schnell – sofort nach der Auswertung der Bioresonanz hatte sie mir einen Plan mit Empfehlungen für Lowis erstellt. Auch habe ich eine ausführliche Hufanalyse von ihr erstellen lassen, die sehr nützlich war und ist und mir als Pferdebesitzerin viele Wissensdefizite (was das sehr wichtige Ausscheidungsorgan „Huf“ betrifft) klar werden ließ.

Erfahrungen Hufrehe

Erfahrungen Hufrehe

Lowis bekam bis zu dieser Zeit immer noch Phenylbutazon , was für mich nach allen Anschein nach, eine „Schraube“ nach unten war. Ende Dezember habe ich auf eigene „Faust“ Phenylbutazon abgesetzt und nur noch die Empfehlungen von Frau Nehls gefüttert.

Mal ging es ihr 1 – 2 Tage besser – dann wieder schlecht bis sehr schlecht-wieder besser – wieder schlecht…


Aus meinem Umfeld wurden die ersten Stimmen „laut“-ob dieses Pferd noch mal wird? Ob die jemals wieder laufen kann???

An dieser Stelle mag sich so manch einer Fragen: warum das Pferd so lange leiden lassen?

Weil mein Pferd sich selbst nicht aufgab, täglich haben mir ihre Augen und Körpersprache „gesagt“ das sie kämpft mit allem was sie noch konnte. Natürlich ist hier eine gewisse Nervenstärke vom Besitzer gefragt und glaubt mir, es war auch für mich nicht einfach.

Trotz allem, hört in Eure Pferde „hinein“. Denn wenn das Pferd selbst nicht aufgegeben hat, lohnt es sich um so mehr um und mit dem Tier zu kämpfen.

Fr. Nehls hatte kurze Zeit später eine individuelle Kräutermischung (ich nenne diese Mischung: Hexen-Zaubertrank) für Lowis erarbeitet. Und nach dieser Empfehlung, konnte ich langsam eine stetige Besserung am Pferd erkennen. Zusammen mit der Kompetenz von Fr. Nehls und ihren genialen, speziellen, Empfehlungen haben wir es geschafft, dem Pferd Lowis wieder ihre Lebensqualität zurück zu geben.

Hier möchte ich noch erwähnen, dass eine korrekte Hufkorrektur mindestens genauso wichtig ist, wie alles andere. Den letzten Schliff, hat Lowis (von Fr. Nehls empfohlen) Herr Biling Rainer (Hufpfleger) mit sehr guter, ausgezeichneter, filigraner, Arbeit gegeben. Achtet auch unbedingt hier darauf, wem ihr Euer Pferd mit Hufrehe anvertraut.

Im Zusammenspiel von den einzigartigen Empfehlungen von Fr. Nehls und korrekter Hufbearbeitung geht es Lowis wieder sehr gut. Sie hat weder Beschlag noch Hufschuhe und trotz des heftigen Schubes eine erstaunlich gute Hufqualität. Die aktuellen Videos, glaube ich, sprechen für sich. Sie ist zurück im Leben!

Der Schub dauerte insgesamt ca. 6 Monate.

Leider kann ich in meinem Bericht nicht alle kleinsten Details erwähnen, das würde den Rahmen sprengen.

Aber ich hoffe sehr, ich kann mit dieser Erfahrung dazu beitragen, dass vielen Pferden mit dieser Krankheit geholfen werden kann.

Liebe Pferdefreunde-Besitzer!

Habt Geduld, Mut und Kraft, gebt nicht zu früh auf, kämpft mit und um Eure Pferde – diese wunderbaren Fellnasen haben es mehr als verdient um sie zu kämpfen!

Lasst Eure Pferde nicht zu früh einschläfern!

Und als letztes möchte ich noch ein sehr, herzliches, Dankeschön an Frau Nehls richten für ihre großartige Arbeit. Ich bin mir sicher ohne sie hätte mein Pferd den Schub nicht überlebt.

Euer Pferdefreund

Guten Morgen Frau Nehls,

ich wollte mich mal wieder bei Ihnen melden und Sie somit auf den aktuellen Stand von Samira bringen. Die Zeit ist so schnell an uns vorbei gezogen, was aber auch daran liegt, dass es Samira weiterhin gut geht und es sich auch bei mir nicht mehr der ganze Tag um die Rehe dreht 🙂 Wir geben weiterhin fleißig die Empfehlungen.
Letzte Woche hatten wir dann auch unseren Termin zum Röntgen. Die Tierärztin hat uns sofort bestätigt, dass wir alles richtig gemacht haben und den Reheschub auch sofort bemerkt haben. Daher kann ich nun berichten, dass Samiras Huf vorne links gar nichts abbekommen hat. Vorne rechts hat sie eine minimale Rotation. Hinten links ist auch alles bestens und hinten rechts hat sie eine minimale Hufbeinabsenkung und Rotation. Hinten rechts war ja schon immer unser Problem ( Haarriss Sprunggelenk März 2015).
Ich bekomme die Röntgenbilder von meiner Tierärztin und werde diese mit den weiteren Hufbildern dann zu Ihnen schicken. Meine Tierärztin hat uns auch das “Go” gegeben, weiterhin spazieren zu gehen und auch schon langsam mal im Schritt zu reiten. Dies haben wir dann am letzten Wochenende gemacht, natürlich nur weicher Boden und ich muss sagen, es tat einfach nur gut. Samira wie auch mir 🙂
Samira war danach wie ausgewechselt, ich glaube es hat ihr sehr gefehlt. Sie war an allem interessiert und ich musste sie keine Minute in irgendeiner Weise treiben oder animieren weiter zu gehen.
Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, oder was meinen Sie?

