Hufrehebehandlung

Wundert Ihr Euch nicht, dass Euer Pferd

Zu jeder Jahreszeit Hufrehe bekommt, nicht nur im Frühjahr und Herbst?
Dass es kein Gras, kein Getreide, keinen Zucker und auch sonst kaum etwas zu Futtern bekommt und trotzdem immer wieder an Hufrehe erkrankt?
Dass es nach dem Besuch des Hufpflegers/Hufschmiedes schlechter läuft?

Und wo genau grenzt sich eigentlich eine „normale“ Huflederhautentzündung zur Hufrehe ab?

Dass es immer wieder an Hufrehe erkrankt, obwohl das Cushing-Syndrom und EMS ausgeschlossen wurden?

Aber selbst wenn Cushing oder das Equine metabolische Syndrom diagnostiziert wurden solltet Ihr Euch wundern. Warum das lest Ihr auch auf unserer Website…

Dass es überhaupt so viele verschiedene Hufrehe Formen, wie die Hufrehe nach der Geburt, die Hufrehe aufgrund Vergiftung, Hufrehe aufgrund falscher Fütterung, Hufrehe aufgrund Belastung, Hufrehe aufgrund Stoffwechselproblemen und die Hufrehe aufgrund verschiedener Krankheiten, wie das Cushing-Syndrom und EMS gibt?

Wundert Ihr Euch eigentlich nicht, dass bei keiner einzigen Hufrehe Form einmal die Hufe selbst als Auslöser und Ursache genannt werden, nicht einmal bei der Belastungsrehe??

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die unterschiedlichsten Fehler im „System: Körper“ in Form einer Hufrehe zeigen? Zeigt nicht dieser Umstand bereits, welch zentrales Organ die Pferdehufe sind, da sie innere wie äußere Störungen in Form einer Hufrehe quittieren? Wie kann es sein, dass wir diesem so zentralen Organ des Pferdes so wenig Bedeutung beimessen, obwohl es doch förmlich nach Hilfe schreit?

Und wie kann es sein, dass die Hufrehe „Fälle“ immer weiter zunehmen, obwohl wir alle doch so aufgeklärt sind, was die Fütterung und den Stoffwechsel bei Hufrehe betrifft? Obwohl wir alle so sehr auf eine karge Fütterung achten, unsere Pferde inzwischen immer schlanker werden und Gras bald zum Luxus für unsere Pferde wird?

Ganz offensichtlich gibt es einen entscheidenden Part bei Hufrehe, den fast alle völlig außer Acht lassen: Die Hufsituation selbst!

Hufrehe Behandlung

Sowohl die Vorbeugung einer Hufrehe, wie auch die Hufrehe Behandlung bei akuter Hufrehe und „DAS nach dem akuten Hufrehe Schub“, also Nachsorge und Vermeidung weiterer Hufrehe Schübe muss generell der Hufsituation ein ganz besonderes Augenmerk schenken. Nur wenn wir Hufrehe INNERLICH und LOKAL betrachten und therapieren, kommen wir aus dem immer weiter ansteigendem Hufrehe Problem raus!

Es wird höchste Zeit, unsere Sicht auf die Hufrehe einmal kritisch zu hinterfragen, und zwar insgesamt! Es wird Zeit, unseren Fokus auf die Hufsituation des von Hufrehe betroffenen Pferdes zu lenken und nicht wie automatisiert Stoffwechsel, Fütterung, EMS, ECS und Futterzustand ALLEIN für den akuten Hufrehe Schub und erst recht für die Hufbeinrotation und Hufbeinsenkung verantwortlich zu machen.

„Eine ganzheitliche Hufrehe Diagnostik und Behandlung, die die innerliche und lokale Ursachensuche und Therapie als gleichwertig anerkennt, ist mein Herzensprojekt. Ich wünsche mir, dass es langfristig viel bewegen wird, nämlich ein Umdenken in unseren Köpfen, was die Sicht endlich auch auf die lokale Ursachensuche lenkt und nicht, wie zur Zeit, ausschließlich innere Ursachen einer Hufrehe betrachtet und lokal zu großen Experimenten (ganz unterschiedlichen und zum großen Teil auch ganz gegensätzlichen…) neigt, um Hufbein Rotation und Hufbein Senkung (die wir allein aufgrund der lokalen Hufsituation, sprich der Winkelung der äußeren Hufkapsel zum Hufbein diagnostizieren..) zum Stoppen zu bringen, wenn der akute Hufrehe Schub erst eingetreten ist!“