Hufrehe & wir

Wie wir dazu kamen, uns einmal kritisch mit dem Thema Hufrehe auseinander zu setzen…

Hufrehe

Das sind wir…

Claudia, Jahrgang 1966, Tierheilpraktikerin:

„Pferde begleiteten mein Leben von Anfang an. Als meine Haflingerstute Sina an Hufrehe erkrankte und kein Tierarzt wirklich helfen konnte, begann ich intensiv, mich mit der Therapie und Fütterung bei Hufrehe auseinander zu setzen. Die Hufrehe von Sina gab den Ausschlag zu meiner Ausbildung als Tierheilpraktikerin, zur Entwicklung der Kräuter für Pferde Nehls Rehe-Ex und Hufelexier und zur Gründung des Tierheilkundezentrums. Mich faszinierte die schnelle Heilung Sina`s Hufrehe durch meine Kräuter und Homöopathie so sehr, dass ich aus meiner Berufung einen Beruf machte und mich als Tierheilpraktikerin selbständig machte. Das ist lange her und war in den 90er Jahren. Seither liegt mein Schwerpunkt in der „innerlichen“ Behandlung der Hufrehe. Durch zahlreiche Therapieerfolge und entsprechende Mund zu Mund Propaganda behandelte ich im Laufe der Jahre hunderte Hufrehe Pferde mittels Homöopathie und Phytotherapie.

Da mir viele Dinge unserer heutigen Sichtweise der Hufrehe Erkrankung mehr und mehr unlogisch erschienen, begann ich, mich intensiv damit auseinanderzusetzen. Dies führte dazu, dass ich heute die gesamte Hufrehe Erkrankung anders betrachte, dies betrifft sowohl die Auslöser und Ursache, wie aber auch die Zusammenhänge und Schlussfolgerungen der Vorgänge im inneren Huf.

Mehr und mehr wurde mir bewusst, dass wir unser Augenmerk alleine auf die innerliche Sicht fokussieren und mehr und mehr die lokale Sicht auf die Pferdehufe als Ursache eines akuten Hufreheschubes und natürlich auch der chronischen Hufrehe aus den Augen verlieren. Und das, obwohl wir doch die äußere Hufkapsel als Maßstab für die Rotation und Senkung des Hufbeins betrachten…

Es wird Zeit, dass wir die Hufrehe ganzheitlich betrachten und auch die lokale Hufsituation des an Hufrehe erkrankten Pferdes als Ursache oder Mitursache begreifen lernen!

„Aus meiner Sicht gibt es zwei große Problematiken bei Hufrehe, die eine ist, dass die Ursachenforschung die Pferdehufe und die Hufsituation überhaupt nicht mehr einbezieht, die andere, dass die Maßnahmen, die infolge der Hufrehe lokal (aber auch innerlich..) getroffen werden, oft die falschen sind…

Wir müssen lernen, die Hufrehe ganzheitlich zu sehen und bei der Ursachenforschung von unten (vom Huf) nach oben (zum Organismus) vorzugehen! Und wir müssen lernen, die lokale Behandlung individuell zu betrachten und das immer gleiche Schema F bei Hufrehe über Bord zu werfen…“

Durch meinen Aufruf an betroffene Pferdehalter, mir doch ihre Erfahrungen mit der lokalen Hufrehetherapie mitzuteilen, bekam ich intensiven Kontakt mit einer früheren „Kundin“:

Ulrike, Jahrgang 1980, Agrarökologie Bachelor:

„Pferde verrückt seit 1990. 2006 begann ich mit meinen ersten zwei eigenen Pferden meine „Hufodyssee“. Inzwischen gehe ich an keinem Pferd mehr vorbei, ohne mir die Hufe anzusehen, Hufbearbeitung seit 2012, Schwerpunkt Hufrehe:

Als Agrarökologin hatte ich ganz klar immer einen Fokus auf das Futter meiner Pferde, von Hufen hatte ich leider wie die meisten Pferdebesitzer keine Ahnung und daher lag die Hufbearbeitung meiner Pferde natürlich in Profihänden. Dennoch bekamen meine Pferde mehrfach Hufrehe und zum Schluss auch noch völlig untypisch mitten im Winter, nach langem hin und her in der Ursachenforschung (Vergiftung, EMS, Cushing, Mineralimbalance, IR usw.) stand für mich fest, da fehlt ganz eindeutig eine wichtige Komponente:

„Mein Blick ging auf die Hufe!“

„Glücklicherweise hatte ich immer ein und dieselben Pferde, von einem  Pferd sogar verschiedene Röntgenbilder, dank meiner Fotografierleidenschaft tausende Fotos meiner Pferde und sogar einige Hufbilder. Außerdem war ich all die Jahre  immer anwesend bei den Hufbearbeitungen und habe ständig Fragen gestellt, dadurch wusste ich genau, was eigentlich gemacht wurde, kurzum, mir fielen etliche Widersprüche und Muster auf und ich begann, die Hufrehe mit anderen Augen zu sehen, mir wurde klar, dass nicht nur die Fütterung, sondern auch die Hufsituation und Hufbearbeitung einen großen Einfluss haben!
Dank Claudias Kräutern Nehls Rehe-Ex und Hufelexier bekam ich meine Pferde aus dem akuten Schub und musste nun „nur“ noch zusehen, die Hufe wieder in Ordnung zu bekommen…“

Dein Pferd hat Hufrehe, was nun?

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 Was hast Du davon? Ein dauerhaft „Hufrehe freies“ Pferd!