Vielen Dank und liebe Grüße nach Warburg-Scherfede,
Lena & Samira

Hier der Verlauf einer Hufrehe in bewegten Bildern, Toddys Geschichte macht bestimmt auch anderen Betroffenen Mut:

Hier der erste Clip aus dem September 2015

Nach einem knappen Monat Therapie sieht man schon die guten Fortschritte:

Das neueste Video von Anfang 2016 – Toddy hat es wirklich geschafft – und wie!

Hier ein Mail Verkehr aus den USA:

12.12.2015: Hallo Frau Nehls, es ist jetzt bald ein Jahr her, dass mein Andalusier an Hufrehe erkrankt ist. 
Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken – ohne all die Info auf Ihrer Webseite wäre mein “Ali” wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Im Anhang können Sie sich ein Bild machen von seinem Fortschritt: Die Rotation in seinen beiden Vorderhufen ist fast wieder ganz normal.
Anbei ein Foto von den Röntgenbildern – vorher/nachher – und ein paar Fotos von meinem hübschen Schimmel. Ich bin sehr erleichtert, dass ich dies mit ihm überstanden habe!!Erfahrungen Hufrehe
Vielen Dank und alles Gute! Mit freundlichen Grüßen, Regine

PS: Mein Hufschmied kann es immer noch nicht glauben, wie gut sich mein “Ali” erholt hat!!  Und auch die Tierärztin war sehr erstaunt, wie gut die Hufe jetzt ausschauen.

 

Ein harter Bursche?


Hallo, bei uns liegt der Verdacht nahe das mein Haflinger Hufrehe hat.
Wir haben ihn auf Diät gesetzt, er hat die vergangenen 3 Jahre Wohlstandsspeck angefuttert…..ich mache seit gestern Fressbremsentraining…..
Ich vermute vorne rechts ist es am schlimmsten. Die vergangenen Wochen wollte er nicht von der Koppel geholt werden, hat Menschen gedroht, und ging recht steif.
Ich habe das wahrgenommen aber nicht beachtet.
Jetzt ging er richtig lahm, der Schmied hat ein Hufgeschwür gefunden und beseitigt und uns gesagt das die Hufe nach Rehe aussehen, wir sollen aufpassen!
Es sind etwa 3 Wochen vergangen. Wir haben ihn oft zuhause im Stall, Hof gehabt und sind weiter geritten. Erst unwillen, dann läuft er sich ein.
Jetzt denke ich ich möchte wissen ob er Rehe hat oder nicht. Ich möchte aber auch keine riesen Rechnung bekommen und allerlei Medikamente.
Reicht es wenn ich eine Blutprobe machen lasse? Auf was muss ich achten?
Und wenn er Hufrehe hat, was raten sie mir was an Globoli und Kräuter sinnvoll sind für den Burschen.

Es kann wirklich jeden treffen, das ist das Problem, gleich, wie lange man Pferde hat…: Hallo Frau Nehls,  meine Shettystute Sissi ist an Hufrehe erkrankt. Und das, obwohl ich schon 36 Jahre Pferde halte und so aufpasse. Sissi ging zunehmend klammer und ich habe sofort reagiert und den Tierarzt gerufen – eine Woche vorher war der TA da, weil sie Husten hatte (sonst war das Pony nie krank gewesen). Sissy hat zuviel auf den Rippen und durfte nochmal auf die Herbstkoppel…….. die 3 anderen Shettys sind gesund. Ich habe Ihre Seite gefunden, gelesen und gelernt. TA: Heparin, Equioxx, ich: die Empfehlungen von Ihnen (ich behandle seit 25 Jahren homöopathisch. Der TA kam selten und nur, wenn ich nicht weiter kam). Verband und Gips war meiner Meinung nach nicht nötig. Sissi stand zwei Tage am Haus im Offenstall mit weichem Auslauf und ging dann wieder auf die Winterkoppel (Gras bereits abgefressen) – 2000qm. Ich bin kein Freund von Aufstallen. So lahm war Sissi auch nicht.
Am Tag nach dem TA kam die Huforthopädin und Sissi lief danach bereits fast wie immer. Sissi läuft schon immer barfuss und hat tolle Hufe. Ich möchte aber Hufschuhe (equine fusions) kaufen.
Die Empfehlungen bekommt sie jetzt natürlich weiter, Equioxx wurde 9 Tage gegeben und ist seit 3 Tagen abgesetzt. ASS 1000mg habe ich gestern zuletzt gegeben. Sissi ist wieder fit, lahmfrei, und bekommt rationiert Heu. Der TA meint, es wäre nicht nötig zu röntgen.
 Meine Frage nun an Sie: Wann darf ich Sissi wieder fahren? Ich bekomme Sissi (Schimmelchen) nicht schlanker, wenn ich sie nicht arbeite. Liebe Grüße aus der Pfalz 

P.S Ihre Internetseite ist klasse! Ihre Einstellung zur Haltung, Fütterung und ganzheitlichen Betrachtung teile ich.

Wie meistens in Verbindung mit HufreheHallo, bei meinem Shetty wurde letzte Woche Cushing per Blutbild festgestellt! Wie meistens in Verbindung mit Hufreheschub! Sie ist 20 Jahre alt ! War ein Sportpony und wird jetzt noch von meiner Tochter leicht bewegt! Wir haben sie erst seit 2 Jahren ! Gerne würde ich auf die Tabletten verzichten und mit Ihren Empfehlungen arbeiten. Herzlichen Dank!

Ja, so ist das meistens… Liebe Frau Nehls, ehrlich gesagt bin ich ziemlich ratlos und verzweifelt bzgl. unseres 4-jährigen Minishetty-Wallachs Monty. Wir halten ihn mit 3 weiteren Isländern im Offenstall und waren/sind sehr auf eine Rassengerechte Fütterung bedacht. Unser größter Graus war eine Hufrehe. Die Ponys kommen seitdem es nachts so kalt war schon nur noch ab 11 mittags bis 3 oder 4 Uhr nachmittags raus auf eine karge Weide. Unsere Fütterung besteht nur aus Mineralfutter und Heu zudem wird der Minimann täglich bewegt.

Ich dachte wirklich wir haben alles im Griff…

Nun seit ca. einer Woche habe ich den Salat. Pony fing stark an zu lahmen. Ich dachte sofort an eine Rehe und rief den TA. Dieser sagte es wäre keine Rehe, da keine Pulsation spürbar war und ebenfalls die Zangenprobe negativ. Er verschrieb uns Metacam. Durch das Schmerzmittel ging es dem Minimann etwas besser. Mittwoch letzter Woche holte ich einen anderen TA hinzu – auch dieser sagte keine Rehe. Pony ging es nicht besser. Diesen Samstag konnte der Kleine so schlecht laufen, dass ich ihn einlud und in die nahe gelegene Klinik brachte. TA sagte sofort zu mir – der hat keine Rehe. Ich bestand auf eine Blutuntersuchung und Röntgenbilder. Der Befund spricht für sich. Rehe mit leichter Hufbeinrotation auf beiden Vorderbeinen. Der TA kürzte die Zehe etwas und legte einen Verband an. Zudem verordnete er 10 Tage Boxenruhe sowie einen Blutverdünner zum Spritzen. Ich habe das Gefühl, egal wie sehr man sich mit Haltung-und Fütterung auseinander setzt desto mehr schlimmes passiert einem. Der kleine ist bisher mit unseren Isis auf der Weide mitgelaufen. Im Sommer sind Sie nachts draussen und im Winter tagsüber. Muss er jetzt in Einzelhaltung auf dem Paddock bei Heu weiterleben? Er ist weder fett noch untrainiert, ich verstehe es nicht und bin tiefst traurig. Andere Pferde werden dick und fett, stehen 24 Stunden auf Kuhgras und es passiert nichts…!

Haben Sie eine Idee welche Ansätze ich nun verfolgen könnte? Ich möchte dem kleinen Helfen und ihm wieder ein „normales“ Leben in der Herde ermöglichen. Da wir Selbstversorger im Offenstall sind bin ich bereit alles zutun und anzupassen. Leider sitzt mir der Satz: Einmal Rehe immer Rehe seit einer Woche wie ein dunkler Schatten im Nacken und ich weiß nicht mehr weiter…

Er hatte schon immer empfindliche Sohlen, aber hier haben wir schon immer auf regelmäßige Hufbearbeitung ( alle 6-8 Wochen) geachtet. Zudem hat er Sommerekzem, welches wir aber sehr gut im Griff haben.
Jetzt hat er noch Rehe.. Ich weiß nicht was ich falsch mache bzw. womit der Ponymann das verdient hat.

Können Sie uns helfen? Ich weiß einfach nicht mehr weiter, ist das Ekzem im Griff bekommt er eine Rehe. Der kleine Körper scheint am Ende, auch wenn man es ihm nicht ansieht.

Vielen Dank und Grüße aus dem Sauerland

Das ist das ganz große Dilemma, jeder erzählt etwas anderes, aber Leute einem müsst Ihr trauen, am Besten erst einmal Eurem eigenen Gefühl, horcht mal in Euch rein, was Ihr glaubt, was richtig ist und handelt dann genau nach Eurem Gefühl…

Meine Hafistute ist 21 Jahre alt und hatte vor 4 Jahren Hufrehe vorne links schlimm und rechts nicht ganz so schlimm. Bisher habe ich wirklich alles versucht. Entgiften, Futter umgestellt usw.  Vor 10 Wochen hat sie sich das Eisen abgetreten. Wir haben beide vorne runter genommen weil kein Nagel mehr hielt. Seit dem trägt sie tagsüber auf dem Paddock Hufschuhe Old Mac…

Auf meine Antwort dann: Hallo Frau Nehls, vielen Dank für Ihre Rückantwort. Wir wollen am Montag mit der Stute in die Klinik fahren und ein Röntgenbild machen lassen und mit dem dort ansässigen Schmied beraten. Leider erzählt uns seit vier Jahren jeder etwas anderes. Das ist das grosse Problem. Man weis nicht wen man trauen kann. Erzählen alle viel.
Ich werde die von Ihnen vorgeschlagenen Empfehlungen testen.
Es ist einfach eine Katastrophe so alleine mit vielen Meinungen stehen gelassen zu werden. Und die Klinik wird mit dem Schmied wieder Eisen vorschlagen. Die Sohle ist sehr dünn. Ich werde mit meiner Tochter die Hufanalyse besprechen. Seit Wochen gaben wir Horizontal Therapie.

Hier hatte ich eine Hufanalyse empfohlen aufgrund von Huffotos…

Ein sehr interessanter Ansatz, aber ich denke ich werde jetzt erst einmal die von Ihnen empfohlenen Mittel dazu geben und die Entwicklung abwarten.
Dass an der Hufstellung einiges im Argen ist das sehe ich auch so, ich denke da ist es aber dann zielführender ich suche hier vor Ort nach einer kompetenten Möglichkeit, ich kann die Hufe nicht selbst bearbeiten und der momentane Hufpfleger ist leider recht uneinsichtig.
Morgen habe ich noch einen Termin mit meinem Tierarzt des Vertrauens, der nun endlich wieder vom Urlaub da ist,
er wird meine Stute ergänzend zur Ihrer Analyse mit Osteopathie und Akupunktur behandeln und ich hoffe dann sind wir schon auf einem ganz guten Weg der Besserung. Ich bin sehr gespannt wie die Empfehlungen Wirkung zeigen.

Hallo Frau Nehls, unser Pony ist am Mittwoch total plötzlich an Hufrehe erkrankt. Der Tierarzt sprach von einem Reheschub. Niemand am Stall hat Erfahrungen damit und wir sind ziemlich verzweifelt. Man merkt dem Pony an, dass es Schmerzen hat. Sie steht sehr wackelig und möchte sich nicht bewegen. Inzwischen legt sie sich auch hin. Kreislauf bedingt geht es ihr sehr gut, sie ist aufmerksam und frisst. Das gibt uns immerhin noch eine kleine Hoffnung.
Sie bekommt Aspirin, Heparin und Schmerzmittel. Die Box wurde dick mit Stroh gefüllt, haben leider nichts anderes am Stall, sprich Sägespäne o.ä. Die Beine werden zweimal am Tag ausgiebig gekühlt. Mehr können wir momentan nicht machen. Jedoch die vielen Informationen im Internet über schnelles, effektives handeln und die große Gefahr dieser Krankheit bereitet uns große Sorgen.
Zur Ernährung: sie steht seit acht Jahren in dem Stall und wurde nie anders gefüttert, deshalb können wir uns auch nicht vorstellen, dass es von der Ernährung kommt. Eventuell liegt es am Stoffwechsel. Mit ca 23 Jahren ist sie schließlich auch nicht mehr die jüngste. Morgens gibt es ne kleine Schüssel Kraftfutter und abends Silage. Tagsüber steht sie draußen, jetzt im Sommer auf der Wiese und im Winter auf dem Paddock. Sie wird fast täglich bewegt.
Am Montag oder Dienstag kommt nochmals der TA. Eigentlich wollte ich bis dahin warten weiteres zu unternehmen aber ich bin durch Recherche im Internet auf ihre hp gestoßen und wollte Sie schonmal kontaktieren und fragen was Sie mir empfehlen würden.

Sehr geehrte Damen und Herren, im Nov. 2013 hatte mein Haflinger den ersten Rehe-Schub, es wurden Röntgenbilder gemacht und dieser Tierarzt meinte, das wäre nicht die erste Rehe, die er hätte. Allerdings ist mir das nicht aufgefallen, da keine Anzeichen da waren. Zu dem Zeitpunkt hatte er einen normalen Beschlag vorn, der dann in einen Rehe-Beschlag umgewandelt wurde, bei dem der Strahl abgeplstert wurde und die Zehe gekürzt wurde. Dies wurde alle sechs Wochen erneuert. Mein Haflinger erhielt zusätzlich Blutverdünner und Diät. Er durfte auf den Paddock und sich so bewegen, wie er wollte.

Es wurde etwas besser, jedoch im Februar 2014 hatte er einen weiteren Schub, der schon einiges schwerer war. Da hat der Haus- und Hoftierarzt sofort einen Aderlass gemacht, was ihm sehr den Schmerzdruck genommen hat. Die Eisen wurden abgenommen und wieder geröngt. Nun hatte er eine erhebliche Senkung. Daraufhin sind wir in eine Tierklinik gefahren, wo sie ihm wieder Blutverdünner gegeben haben und Gipsverbände unter die Vorderhufe gebastelt, die die Hufe hinten hoch gestellt haben. Er sollte wieder Diät halten, aber sich auch wieder bewegen können, wie er selbst wollte. Zusätzlich habe ich Ihre Empfehlungen gefüttert, die meiner Meinung nach schnell eine Besserung brachten. Die Gipsverbände sollten eigentlich zwei Wochen halten, gingen aber schon nach drei Tagen wieder ab. Daraufhin haben wir den Schmied angerufen, der uns geraten hat, Schaumstoff mit Verbänden unter die Hufe zu bringen, der dann auch noch ein wenig die Schmerzen nimmt, weil er elastisch den Huf abpolstert. Wir haben dazu die Schaumstoff-Ummantelung für Wasserrohre aus dem Baumarkt benutzt, was sehr gut gehalten und auch geholfen hat.

Wieder ging es etwas aufwärts und er bekam wieder den schon oben erwähnten Rehe-Beschlag. Doch ganz verschwanden die Beschwerden nicht. Ende Mai 2014 hatte er wieder einen ganz schweren Schub, wobei er nur noch eine Sohlendicke von 1,5 mm
hatte laut Röntgenbildern und sollte eingeschläfert werden. Da er jedoch in der ganzen Zeit zwar sehr schlecht laufen konnte, aber sonst einen fitten und wachen Eindruck machte, haben wir das abgelehnt. Daraufhin wurde der Beschlag, der für die Röntgenbilder entfernt worden war, nicht wieder aufgebracht, sondern wir haben wieder die Schaumstoffverbände angelegt, mit denen er gut klarkam. In der Tierklinik, in der wir die letzten Röntgenbilder hatten machen lassen, wurde uns dann geraten, dem Pferd eine Null-Diät über 14 Tage aufzuerlegen, mit 3x eine Handvoll Heu am Tag, damit er stark abnimmt und so vielleicht der Stoffwechsel einen Schub in die richtige Richtung erhält.

Das haben wir als unser letzte Chance gesehen und durchgezogen. Es hat geholfen! Laut Tierarzt hatte er eine 50/50 Chance, dass es klappt. Aber seitdem ging es nur noch aufwärts, auch mit Hilfe Ihrer Empfehlungen und weiterer homöopathischer Mittel. Beschlagen worden ist er seitdem nicht mehr, da die Durchblutung der Hufe besser sein soll ohne Beschlag. Es scheint zu helfen, dass der Schmied die Zehen zunächst sehr gekürzt hat und die Trachten möglichst nicht geschnitten hat, damit der Huf hinten etwas höher steht. Seit ca. 2 Monaten läuft er beschwerdefrei, allerdings muss die Sohle noch etwas dicker werden, was durch das Tragen von Hufschuhen auf Asphalt erreicht werden soll. Gras bekommt er nur portioniert und ASS nimmt er immer noch zur Blutverdünnung, allerdings inzwischen nur noch die halbe Dosis. Demnächst soll versucht werden, auch das abzusetzen. Wir müssen allerdings immer darauf achten, dass er sein Gewicht hält und nicht mehr zunimmt.

Betreff: Hilfe bei Hufrehe

Sehr geehrte Frau Nehls, ich bräuchte etwas Unterstützung meinem Pony Dixi. Dixi ist 1,20m groß und 25 Jahre alt. Sie hat seit Jahren Probleme mit Hufrehe. Ihr Hufbein ist bereits stark abgesenkt an allen vier Hufen, vorne trägt sie einen Kunststoffbeschlag mit Steg (Duplos).
Aktuell hat sie aus unerfindlichen Gründen einen starken Reheschub an allen vier Hufen. Cushing und EMS wurden vor einigen Monaten durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen.
Sie bekommt Equipalazone, ich kühle die Hufe und zusätzlich wurde eine Bioresonanz Therapie gemacht und Akupunktur.
Da alles nicht zum gewünschten Erfolg führt, bin ich mittlerweile sehr verzweifelt, da mein Pony kurz vor dem Einschläfern steht, wenn sich die Erkrankung nicht bald bessert.
Was können Sie mir empfehlen?
Über eine Antwort bin ich sehr dankbar.

Hallo ihr lieben Leute vom Tierheilkundezentrum, unser Pony Holli hat laufend Hufreheschübe mit Abszessen die folgen. Sie ist erst 5 Jahre alt, sie hat auch die Fettdepos die auf ein EMS Pferd hinweisen der Insulinwert ist erhöht der darauf hinweisen könnte das es EMS ist so der Tierarzt.
Ich soll sie nun abspecken wobei sie das ganze letzte Jahr schon kein Gras gesehen hat nur Heu aus engmaschigen Heunetzen davon reichlich  ( 24h Heu). Unsere Pferde sind in einem Laufstall mit großem Sandpadok. Bewegen wird immer schwieriger, da sie ständig Schmerzen hat und nicht laufen kann.
Was kann ich tun? Bitte schreiben sie mir! Ich bin am verzweifeln. Habe erst ein Pony welches Cushing diagnostiziert hatte und die Tabletten nicht vertrug verlohren. wir mussten es einschläfern.

Mit meinen Empfehlungen zurück ins Leben. Topsy und ich sagen DANKE!

Liebe Frau Nehls,

Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an uns erinnern – an Topsy und mich. Viele Jahre ist es her (es war 2006), als Topsy an Hufrehe erkrankte und ich nach dem rettenden Strohhalm griff. Lange Zeit litt Topsy unter dem Schub und erst mit Ihren Empfehlungen wurde es nach und nach wieder besser.

Was soll ich sagen…. DIESE RETTETEN TOPSY JETZT ERNEUT DAS LEBEN!!!

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll… Wir haben seit 2010 unseren eigenen wunderschönen Stall für Topsy und seitdem ging es ihr immer gut. Niemand mehr, der irgendwas füttert, was nicht ins Pferd gehört… Auch die Hufe hatte ich mit der Zeit wieder unter Kontrolle, die sich ja durch die vielen Rehe Schübe damals sehr verformt hatten. Es sah gruselig aus. RICHTIG gruselig. Und keiner dieser ach so tollen Experten konnte da was dran ändern. Schon garnicht am “Laufkomfort”. Tja, Sie werden es nicht glauben, aber ich bin jetzt SELBST Hufmensch. So nenn ich es. Ich arbeite nach Linda Harris’ Methode “TACT” – the anatomically correct trim, zu deutsch der anatomisch korrekte Trimm. Leider in Deutschland bisher kaum bekannt, dabei ist diese Bearbeitungsmethode so lebensrettend! Es wird nicht stur nach Schema F gearbeitet, sondern mithilfe von bestimmten Mappings genauestens gemessen, wie der individuelle Huf bearbeitet werden muss, um anatomisch exakt passend für das Pferd zu sein. Ich habe anfangs verschiedene andere bekannte Methoden “ausprobiert” und hatte bei Topsy’s Hufen mit keiner davon Erfolg. Erst TACT brachte uns auf den richtigen Weg.

Leider wäre unser gemeinsamer Weg kürzlich beinahe zu Ende gewesen…

Topsy ist jetzt 31 Jahre, sie hat heute (12.05.) Geburtstag. 🙂
Die letzten Jahre hat Topsy keine der Empfehlungen mehr bekommen, weil ich mir so sicher war, dass die Ursache für die Schübe damals der alte Stallbesitzer mit seiner dummen Fütterei war (Zuckerrüben, Äpfel und Co, trotz meines ausdrücklichen Verbots) und die nicht ganz passende Hufbearbeitung. Beides war ja nun aus der Welt geschafft. Und tatsächlich hatte Topsy keine weiteren Schübe seit ich die Hufe selber bearbeite.
Auch was die Fütterung angeht, bin ich ein absoluter Kontrollfreak und Klugscheißer geworden. Was immer ich auch füttere, es wird jeder Inhaltsstoff genauestens analysiert. Ich kenne mich jetzt mit der gesunden Ernährung von Pferden besser aus, als mit meiner eigenen.
Da Topsy mit zunehmendem Alter immer schmaler wurde, trotz 24h Heu, füttere ich seit langem Heucobs und Reiskleie zu – andere “Dickmacher” sind ja bei so vorbelasteten Reheponys leider tabu…. aber die Reiskleie ist schon in Ordnung, wenn so ein Pony zunehmen muss und die liebt sie. Da wird immer wild an der Stalltür gerüttelt, wenn sie hört, dass ich ihr Essen zubereite. Wenn man die Tür nicht verriegelt, schubst Topsy sie auf – und brummelt dann laut und fordernd. Man könnte sagen, sie bewaffnet sich mit Messerchen und Gabelchen – fehlt nur noch die Serviette am Hals.
Dank der Zufütterung, plus weiterhin 24h Heu, hat sie eine gute Figur.

Doch nun kam der schwere Schicksalsschlag, der beinahe alles beendete…

Topsy konnte im Januar plötzlich von heute auf morgen ihr Heu nicht mehr essen. Es kam alles in Röllchen wieder heraus. Sie bekam es einfach nicht hinter gekaut. Also kam am nächsten Tag der Tierarzt und hat die Zähne geraspelt – unter Sedierung. Ja, da waren einige Haken und scharfe Spitzen dran, die scheinbar der Übeltäter waren. Es war auch etwas entzündet, deswegen bekam Topsy nach der Behandlung noch eine Zeit lang Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Nach dem Absetzen des Schmerzmittels begann das Drama. Topsy wurde von Tag zu Tag steifer, lag öfter… Wendeschmerz, Schonhaltung… Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich realisierte, dass wahrscheinlich schon direkt nach der Sedierung ein böser Reheschub schon voll in Gange war…. Durch die Schmerzmittel bekam man davon natürlich erstmal nichts mit, erst nach dem Absetzen zeigte sich das Ausmaß. Wie ich von anderen Betroffenen erfahren habe, ist eine Hufrehe nach einer Sedierung wohl keine Seltenheit, vor allem, wenn das Pferd schon vorbelastet ist, was Rehe angeht … Leider kam diese Info für uns zu spät. Und es gibt ja auch kaum Tierärzte, die Pferden ohne Sedierung die Zähne raspeln. Ist ja auch nicht ganz ungefährlich, zumal bei Topsy’s Zähnen einiges zu machen war.

Nun ja, jetzt knallte ich unsanft auf den Boden der Tatsachen – mein geliebtes Pony hatte wieder Hufrehe und diesmal war es so schlimm wie noch nie zuvor. Meine arme Topsy konnte kaum noch laufen. Schon ein einziger Schritt schmerzte so sehr, dass sie am ganzen Körper zittere! Normalerweise bin ich GEGEN Schmerzmittelgabe bei Hufrehe, weil das Pferd dann eben zuviel und falsch seine Hufe belastet, weil es ja den Schmerz nicht mehr wahrnimmt. Das Risiko einer Hufbeinrotation und Absenkung des Hufbeins steigt enorm. Dennoch bekam Topsy eine Weile Schmerzmittel, weil die Schmerzen einfach zu extrem waren. Natürlich brachte das nicht viel. Nach dem Absetzen war es wieder genau so schlimm. Und ja – diesmal dachte ich wirklich sehr oft darüber nach, ob es nicht das beste wäre, meinen armen Schatz von all diesen Qualen zu erlösen. Sie litt so sehr, dass sie kaum noch Appetit hatte. Obwohl sie nun wieder Heu essen konnte, ging sie kaum dran … Ihren Heucobs-Brei ließ sie manchmal zur Hälfte stehen und ich dachte wirklich DAS WAR’S – jetzt beschließt sie, mir vorm vollen Trog zu verhungern. Sie will nicht mehr. Es wirkte manchmal, als hätte sie sich aufgegeben.

Topsy lag nur noch. Sie stand maximal für eine Stunde auf, während ich den Stall sauber machte und sie putzte … Eine kleine Runde gingen wir auch täglich im Schneckentempo spazieren, denn Topsy hat auch leichte Arthrose und da wäre es Gift, wenn sie gar keine Bewegung bekäme. Sie trägt seit Jahren schon Hufschuhe an den Vorderhufen, da leider ihr Sohlenhorn nicht mehr so dick nach wächst, nach all den damaligen Reheschüben. Aber mit den Schuhen geht es prima. Nach den Spaziergängen ließ sie sich in ihr Strohbett fallen und blieb liegen, so lange bis dann doch mal Hunger kam und sie sich hoch quälte. Jeden einzelnen Tag saß ich bei ihr im Stall und heulte wie ein Schlosshund – JEDEN TAG! Zum Teil mehrmals am Tag. Ich brach einfach in Tränen aus beim Anblick meines leidenden Ponys. Obwohl ich weiß, dass man für das Pferd stark sein muss und Zuversicht ausstrahlen sollte … Wieder und wieder weinte ich meinem Pferd die Mähne nass. Es war eine unbeschreibliche Ohnmacht, ja, das Wort Ohnmacht beschreibt es wahrscheinlich am besten. Diese Hilflosigkeit, nichts tun zu können…
Kein freudiges Brummeln mehr von Topsy, wenn ich mit dem Essen komme, kein Drängeln an der Tür mehr, kein Verlangen nach Nachschub… Manchmal hatte ich den Eindruck, sie frisst nur noch, um mir einen Gefallen zu tun. Der Gedanke, meinen Schatz über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen, war mein täglicher Begleiter. Doch irgend etwas sagte mir immer, dass es noch nicht soweit sei. Da waren diese kleinen Momente…. Momente, in denen ich noch einen Funken Lebenswillen in Topsy’s Augen sah…. ein kleines bisschen Freude, wenn es Reiskleie über die Heucobs gab…. ein kleines leises Brummeln…. ein zuversichtlicher Blick…. Das machte mir Hoffnung, an die ich mich klammerte. Und dann gab es Momente, in denen brach alles wie ein Kartenhaus zusammen und in denen verlor auch ich beinahe meine Hoffnung. Es war ein einziger Alptraum. Und wieder der Gedanke…. wie lange soll sie noch leiden? Ist das fair? Wenn man doch nur wüsste, was richtig und was falsch ist…

In all dieser qualvollen Zeit dachte ich oft an die Empfehlungen zurück. Aber Topsy wollte ja eh schon kaum etwas essen… es war ein Krampf, die lebensnotwenige Menge an Heu und Heucobs in das Pony rein zu bekommen. Wie soll das dann mit denEmpfehlungen kappen? Die wird sie wieder nicht fressen, wenn sie jetzt schon so viel von ihren Heucobs stehen lässt. Irgendwann stöberte ich dann doch mal wieder im Shop des Tierheilkundezentrums und siehe da: die Empfehlungen gibt es jetzt auch in flüssig! Es ist kaum zu glauben, aber bereits in der zweiten Woche ging es Topsy schon etwas besser!
Es ist genau wie damals beim ersten Mal. Es wird von Tag zu Tag einen kleinen Hauch besser. Genau wie damals, bemerkte ich auch jetzt, dass es ihr psychisch etwas besser geht. Sie wurde nach und nach wieder aufgeweckter, wirkte fröhlicher, trotz der noch vorhandenen Schmerzen. Da war plötzlich wieder diese Lebensfreude in ihr zu sehen. So kleine Zeichen, die einem das sichere Gefühl geben, dass es jetzt bergauf geht. Ein freudiges Brummeln, wenn man in den Stall kommt, ein besserer Appetit …. und auch gaaanz langsam weniger Schmerzen. Ich merkte, dass jetzt endlich auch in Topsy wieder die Hoffnung wächst. Sie bekommt jetzt seit dem 21.04. täglich die Empfehlungen und ich merke wirklich, wie es ihr hilft! Sie war wirklich extrem steif, der Rücken steinhart, alles total verspannt…. das alles lässt jetzt immer mehr nach, sie bewegt sich schon besser. Jeden Tag ein bisschen mehr Freude über das Essen, jeden Tag ein bisschen mehr Appetit und jeden Tag ein kleines bisschen mehr Freude in ihren Augen.

Und langsam wird auch das Tempo beim Spaziergang einen kleinen Hauch schneller. Natürlich braucht das alles Zeit… gerade in so einem hohen Alter steckt man eine Hufrehe eben leider auch nicht mehr so gut weg, wie in jungen Jahren. Aber wir haben wieder Hoffnung, denn es geht wirklich jeden Tag ein bisschen besser! Und Topsy ist wieder so schön wach und nimmt viel mehr am Leben Teil. Wenn wir vom Spaziergang kommen, lässt sie sich nicht mehr sofort erschöpft in ihr Bett fallen und muss sich dann erstmal über eine Stunde ausruhen, sondern bleibt immer erstmal noch eine Weile stehen und frisst. Später legt sie sich dann meist nochmal hin und ruht sich aus, steht dann aber beizeiten von alleine wieder auf und möchte ihren Brei.
Gestern hat sie das erste Mal wieder nach Nachschub verlangt, als sie mit ihrer Abendportion Heucobs fertig war!!!! (das ist eine kleinere Portion, sie bekommt gegen 20 Uhr nochmals eine große Nachtportion und natürlich immer Heu zur freien Verfügung). Sie kam tatsächlich zur Tür, gab ihr einen Schubs mit der Nase und brummelte nach MEHR!! Das war so unglaublich schön… wie hatte ich das vermisst!!! Mein kleiner süßer Frechdachs kommt langsam wieder zurück! Die letzten Tage hat sie mich jedes Mal freudig angebrummelt, wenn ich zur Tür rein kam. Sie freut sich so! Diese Lebensfreude ist so wunderschön, auch wenn es sicher noch eine Zeit lang dauern wird, ehe sie wieder richtig flott und problemlos laufen kann. Aber immerhin geht sie freiwillig ohne Zögern mit mir spazieren und ist allgemein nicht mehr so abwesend – im Gegenteil – sie ist so schön munter und schmust in letzter Zeit so gerne. Ich bin so unendlich dankbar, dass es ihr jetzt endlich besser geht und ich hoffe einfach, dass ich ihr noch möglichst viele schöne, glückliche Jahre ermöglichen kann.

Ach Frau Nehls, ich weiß garnicht was ich sagen soll…. DANKE! Ich weiß nicht, ob Topsy’s Zustand sich ohne diese Wundermittel so schnell gebessert hätte. Ja, es sind Wundermittel für mich – und das jetzt schon zum zweiten Mal.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Ihnen und wünsche auch Ihnen und Ihren Tieren weiterhin alles Gute!
Sie dürfen meinen Text und die mitgesendeten Bilder gerne auf Ihren Internetseiten veröffentlichen.

Liebe und dankbare Grüße von Topsy und mir!

Ulrike Müller (Mail vom 12.05.2018)

Erfahrungsbericht von Franziska Selina Isabella Alb

Pfingstsonntag kam meine Lipizzaner Stute zu mir. Sie hatte langanhaltende Schmerzmittel die nach wenigen Tagen aufhören zu wirken. Ab dem Moment ging sie Stock lahm stand und lag nur noch. Ich bestellte den Hufschmied, der ihr die Eisen abnahm was dringend erforderlich war. Da die Zehe viel zu lang war und der Trachten zu kurz. Meine Stute hat eine starke Hufbein Absenkung
Mein Hufschmied stellte sie grob in die Form die ursprünglich vorgesehen ist. 
In der Zeit hab ich oral Schmerzmittel gegeben müssen und Gluboli (Arnika, Apis melifica, vux Nomica). Die Schmerzmittel reduzierte ich langsam. Ich zog meine Tierheilpraktikerin zu Rate. Sie machte Akkupunktur setzte Blutegel und wir haben ihr dann chinesische Kräuter morgens und abends gegeben.

Nach wenigen Tagen wo ich keine Schmerzmittel mehr gab wurde es so schlimm, das ich überlegte sie einschläfern zu lassen. Ob es vielleicht besser für sie wäre. Und da fiel mir ein Beitrag einer Kundin von euch ein die etwa das gleiche berichtete.

Ich kontaktierte euch bevor die Stute zu mir kam… Ihr seid toll und so lieb ihr habt mir Mut gemacht und mich meiner angenommen. Ich guckte mir die Empfehlung von euch an und war dann aber etwas verschreckt von den Kosten. Und vorallem wollte ich nicht glauben das die Empfehlungen so viel Wirkung haben sollen. Ich setze die Empfehlungen nicht um und dachte das geht auch so …

Nun wo es aber meiner kleinen so schlecht ging das ich so verzweifelt war, kam ich doch auf eure Empfehlungen zurück. 
Und was soll ich berichten, sie mochte den Kram nicht fressen …. Vor allem nicht in den Mengen, also was tat ich… Ich reduzierte die Mengen, alles aufgeweicht in lauwarmen Wasser. Anfangs gab’s noch die Globuli… Auch diese reduzierte ich bei weilen. 
Und das Resultat… Sie fliegt über die Weide sie Galoppiert wie ein Fohlen freut sich ihres Lebens!

Nun ging es auf eine andere Weide aber das war dann doch zu viel, lahmte wieder etwas. Ich holte sie dort wieder weg und gab wieder die Empfehlungen, zu fressen gab’s Heu und Mais vom Nachbarn ( was sie nicht sollten) und meine Magerweide… Und auch hier wieder innerhalb kürzester Zeit (ein oder zwei Wochen) ging es ihr wieder Blendend!!!

Und ihre Hufe werden immer besser sehr interessant ist das der Huf so wächst wie er eigentlich soll…. Und nicht so merkwürdig gestellt wie sie waren als ich sie holte.

Nun wollte ich euch davon mal berichten und mich bei euch bedanken das es euch gibt und für das was ihr tut. Und es tut mir leid daß ich Zweifel hatte vor allem bei meinem Pferd habe ich mich dafür schon entschuldigen müssen. 
Es ist jeden einzelnen Cent Wert! 
Es ging auch nicht um die Kosten nur ich hatte gedacht wenn es nicht wirkt wäre es echt doof… Aber an jeden Zweifler der das hier liest, es wirkt und es ist die beste Investition, besser auf jedenfall als den Tierarzt zu bezahlen und am Ende sehr viel günstiger!!! Und nachhaltiger!

Erfahrungen hufrehe